News & Berichte

Aussicht auf den 2. Spieltag - 20.09.2017

Kaum ist der erste Spieltag rum, möchte ich Ausblick auf den zweiten geben. Gerade weil über ein Monat Zeit verstreichen wird bis dahin.

Weiterstadt I. - Groß-Zimmern I.
Für viele mag es verwunderlich sein, dass jetzt noch nicht Saisonende ist, denn die Weiterstädter haben wir in den letzten Jahren immer erst zum Schluss bekommen. Gegner zum Schluss bieten häufig Möglichkeiten auf ein schnelles und unkompliziertes Mannschaftsremis, das es aber meiner Meinung nach dieses Jahr nicht geben wird. Nicht nur weil wir uns so früh in der Saison treffen, sondern auch weil die Weiterstädter mit 1:7 gegen den Landesklasseabsteiger Langen unter die Räder gekommen sind. Wir gehen mit breiter Brust in die Partie, nachdem wir schon Ober-Ramstadt deutlich besiegen konnten. Ich tippe daher auf einen knappen 3½ : 4½ Auswärtssieg für uns.
Damit würde man weiterhin vom oberen Teil der Tabelle lachen.

Babenhausen II. - Groß-Zimmern II.
Pfungstadt war ein harter Gegner für den ersten Spieltag, Babenhausen wird dafür nicht viel einfacher werden. Für die A-Klasse besitzt Babenhausen eine grundsolide Mannschaft mit jungen Leuten, die es uns schwer machen werden. Nach den Leistungen gegen Pfungstadt kann man aber auf einen offenen Kampf hoffen, besonders, da die erste dieses mal keine Ersatzleute aus der zweiten ziehen wird und diese sodann in voller Kampfkraft antreten kann. Mein Tipp ist hier ebenfalls ein 3½ : 4½ Auswärtssieg.

Skatturnier im Oktober/November - 20.09.2017

Es wird mal wieder Zeit, die Karten rauszuholen und wasserdichte Grand´s ohne Vier zu spielen. Gemeint ist natürlich ein vereininternes Skatturnier. Das kündige ich in gewohnter Form für Oktober bzw. November an. Gespielt wird wieder, abhängig von der Teilnehmerzahl, in Gruppen. Preise sowie Getränke und Speisen werden wieder vom Club gestellt. Ich hoffe auf rege Teilnahme.

Erfolgreicher Start in die neue Saison - 17.09.2017

Griß-Zimmern I. - Ober-Ramstadt I.    5½ : 2½
Mit einem souveränen und absolut nie gefährdeten Sieg startet unsere erste Mannschaft in die neue Saison. Ober-Ramstadt war und bleibt ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf, zu dem wir einmal mehr gezählt werden. Also musste ein Sieg her, der nicht nur zu Beginn der Saison klare Verhältnisse schaffen, sondern auch der Mannschaft für die kommende Spiele eine breite Brust verleihen sollte.
Mit Dieter, Alexander und Jasko fehlten allerdings ganz drei Stammkräfte. Daher kamen Martin und Thomas aus der zweiten Mannschaft zum Einsatz. Auch Kosto spielte für die erste Mannschaft und gab an Brett 8 sein Debut. Er konnte auch gleich das erste mal punkten. Als sich die Bauern seines Gegners und seine eigenen über das ganze Brett hinweg verkeilten, konnte keine Seite auf Sieg spielen und man einigte sich auf Remis. Glückwunsch an Kosto für diesen tollen Einstand. Martin hatte mit seinem Gegner zunächst keine Probleme, stellte dann aber plötzlich eine Figur weg. Martin spielte noch einige Züge weiter und gewann die Partie schlussendlich noch. Sein Gegner hatte einen eigentlich harmlosen Läufereinschlag auf h7 deutlich überschätzt und gab auf. Auch der dritte Ersatzmann Thomas hatte keine Mühen seinen nominell schwächeren Gegner niederzuringen, auch wenn er am längsten von allen spielte. Nach guter Eröffnung sprang schon bald der erste Bauerngewinn für Thomas raus, dem schnell die Qualität folgte. Dieser Materialvorteil wurde am Ende gegen einen Freibauer eingetauscht, der zu mächtig war und den Sieg für Thomas sicherte. Harald hat an Brett 5 aufgerückt remisiert. Nach einem schnell versandeten Angriffversuchs seines Gegners auf Harald´s Königsstellung, entschied sich Harald zu Gunsten der Mannschaft den halben Punkt risikolos mitzunehmen. Ich habe ebenfalls recht risikolos Remis gespielt, was nach Blick auf die anderen Partien kein Problem war. Roland spielte eine Wahnsinnspartie und hatte mehrfach die Gelegenheit, seinem Gegner den Gar aus zu machen. Doch er fand die richtigen Züge nicht und musste sich in einem seltenen Endspiel mit Mehrfigur gegen drei Bauern ins Remis fügen. Das war ärgerlich, aber kein Punktverlust, der bestraft wurde. Denn auch Florian holte noch den vollen Punkt, nachdem sein Gegner das Endspiel mit ungleichfarbenen Läufer schlecht behandelte.

So startet die erste seit langer Zeit mal wieder erfolgreich in die Runde und kann einen direkten Konkurrenten in die Schranken verweisen.

Groß-Zimmern II. - Pfungstadt I.     3 : 5
Gegen die nominell überstarken Pfungstädter sollte es heute nichts zu holen geben, auch wenn sicherlich die Leistung unserer Leute damit nicht gebührend anerkannt wird. Da auch hier ganze drei Mann ersetzt werden mussten (Martin und Thomas spielten in der ersten, Dominik fehlte), kam es auch hier zu einem Debut. Amir wurde nämlich nach einem Crashkurs im Aufschreiben am achten Brett eingesetzt. Sein erfahrener Gegner wollte frühzeitig Remis, Amir glaubte aber an sich und spielte weiter um zu gewinnen. Später musste er sich aber nach einem Figurenpatzer doch noch ins Remis fügen, da sein Gegner mit schlechterer Zeit sich nicht traute, die Mehrfigur zum Sieg zu benutzen. Trotzdem war Amir immer in der Lage gut mitzuhalten und kann auf den ebenfalls erfolgreichen Einstand stolz sein. Lucas spielte ein Brett weiter vorne und bekam einen Gegner mit DWZ 1700. Das sollte eine klare Partie zu Gunsten der Pfungstädter werden, wurde es aber nicht. Auch wenn Lucas eine Qualität verlor, konnte er die Stellung geschlossen halten und gab keine Schwächen oder Angriffspunkte preis. Also einigte man sich auch hier auf eine Punkteteilung. Willi war als erfahrenster Ersatzmann auch mit von der Partie, verlor aber seine Partie. Willis Gegner überspielte ihn über den Damenföügel im Turmendspiel und schob einen Bauer unhaltbar gen Grundlinie vor. Von Torstens Partei weiß ich leider nur den Ausgang, aber da der Punkt an Pfungstadt ging, kann man sich auch die Ausführungen sparen. Brett 1 war wie gewohnt von Max besetzt, der sich in der Eröffnung überspielen hat lassen. Das Gambit seines Gegners war extrem scharf fortgeführt, weswegen sich bald der erste Bauernverlust auf Seiten von Max andeutete und die Partie vollends umschlagen ließ. Gerd musste bis auf 5 vorrücken, dachte sich aber, na gut, dann gewinn ich eben an 5 und das tat er auch. Dasselbe dachte sich Paul, der aber an Brett 2 seinen Gegner nach allen Fäden der Kunst überspielte. Mit offenen e- und f-Linien begann Paul seine Schwerfiguren gegen den kurz rochierten, feindlichen König zu werfen. Nach dem öffnenden letzten Bauernhebel nebst einem ruhigen Königszug, um den eigenen Monarchen aus der Schusslinie in Sicherheit zu bringen, war der schwarze König angreifbar. Die in der Folge eindringenden Schwerfiguren von Paul drohten unabwendbar Matt, sodass Pauls Gegner aufgab. Da Alex aus unerklärlichen und unentschuldigten Gründen fehlte, konnte kein weiterer Punkt auf zimmner Seite geholt werden. Damit blieb es bei einem 3 : 5, das aber auf eine gute Saison hoffen lässt.

Zehn Tage bis Saisonanfang - 06.09.2017

Groß-Zimmern I. - Ober-Ramstadt I.
In wenigen Tagen beginnt die neue Runde in den starkenburgen Ligen. In der höchsten dieser Klassen empfangen wir den Aufsteiger Ober-Ramstadt, der als Hauptaspirant für den direkten Abstieg gilt. Dementsprechend stark wollen wir auftreten und uns mit einem Sieg im ersten Spiel von Anfang an vom Abstiegskampf fern halten. Das sollte uns eigentlich auch gelingen, da die Ober-Ramstädter nominell deutlich schwächer aufgestellt sind als wir. Mein Tipp lautet hier daher 5½ : 2½ für uns.

Groß-Zimmern II. - Pfungstadt I.
In eine wohl schwierige Saison startet unsere zweite Mannschaft, die nach dem Aufstieg in der letzten Saison nun richtig harte Brocken herausfordern darf. Erster Gegner der A-Klasse wird Pfungstadt sein. Die haben in ihren Reihen einige 1800er, 1700er und 1600er, sind also nominell deutlich überlegen an den einzelnen Brettern. Die zweite Mannschaft muss sich also wohl oder übel mit der Außenseiterrolle zufrieden geben und ihr muss ihr Glück versuchen, hier was zählbares zu holen.

Termine, Saisoninfos und Aufstellungen aktualisiert - 01.08.2017

In der Zwischenzeit wurden ja die Spielpläne der kommenden Saison rumgeschickt, sodass ich soweit alles aktualisieren konnte. Unter den Menüpunkten links findet man nun alle Infos zu den Saisonterminen, Aufstellungen und co.

Hessenpokal trotz starker Gegenwehr verloren - 09.07.2017

Hessenpokal Während die restliche Welt in hochsommerlichen Temperaturen das Wetter draußen genießen konnte, hat man im Schachclub heute die erste Runde des Hessenpokals ausgetragen. Zu Gast war die erste Mannschaft der Schachabteilung des Frankfurters TV von 1860, die allerdings nicht in ihrer besten Aufstellung antreten konnten. Trotz dem Umstand, dass die Frankfurter nicht die ersten vier gemeldeten Spieler schickten, waren sie im Schnitt 280 DWZ-Punkte stärker, was ein deutliches Ergebnis laut dem Papier geben sollte. Auch wir mussten mit Stefan einen Stammspieler ersetzen, fanden aber in Alex einen würdigen Ersatz.

Wie es sich für Pokalspiele gehört, waren alle Partien sehr abwechslungsreich und interessant. Gespielt wurde bis 20 Uhr abends, also volle sechs Stunden lang. Schlussendlich gab es für uns kein Weiterkommen und damit auch kein Happy End, denn obwohl wir starke Gegenwehr leisteten, konnten die Frankfurter mit 1:3 in die zweite Runde einziehen. Alex hat an Brett 4 mit Schwarz in einer äußerst unübersichtlichen Stellung die Dame gegen zwei geopferte Figuren gewonnen. Allerdings reichte ihm der Materialvorteil nicht um die Partie zu gewinnen. Zu aktive Figuren des Gegners sicherten diesem den halben Punkt. Allerdings müsste man mal prüfen, ob das Remis einer kritischen Analyse standhalten würde. Trotzdem war die Partie eine beachtliche Leistung und Alex kann mehr als zufrieden mit sich sein. Flo dürfte das eigentlich auch, auch wenn er an Brett 3 spielend den Sieg hat liegen lassen. Nach vergebenen Chancen, den Sack zu zu machen, entwickelte sich ein Endspiel mit zwei Türmen auf beiden Seiten und zwei Mehrbauer für Flo. Auch hier langte der Materialvorteil nicht um den vollen Punkt zu holen, wonach sich beide Spieler auf Unentschieden einigten. Ärgerlich für Flo, aber dann holt er solche Partien eben in der Runde nach Hause. Ich hab an 1 den einzigen Stammspieler der Frankfurter bekommen. Dafür hatte er auch den Titel eines Internationalen Meisters und 2373 DWZ inne. Nach langem Ringen mit leichtem Vorteil für ihn, habe ich dann einen Bauern verloren. Mit der Zeit fiel der fehlende Bauer, sowie fehlendes Gegenspiel, zu deutlich ins Gewicht und ich musste die Waffen strecken. Damit war das Match schon entschieden, doch Roland kämpfte als letzter verbissen noch an einem Turmendspiel mit Minusbauer. Diesen hat er ganz am Anfang in der Eröffnung nach einem Theoriepatzer verloren, konnte aber seinem Gegner noch einige Schwierigkeiten bereiten und ihn beschäftigen. Zum Schluss musste sich Roland aber noch zeigen lassen, dass sein Turmendspiel verloren war, sodass der Endstand zum 1:3 besiegelt war.

Wie lautet das Fazit, wenn man ausgeschieden ist? In diesem Fall ist es ganz klar positiv. Wir haben einen tollen, langen und zähen Kampf geliefert, hatten sogar etwas mehr drin gehabt und können wirklich zufrieden mit unserer Leistung sein. Auch wenn wir mal gerne im Hessenpokal weiter erfolgreich gewesen wären, macht es nichts, auf diese Weise aus dem Turnier zu scheiden.
Was ich auch klasse fand, war der Umstand, dass es viele Besucher gab. Der halbe Schachclub war nebenbei vertreten, um die Partien zu kiebitzen, während Martin noch den Schiedsrichter miemte.

Nun heißt es wieder die Konzentration und den Fokus auf die Runde zu legen und die nächste Folge im Bezirks 4er-Pokal zu schreiben.

  Groß-Zimmern I.   SAbt. Frankfurt TV 1860 I. 1 : 3
1. Heß, Steffen (2022) - IM Telljohann, Sven (2373) 0 : 1
2. Rühm, Roland (1965) - Neininger, Ralph, Prof. Dr. (2081) 0 : 1
3. Fiedler, Florian (1660) - Ortinau, Peter (1998) ½ : ½
4. Drescher, Alexander (1542) - Philip, Nils (1869) ½ : ½

Starkes, erstes Open von Alex - 20.06.2017

Jetzt kommt der Sommer und die Schweißperlen treten vermehrt auf die Stirnen aller. Auch der Schachspieler, die sich immer wieder in einer Halle, Aula, im Bürgerhaus oder sonst wo treffen. In Bad Homburg war es Zeit für das Rhein-Main-Open, an dem Alex und ich teilnahmen. Alex startete im B-Turnier, das offen war bis 2000 Wertungspunkten. Erklärtes Ziel war der Turniersieg, erklärtes realistisches Ziel fernab jeden Wunschdenkens und chaotischen Träumens waren 50%, was ich für Alex auch so unterschrieben hätte. Mit seinen 1560 Punkten in etwa hatte er guten Chancen diesem Ziel gerecht zu werden. Am Ende konnte er vier mal gewinnen, verlor aber dafür die anderen 3 Partien. Etwas Lospech hatte er dabei auch. Hat er gewonnen, so hatte sein Gegner 1200 Punkte und der nächste 1800. Die zweite Partie hat er also immer gegen bockstarke Gegner gespielt und leider auch immer verloren, obwohl eines durch exaktes Variantenrechnen sogar für Alex gewonnen war. Aber wie so oft, setzt sich der stärkere durch oder beweist mehr Nervenstärke. In der letzten Runde konnte Alex einen Gleichstarken bezwingen. Leider langten die 4 Punkte nur zum vierten Platz seiner Ratinggruppe, sodass kein Bares raussprang.
Ich bin im A-Turnier gestartet und wie es des Weiteren gelaufen ist, war nicht der Rede wert. Nach guten zwei Auftaktpartien, in denen ich einmal gewinnen und einmal gegen einen FM remisieren konnte, folgten drei Niederlagen am Stück bei denen ich einen Schrott zusammenspielte, der mich wortwörtlich die Hände vors Gesicht schlagen ließ. Am Ende habe ich nochmal gewonnen und die letzte Runde remisiert. Aus der Stellung war zwar nichts rauszuholen, jedoch war die Zeit meines Gegners vor Vollendung des 40 Zuges gefallen. Da sein Fähnchen nicht blinkte und es für die zweite Zeitperiode einen Aufschlag von 30 Minuten gab, hat Holger Bergmann (wie erähnt der Hauptschiedsrichter des Turniers) entschieden, das eine Zeitüberschreitung durch fehlerhafte Programmierung der Uhr nicht eindeutig bewiesen werden könne. Das klingt etwas unlogisch, denn ohne Zeitüberschreitung schlägt die Uhr das Increment nicht auf, aber die Stellung war remis, ich bin kein Arschloch und will es auch nicht sein und das Turnier gerettet, hätte der Sieg dann auch nicht. Bei mir steht ein lockeres 30 Punkte starkes Minus in beiden Zahlen am Ende. Alex hat leicht zulegen können und bekommt demnächst eine Halbwertung in Sachen ELO.

Auch Carsten war mit von der Partie und hat 50% geholt. Seine 6 letzten Gegner, also alle bis auf den ersten, hatten mindestens 2100 in beiden Zahlen vorzuweisen. Da der erste dummerweise nur 1300 ebbes hatte, versaut ihm das DWZ-technisch das Turnier. Sein Schnitt rutscht leicht unter seine eigene Zahl, sodass 50% ein kleines, aber eigentlich unbedeutendes Minus ausmachen sollten. Maurice hat im B-Turnier starke 5½ aus 7 geholt und wurde in seiner Ratinggruppe zweiter. Glückwunsch nochmal an dieser Stelle.

Wie immer will ich am Ende das Turnier atmosphärisch bewerten und einen Ausblick geben, ob ich nochmal hinfahre. Ich war das erste mal dabei und fand es gut. Es war das zweite mal, dass ich mit Increment-Modus gespielt habe und ich finde es immer noch sehr angenehm, bei jedem Zug noch 30 Sekunden mehr zu bekommen. Der Spielort war geräumig und für ein Schachturnier vollkommen ausreichend. Wer mehr erwartet, hat meines Erachtens den Sinn für das Ganze aus den Augen verloren. Egal in welchem Palast man spielt, der Kopf hängt doch überm Brett, da nutzt die Umgebung wirklich gar nichts. Auch die Turnierleitung war bis auf Kleinigkeiten, die jedes Turnier nicht vermeiden kann, auf einem guten Niveau und haben einen reibungslosen Ablauf gewährleistet. Ich kategorisiere das Rhein-Main-Open als regional größeres Turnier, das wie alle anderen dieser Art seinen Charakter und Wert hat. Bad Homburg hat eine wunderschöne Innenstadt und die Parks drum herum sind einfach ein Traum. Es hat mir großen Spaß gemacht, dort zu spielen und ich werde nächstes Jahr (hoffentlich mit besserem Ergebnis) wieder teilnehmen.
Wer noch nicht vom Turnier überzeugt ist, darf sich gerne die Meinung von Alex einholen. Er wurde durch das Turnier richtig heiß auf mehr gemacht. Insbesondere die Amateurweltmeisterschaft auf Kos im Mai nächsten Jahres ist jetzt in unserem Fokus. Bis dahin werden noch ganz andere Turniere gespielt, jeder darf gerne mitkommen!

Torsten beendet Turnier in Frankfurt - Bad Homburg schwitzt - 16.06.2017

Torsten hat die Stadtmeisterschaften in Frankfurt mit einem Remis in der letzten Runde beendet. Nach holprigem Start mit einem Remis und einer Niederlage hat er sich in den folgenden 5 spielen deutlich steigern können. Es folgten drei Siege hintereinander, ehe er zwei mal einen halben Punkt abgeben musste. Sein Endspurt hat ihn auf Platz 12 gebracht, dort war er auch gesetzt. Also alles in allem die Erwartungen erfüllt.

Während Torsten frei hat, sind Alex D. und ich in Bad Homburg auf dem Rhein-Main-Open. Holger Bergmann ist dort Hauptschiedsrichter. Aber trotz seiner Coolness ist die Aula, in der gespielt wird, kochend warm. Die Tage versprechen schwülwarm zu werden. Was gibt´s da besseres als in einer Schulaula, in der kein kleines Lüftchen geht, den ganzen Tag Schach zu spielen? Naja, Schachspieler machen halt ihrem Ruf, ein wenig verrückt zu sein, eben alle Ehre.
Alex ist im B-Turnier bis 2000 DWZ gestartet. Er hatte bislang zwei 1800er, gegen die er jeweils aufgeben musste, und einen 900er, den er nach 20 Minuten schon Matt hatte. Heute bekommt er einen 1200er, den er auch packen sollte.
Bei mir im A-Turnier läuft es durchwachsen. Nach einem Sieg als Favorit in der ersten Runde, habe ich gegen einen alternden FM mit immerhin noch 2200, remisieren können. Der nächste Gegner gleichen Kalibers hat sich erst einen Bauern in dann klar für mich gewonnenen Stellung klauen lassen, ehe ich einzügig eine Figur weggestellt hab. Das bin ich von mir gar nicht gewohnt. Aber was solls. Noch kann das Turnier verbessert werden.

Dem Sommerloch entgehen - 06.06.2017

Nach längerer Durststrecke gibt es mittlerweile wieder etwas zu berichten. Zum einen möchte ich nochmals auf das Sommerfest des Schachclubs hinweisen, dass am 24. Juni bei Roland stattfinden wird. Wer Salate zum Grillen spenden möchte, wendet sich bitte an Roland, Thomas oder mich. Alles andere wird vom Verein besorgt.
Ebenfalls sehr wichtig wird der kommende Freitag, an dem die Mannschaftsaufstellungen für die kommende Saison geklärt werden sollen. Bitte rege teilnehmen!

Als nächstes sei darauf hingewiesen, dass demnächst wieder einige größere Turniere stattfinden. Wer sich also aktiv mal außerhalb des Schachclubs betätigen will, kann das u.a. bei den hessischen Blitzmeisterschaften in Langen oder in Lüneburg beim VMCG Festival tun. Weitere Turniere kann man entweder den Terminen, mir persönlich oder der Eigenrechersche entnehmen.

Die Auslosung für den hessischen 4er-Pokal ist da. Insgesamt spielen 24 Mannschaften um den Titel. Daraus resultiert für die erste Runde, dass es ganze acht Freilose gibt. Unter anderen hat Gernsheim ein Freilos gezogen und spielt erst Mitte Juli. Wir wurden als aller erste Mannschaft gezogen und bekamen mit der Schachabteilung des Frankfurter TV 1860 einen der stärkeren Gegner zugelost. Deren erste Mannschaft hat zwar weder den Titel im frankfurter Bezirk gewonnen, noch das Finale dort mitgespielt, dafür aber deren zweite. Trotzdem werden sie nicht mit den Spieler der zweiten Mannschaft antreten, sondern eher mit den Stammspielern der ersten. Um zu unterstreichen wie gut die sind, sind hier mal die DWZ-Zahlen von Brett 1 vorne bis Brett 4: 2196, 2116, 2070, 2093.
Ich bin gespannt, wie wir uns schlagen werden. Gespielt wird jedenfalls am 02.07. um 14:00 Uhr bei uns daheim. Wir haben durch die Ziehung wie vor zwei Jahren das Heimrecht bekommen.

Hier noch der Link zur Turnierseite: Hesssicher 4er-Pokal

Klassenerhalt geschafft - 23.04.2017

Groß-Zimmern I. - SC Weiterstadt I. 3½:4½
Trotz einer knappen Niederlage zum letzten Spiel der Saison konnte die Klasse dieses Jahr erneut gehalten werden. Die Konkurrenz um den TEC Darmstadt ist über ein 4:4 in Reinheim nicht gekommen und muss neben Langen nun den direkten Wiederabstieg akzeptieren. Trotzdem haben wir uns heute nicht mit Ruhm bekleckert. Da Roland, Flo und Manuel fehlten waren wir auf drei Ersatzleute angewiesen. Doch zunächst schien überhapt niemand Ersatz machen zu können. Martin hat noch kurfristig einen Termin schieben können und wäre mit Alexander nicht jemand vollkommen neues am Freitag in den Schachclub gekommen, wären wir gerade mal sechs spielfähige Mann gewesen. So kam Alex, der wie gesagt erst seit Freitag bei uns ist, gleich zu seinem Debut und punktete direkt. Meinen Glückwunsch an dieser Stelle nochmal für den gelungenen Auftakt! Allerdings stellte er mit seinem Sieg nur den Ausgleich her, da wir Brett drei frei lassen mussten. Als nächster hat Stefan seine Partie beendet. Nach einem Springeropfer des Gegners behielt Stefan bis zu einem entscheidenden Patzer die bessere Stellung. Sein späterer Fehler warf allerdings die gesamte Partie weg. Sowas nochmal zum Abschluss einer Saison, die für Stefan noch Luft nach oben aufweist. Aber nächstes Jahr wird wieder von vorne angegriffen. Harald hat einige Drohungen gegen seinen König mit positionellem Figurenspiel verhindern können und stellte durch die aktiven Postierungen seiner Figuren ebenfalls Drohungen gegen den gegnerischen König. Diese wurde seinem Gegner dann auch zum Verhängis, als er durch die gute Verteidigung Haralds ungeduldig wurde. Eine starke Partie einer eher bescheidenen Saison von Harald. Da hat er nochmal gezeigt, was er eigentlich kann. Dieter, sowie Jasko standen in ihren Partien besser und konnten sicherlich mehr aus ihren Stellungen machen, fanden aber nicht die richtigen Züge, was ihren Gegnern die Chance ließ, die Partien in die Balance zurück zu bringen. An beiden Brettern einigte man sich auf Remis. Martin kämpfte lange und hatte auch wirklich zu kämpfen. Einen letztendlich durchschlagenden Angriff auf seine Königsstellung wurde ihm zum Verhängnis. Ich spielte mit Mehrbauer die letzte Partie und war entschlossen, sie auch zu gewinnen. Ausgereizt bis mein Gegner noch 3 und ich 1 Minute auf der Uhr hatten, konnte ich den Mehrbauer aber nicht ummünzen. So besiegelte ich mit dem Remis unsere Niederlage.

Da wie erwähnt die Konkurrenz mithalf und wir so in der Starkenburgliga bleiben, war die Saison eigentlich erfolgreich. Das Ziel Klassenerhalt kann man mit einem Häkchen versehen. Trotzdem sprechen viele Punkte dafür, dass die Saison kritisch gesehen werden muss. Man müsste sich überhaupt keine Sorgen machen, jemals was mit dem Abstieg zu tun zu haben, wenn wir unsere Stellungen, in denen wir wirklich deutlich auf Gewinn stehen, auch heim bringen. Leider war das an jedem Spieltag in mindestens einer Partie zu sehen. In Eppertshausen hat Roland seine gewonnene Stellung mit Mehrfigur einzügig weggeworfen, Stefan hat das ein oder andere mal gepatzt, Martin in Gernsheim seine Chancen liegen lassen usw. Jeder von uns hat solche Partien gehabt, die Namen sind nur Beispiele für die, die es erlebt haben. Dann müssen wir dringend über unsere Aufstellung nächstes Jahr reden. Uns haben dauerhaft Stammspieler gefehlt. So kommt natürlich keine Routine rein und viele kampflos abgegebene Punkte tragen auch zu nichts bei.
Ich persönlich sehe die Saison als kleine Backpfeife, die uns helfen soll nächstes Jahr die Runde mal ernst anzugehen. Auch wenn es am Ende irgendwie gelangt hat.

Saisonfinale rückt näher - 20.04.2017

Groß-Zimmern I. - SC Weiterstadt I.
Am kommenden Sonntag wird das letzte Spiel der Saison stattfinden. Daheim empfangen wir die soliden Weiterstädter, die seit einigen Spieltagen schon weder mit dem Aufstieg, noch mit dem Abstieg was zu tun haben. Da Roland in China ist, fehlt uns schon mal ein Stammspieler. Außerdem haben wir seit der letzten Niederlage wieder gehörig Druck im Nacken. Sollte der TEC Darmstadt sein letztes Spiel nicht hoch gewinnen, wären wir zwar schon sicher, aber sich darauf zu verlassen gefällt mir absolut nicht. Man sollte schon auf Punktgewinn spielen, immerhin reicht auch ein Mannschaftsremis aus um den Klassenerhalt zu sichern. Mein Tipp an dieser Stelle lautet deswegen auch 4:4 Unentschieden. Große Ambitionen sollte Weiterstadt nämlich nicht besitzen, aber genauso wenig wollen sie gegen verlieren. Von daher würde das passen.

Finale geht deutlich verloren - 08.04.2017

Das Finale des Bezirks-4er-Pokals wurde gestern bei uns im Glöckelchen ausgetragen. Die Finalisten der ersten Mannschaft von Gernsheim und unsere Mannschaft standen sich vor zwei Jahren schon gegenüber. Damals wie heute ging am Ende der Pokal verdient nach Gernsheim. Mit einem deutlichen 0:4 wurde der gernsheimer Sieg zwar eine hohe Niederlage, aber wir haben trotz kurzfristigen Ausfällen in allen Partien lange gut mithalten können und dürfen das Schlachtfeld wohl erhobenen Hauptes verlassen.
Da Roland lang vorher angekündigt und Flo sehr kurzfristig ausfielen, mussten zwei Mann als Ersatz antreten, die namentlich Dieter und Martin waren. Auch die Gernsheimer kamen mit einem Ersatzmann, waren aber dadurch keineswegs geschwächt. Im Laufe des Abends entwickelten sich durchaus spannende und lehrreiche Partien, die aber mit der Zeit alle in Richtung der Gernsheimer kippten. Martin spielte mit seinem Gegner eine etwas unorthodoxe Partie, da ihre Eröffnung nicht theoriebasiert war. Martin schaffte es nicht sich voll zu entwickeln und dem aufziehenden Bauernsturm im Zentrum entscheidend entgegen zu treten. Nach einem Figurenopfer im Zentrum, das sein Gegner schnell wiederlegen konnte, war dann Schluss und Martin musste aufgeben. Stefanrückte an zwei auf und durfte mit Peter Nies, der als einer der treusten Verfechter der französischen Verteidigung bekannt ist und sich da auch in der Theorie sehr gut auskennt, spielen. Stefan wurde dann in einem Franzosen in die Passivität gedrängt und verlor nach einem Patzer zunächst eine Figur, ehe dann einem nicht mehr zu verhindernden Turmeinschlag in die Rochadebauern seines Königs das Matt nicht lange auf sich warten ließ. Am Spitzenbrett versuchte ich Maximilian Müller etwas entgegen zu setzen. Ich hatte mich auf einen Franzosen eingestellt, wurde jedoch in der Eröffnungswahl von Maximilian überrascht. Nach einem ungenauen Läuferzug meinerseits, der fast schon zwingend in einem Figurenverlust enden sollte, fiel die Initiative völlig an Maxi. Er wählte allerdings eine Abwicklung, die mich mit zersplitterten Bauern, darunter ein Doppelbauer, noch etwas Hoffnung auf eine Punkteteilung erhalten ließ. Nach einer überzeugenden Umgruppierung seiner Kräfte und einem Einbruch in der D-Linie war der Sieg aber kein Problem, weswegen ich aufgab. Als wieder einmal letzter hielt Dieter die Fahne bis zur letzten Sekunde hoch. Er konnte sich gegen Michael Krinke, der auch nach den DWZ-Zahlen haushoher Favorit war, lange auf Augenhöhe messen. Während Dieter am Königsflügel öffnete und versuchte Vorteil zu erreichen, lief Michaels Angriff auf dem Damenflügel. Dorthin hatte zuvor Dieters König rochiert. Nach einem die Königsstellung stark schwächenden, aber als prophylaktische Verteidigung gedachten Bauernzug, geriet Dieter in arge Bedrängnis und musste unter Verlust eines Bauern die Damentauschen. Das daraus resultierende Vierspringerendspiel bot eine taktische Finessen und musste von beiden Seiten scharf, aber genau gespielt werden. Als beide der letzten Zeitkontrolle immer näher kamen, zeigte Dieter etwas Nerven und verlor das wohl auch theoretisch nicht mehr zu haltende Endspiel.

Meinen Glückwunsch an Gernsheim, die wieder eindrucksvoll gezeigt haben, dass sie die beste Mannschaft zur Zeit im Bezirk sind. Der hohe Sieg geht mehr als in Ordnung und tut uns, die ja eine Revanche für das letzte Pokalfinale wollten, auch nicht weh, zumal die Gernsheimer ja auch eine sympathische Truppe sind und es immer wieder Spaß macht gegen sie zu spielen. Wir hatten nicht damit gerechnet, wieder bis ins Finale vorstoßen und uns für den Hessenpokal qualifizieren zu können. Jetzt freuen wir uns aber auf die nächste Herausforderung, im Hessenpokal mal eine Runde zu überstehen und den Klassenerhalt nach Ostern dingfest zu machen.

  Groß-Zimmern I.   Gernsheim I. 0 : 4
1. Heß, Steffen (1989) - Müller, Maximilian (2271) 0 : 1
2. Hörhammer, Stefan (1825) - Nies, Peter (2061) 0 : 1
3. Rauck, Dieter (1590) - Krinke, Michael (1989) 0 : 1
4. Göbel, Martin (1644) - Werring, Carl-Friedrich (1838) 0 : 1

Termine aktualisiert - 01.04.2017

Die kurze Verschnaufpause zwischen dem Finale des Bezirks-4er-Pokals, dem Saisonende, HWH-Pokal, mehreren Opens im Frühjahr usw. habe ich genutzt um die Termine mal zu aktualisieren. Unser alljährliches Sommerfest findet auch dieses Jahr bei Roland statt, wurde aber um zwei Wochen nach hinten verlegt. Der neue Termin ist nun der 24. Juni.
Ich selbst werde ein sehr umfangreiches Frühjahr haben, da ich fast alle Wochenenden und Feiertage mit Schach voll belegt habe. Z.B. spiele ich am 22.04. in Gernsheim die Blitzmeisterschaften im Einzel mit, wer hier mitfahren möchte, kann sich gerne bei mir melden.

Wir machen den Abstiegskampf spannend - 26.03.2017

TEC Darmstadt I. - Groß-Zimmern I.     5:3
Knapp und den Verläufen der einzelnen Partien nicht gerecht werdend, haben wir heute in Darmstadt verloren. Der Extabellenletzte hat mit den zwei Punkten den Abstiegskampf nochmal so richtig spannend gemacht. Auch wenn unsere Chance abzusteigen immer noch sehr gering ist, da das Restprogramm der Konkurrenz und die Brettpunkte unsererseits stark dagegen sprechen. Da müsste schon einiges zusammen kommen, dass wir doch noch absteigen, aber dass heute eine Niederlage unter dem Strich bleibt, hatte ja auch keiner auf dem Zettel. Sportlich hat es stattlich für uns angefangen. Um halb 12 standen 4 Bretter auf Gewinn bzw. deutlich besser. Keine 5 Minuten später stand es auch schon 1:0 für uns, da ich meine Partie gewinnen konnte. Die anderen Partien sahen remislich aus. Das bestätigten auch Thomas und Dieter, die beide in ausgeglichenen Stellungen Remis boten. Beide fragten mich, ob das in Ordnung sei und mit der Ansicht, dass die anderen ihre Partien gewannen, war ich damit auch einverstanden. Nach dem 2:1 stellten die Darmstädter mit einem Sieg an Brett 2 gegen Stefan, der durch Rückstand in der Entwicklung schließlich die Partie verlor, den Ausgleich her. Harald hatte urplötzlich eine Figur mehr, nur um später einen Turm zu patzen und mit Qualität weniger das Endspiel zu verlieren. Das war sehr schade, zumal Harald erst einen starken Angriff des Gegners gut parieren konnte. Jasko hatte sich mittlerweile einen Mehrbauern erkämpft und letztendlich die sehr eingeengte Stellung seiner Gegnerin zum Figurengewinn ausgenutzt. Also hing es an Roland und Flo, wobei letzterer einen in der Mitte steckengebliebenen König hat entwischen lassen. Das Endspiel am Ende war wahrscheinlich remis, aber wie es in der Schachpsychologie immer ist, hatte sich der Spieß gewendet und Flo wurde immer weiter die Initiative entrissen. Schlußendlich entschied ein Figureneinsteller zu Gunsten der Darmstädter. Roland hatte im Mittelspiel den Faden verloren und wurde nach und nach überspielt. Etwaige Chancen, die der auch nicht sauber spielende Gegner zu ließ, wurden nicht genutzt, sodass die Partie der Niederlage zuplätscherte. Als Roland einen Freibauern nicht mehr halten konnte, gab er auf und beendete den Spieltag.

Wie eingangs erwähnt, tut die Niederlage dem Klassenerhalt keinen Abbruch, tut aber dennoch weh, da sie weder eingeplant noch nötig war. Die Konkurrenz um Langen und Rödermark/Eppertshausen hat gegeneinander spielen müssen und Langen verlor denkbar knapp mit 4½:3½. Damit sind die Langener schonmal sicher abgestiegen. Der entscheidende Dreikampf wird daher dann am letzten Spieltag ausgefochten.

Achter Spieltag kann Entscheidung bringen - 15.03.2017

TEC Darmstadt I. - Groß-Zimmern I.
In der Starkenburgliga ist zwei Spieltage vor Schluss noch gar nichts entschieden. Die einzigen, die schon für das kommende Jahr "planen" können, sind die Weiterstädter. Alle anderen Mannschaften kämpfen noch um den Auf- bzw. gegen den Abstieg. Während alle Mannschaften vor uns (außer wie eingangs erwähnt Weiterstadt) um den Aufstieg kämpfen, versucht unser Gegner den vorraussichtlichen Abstieg noch zu vermeiden. Der TEC war schon immer eine feste Größe in der Starkenburgliga, rutschte aber in den letzten Jahren immer etwas weiter ab und stieg dann vor zwei Jahren - letztendlich etwas unglücklich- ab. Nach dem direkten Aufstieg droht nun wieder der Abstieg, sollten gegen uns nicht zwei Punkte ihren Weg nach Darmstadt finden. Da wir theoretisch auch noch absteigen können, uns aber ein einfacher Punktgewinn langt, werden wir trotzdem alles tun den Klassenerhalt jetzt schon in trockene Tücher zu bringen. Durch unseren Aufschwung durch den Pokal und generell den Spaß, den wir haben, sehe ich uns bei einem Vergleich beider Mannschaften klar im Vorteil. Mein Tipp lautet daher 2½:5½ Auswärtssieg für uns.

Finaleinzug erneut geglückt - 10.03.2017

Mit einem knappen 2½-1½ Sieg über Gernsheim II. hat unsere Pokalmannschaft den erneuten Finaleinzug innerhalb von zwei Jahren geschafft. Somit ist auch klar, dass die historische Teilnahme am Hessenpokal ebenfalls einer Wiederholung gegenüber steht. Dabei darf man nicht vergessen, dass der heutige Sieg sehr hart umkämpft war und die Gernsheimer gerne ein Finale mit zwei Gernsheimer Mannschaften gesehen hätten. Daher traten sie auch nach ihrer gemeldeten Aufstellung an. Auch wir konnten wie gemeldet auflaufen und so aus den Vollen schöpfen, was sich auch in den Partien niederschlug:
Nach gut zwei Stunden Spielzeit standen alle vier Bretter meiner Meinung nach leicht besser für uns. Während ich nach etwas Hilfe meines Gegners dessen ungünstige Postierung der Figuren zum Bauerngewinn ausnutzen konnte, erspielten sich Roland, Stefan und Flo durch scharfes Spiel reichlich Vorteile. Fast unmittelbar nach meinem Bauerngewinn musste noch eine Figur meines Gegners das Brett verlassen, weswegen er aufgab und ich das komfortable 1-0 für uns herstellen konnte, und das auch noch am ersten Brett. Zwischenzeitlich bekam Roland ein Remisangebot, das ich ihm riet, anzunehmen. Dies lehnte er jedoch ab und spielte auf Gewinn. Der Verlauf der weiteren Partien gab ihm recht. Das sich bildende Turmendspiel war nach einigen Feinheiten für Roland leicht gewonnen, was er sich auch nicht mehr vom Brot nehmen ließ. Das wichtige 2-0 an den ersten zwei Brettern war damit schon hergestellt und durch die worst case Betrachtung wurde klar, dass wir dank der Feinwertung auf jedenfall schon im Finale standen. Trotzdem schlichen sich bei Flo und Stefan langsam kleinere Fehler ein, die Flo den vollen Punkt, Stefan gar die ganze Partie kostete. Ein bis fast zum Schluss wunderbar vorgetragener Königsangriff von Stefan wurde in immer stärker werdender Zeitnot leider nicht zum Sieg umgemünzt. Stattdessen musste er in einem schlechteren Endspiel mit Minusbauer zuletzt aufgeben. Das ist sehr schade, zeigt aber Parallelen zu Flo, der in seiner ersten Saison zwar gut spielte, aber die letzte Prise Kaltschnäuzigkeit vermissen ließ und einige Punkte verlor. Flo spielt mittlerweile sehr solide und hatte gegen seine Gegnerin zu Beginn der Partie keine Probleme ordentlich Raum im Zentrum und am Königsflügel schon in der Eröffnungsphase zu erspielen. Im Weiteren Kampf wurde aber zäh und undurchdringlich verteidigt, sodass die Punkteteilung an Brett 4 in Ordnung geht.
Da Babenhausen bei der ersten Mannschaft Gernsheims ran musste, konnte man auch noch den zukünftigen Pokalgegner beobachten. Gernsheim I., gegen die man das letzte Finale verlor, werden sich nach ihrem Kantersieg gegen Babenhausen auf eine Revanche freuen dürfen, Ob die Revanche glückt, sei mal dahingestellt.

  Gernsheim II.   Groß-Zimmern I. 1½ : 2½
1. Neumann, Martin (2085) - Heß, Steffen (2002) 0 : 1
2. Wilke, Markus (1911) - Rühm, Roland (1984) 0 : 1
3. Lukas, Anne (1761) - Hörhammer, Stefan (1825) 1 : 0
4. Müller, Manon (1697) - Fiedler, Florian (1607) ½ : ½

Groß-Zimmern beendet die Spielzeiten erfolgreich - 05.03.2017

Groß-Zimmern I. - Reinheim/Groß-Bieberau I.     4:4
Mein Tipp war hier 4:4 und es hat gestimmt. Dieser Punktgewinn sichert uns ein weiteres Jahr in der Starkenburgliga, und das zwei Spiele vor Ende der Saison, da die direkte Konkurrenz verloren hat und sich noch in direkten Duellen Punkte abnehmen wird. Die Reinheimer waren komplett angetreten und trotz fehlender Aufstiegsambitionen gewillt, einen Sieg einzufahren. Aber auch wir konnten komplett antreten und es entwickelte sich ein harter Zweikampf. Bei Jasko, der nach längerer Fehlzeit wieder dabei war, zeichnete sich nach einem schnell gespielten Mittelspiel ein gewonnenes Endspiel ab, in dem er mit König und Turm drei Bauern des Gegners halten musste. Durch die richtigen Züge war sein Gegner gezwungen einen nach dem anderen Bauern abzugeben und gab dann folgerichtig auf. Kurz vor Ende dieser Partie hat Manuel einen entscheidenden Mattangriff übersehen und musste als erster seine Partie beenden. Sein Gegner nutzte die Fesselung eines Schutzbauern von Manuels König aus und konnte seine Dame ins Geschehen werfen, wonach bald Schluss war. Roland hatte eine gute Stellung, in der es ihm gelang stark aussehende Drohungen am Königsflügel zu generieren, die letztendlich durch einen Trick seines Gegners pariert wurden, durch den Roland sogar eine Figur verlor. Roland opferte dann weiteres Material um den gegnerischen König zu entblößen, war aber einen Zug zu langsam und wurde selbst Matt gesetzt. Kaum war diese Partie vorbei, konnte Stefan den Ausgleich mit einem sehr stark herausgespielten Sieg herstellen. Er überspielte von Anfang an seinen Gegner, der sich im Eröffnungssystem vergriff, und hatte kaum Mühe nach 22 Zügen früh die Partie zu beenden. Kurz darauf konnte auch ich durch eine Opferkombination von Turm und Springer meinen Gegner zur Aufgabe zwingen, da er zwischen Verlust all seines Materials oder Matt wählen musste. Auch Florian hat sein eigentlich remislich aussehendes Endspiel nach einem schweren Fehler seines Gegners gewinnen können. Dieser stellte nämlich eine Figur ein, die Florian durch eine Reihe von Schachs einsackte. Mit diesem Sieg war das Mannschaftsremis schon mal sicher. Weitere Erfolge konnten aber leider keine eingefahren werden. Harald spielte sehr risikoreich und öffnete für Angriff seinen sicher rochierten König, was sein Gegner mit einem Konter gleich ausnutzte und nebst einer Figur, dann auch die Partie gewann. Dieter kämpfte wie so oft als letzter, konnte aber im Turmendspiel einem weit vorgerückten Freibauern nichts mehr entgegensetzen. So blieb es dann beim Mannschaftsremis, 4:4.

Groß-Zimmern II. - Schachforum V.     4½ : 2½
Die Nachricht des Tages ist der Sieg unserer zweiten Mannschaft gegen den schon vorher feststehenden Meister der B-Klasse aus Darmstadt. Durch Patzer der punktgleichen Konkurrenz langte dieser Sieg zum Aufstieg in die A-Klasse. Der direkte Wiederaufstieg ist damit also geschafft, auch wenn er nicht wirklich angepeilt war. Doch nun zum Sportlichen:
Da Maximilian fehlte, war man sogar mit 0:1 zu Beginn hinten. Auch die Niederlage von Alexander, der nach einem Spieß einen Turm verlor, brachte uns zunächst weiter weg von einem Punktgewinn. Torsten remisierte früh und Wilhelm, der wie so oft hinten aushalf, konnte einen wichtigen Sieg einfahren und stellte den Anschluss wieder her. Paul bot nicht nur eine starke Vorstellung, sondern seinem Gegner auch zwischenzeitlich Remis an, was dieser jedoch ablehnte. Paul ließ sich davon nicht beirren, spielte stark weiter und setzte seinem Gegner so schwer zu, dass diesem keine Chancen mehr blieben. Es stand 2½:2½ und auch bei Dominik sah es nun gut aus. Seine Gegnerin wurde von ihm in der Folge überspielt und musste aufgeben. Zum Schluss kämpfte Thomas auch seinen Gegner nieder und beendete den Spieltag. Man muss dazu sagen, dass die Darmstädter recht ersatzgeschwächt waren, was aber eher dem Umstand zu zusprechen ist, dass sie bereits aufgestiegen und Meister der B-Klasse sind.

Nichts desto Trotz beendet unsere zweite Mannschaft nun die Saison auf dem zweiten Tabellenplatz und darf nächstes Jahr in der A-Klasse wieder mitkämpfen. Wie man diesen Aufstieg einordnen soll, wird sich im Sommer und spätestens nächste Saison zeigen, da eigentlich eine solide Runde ohne Aufstieg in der B-Klasse geplant war.

Zweite hat ihren letzten Spieltag vor sich - 03.03.2017

Groß-Zimmern I. - Reinheim/Groß-Bieberau I.
In das Saisonfinale geht es mit Reinheim/Groß-Bieberau. Die sind in der laufenden Saison sehr stark und spielen um den Aufstieg mit (auch wenn sie es vielleicht gar nicht wollen). Souveräne Siege in den letzten Spielen haben aber das Potential gezeigt und dienen uns als Warnung. Wenn es schlecht läuft und wir nicht aufpassen, rutschen wir trotz aussichtsreichem Vorsprung noch auf die Abstiegsränge ab. Begünstigt wird die Warnung durch die kommenden, direkten Duelle der vier Abstiegskandidaten innerhalb der letzten drei Spieltage, unter anderem unser letztes Spiel gegen den TEC Darmstadt. Trotzdem gehen wir zuversichtlich in die Kämpfe und werden alles tun, um den Abstieg zu vermeiden und eventuell noch mein vorausgesagtes Saisonziel, Platz 5-7, zu erspielen. Mein Tipp lautet also hier 4:4.

Groß-Zimmern II. - Schachforum V.
Während die erste noch etwas Zittern darf, ist die zweite sorgenfrei und pünktlich mit dem Ende des Winters fertig mit der kurzen Saison. Theoretisch ist der Aufstieg sogar noch möglich, der mit einem Sieg gegen das nicht mehr vom Thron der B-Klasse zu stoßende Schachforum Darmstadt auch recht wahrscheinlich werden würde. Ich denke eher, dass sich die zweite Mannschaft mit einem Mannschaftsremis zufrieden geben würde. Es gilt immerhin, die neuen Stammkräfte erst mal an das Sonntagsspiel zu gewöhnen und mehr Spielpraxis zu generieren. Trotzdem kann nicht sagen, dass die Saison in der B-Klasse nicht souverän gewesen wäre. Auch die häufigen Ausfälle und Abgaben an die erste Mannschaft wurde spielerisch gut weggesteckt. Dass man trotz eines 0:7 noch über Aufstieg redet (oder reden muss), zeigt einfach nur, welches Potential nach oben doch durchaus gegeben ist.

Erste kann zu siebt nicht punkten, zweite - 05.02.2017

Schachforum Darmstadt II. - Groß-Zimmern I.     5:3
Mit einer umkämpften, aber letztlich verdienten Niederlage muss sich unsere erste Mannschaft dieses mal abfinden. Auch wenn Martin wieder den Ersatzmann gab, konnte man nur zu siebt antreten, da mit Jasko und Manuel wieder zwei Mann fehlten. Also hieß es schon zu Beginn 0:1 aus unserer Sicht, denn die Darmstädter waren komplett. Die Niederlage zeichnete sich im Verlauf der Partien früh ab, da einige Stellungen sehr bedenklich geworden sind und als bald dann verloren gingen. Dieter hat an 7 kämpfend die Angriffe auf seinen lang rochierten König nicht mehr abwenden können und musste seine scharfe Partie aufgeben, in der allerdings sein Angriff auf die Rochadestellung des Gegners nie richtig in Fahrt kam. Harald hatte an Brett 6 mit Heinz-Friedrich Cors einen turniererfahrenen Gegner, der ihm auch keine Chancen gelassen hat. In einer für Harald nachteiligen Abwicklung verlor er eine Figur und einen Bauer und konnte der Niederlage nichts mehr entgegensetzen. Florian spielte an drei eine solide Partie, bei der aber keine Seite entscheidende Akzente setzen konnte. Das Spiel endete Remis, ebenso wie die Partie von Martin, der in einem Figurenendspiel keine Vorteile ziehen konnte. Stefan musste nach einigen Figurenopfer seinerseits, die ihm unter anderem wegen der Schwäche seiner Grundreihe nichts einbrachten, bald aufgeben. Damit hatten die Darmstädter ihren fünften Punkt und das Match gewonnen. Lediglich Roland, der sein Endspiel souverän ins Trockene brachte, und ich hielten die Fahne oben und gewannen beide. Ich hatte dabei nach einem starken Turm- und Springeropfer meinerseits bald den korrekten Weg verlassen und hätte zwischenzeitlich verlieren müssen, aber in der äußerst unübersichtlichen Stellung fand mein Gegner, Jonas Tibke, gegen den ich schon etliche Angstpartien spielen musste, die beste Fortsetzung nicht und ich konnte mit der ein oder anderen Kombination zwischendurch in ein Endspiel mit drei Mehrbauern abwickeln, das gewonnen war. Martin hat noch anerkennend gemeint, dass er gerne meine Nervenstärke hätte.
Nach diesem 5:3 haben wir weiterhin vier Punkte, Platz 7 inne und alle Karten den Abstieg zu vermeiden. Die direkte Konkurrenz hat bis auf Langen, das gegen den TEC gewinnen und jenen auf den letzten Platz verweisen konnte, ebenfalls Punkte liegen lassen.

Rödermark/Eppertshausen III. - Groß-Zimmern II.     7:0
Zu viele Ausfäll und zu wenig Ersatzleute hat unsere zweite Mannschaft heute nicht verkraften können und musste kampflos die Begegnung abgeben. Damit ist das Schachforum Darmstadt Meister der B-Klasse, Rödermark/Eppertshausen überholt uns und kämpft jetzt um den Aufstieg.

Auswärts eine Bank? - 04.02.2017

Schachforum Darmstadt II. - Groß-Zimmern I.
Da man es ja in der letzten Zeit mehr als gewohnt ist, spielen beide Mannschaften natürlich auch wieder auswärts. Egal ob Pokal- oder Ligaspiel, die Ergebnisse und Spielleistungen waren immer recht gut und gepunktet wurde auch fast immer. Die erste Mannschaft bildet da eine kleine Ausnahme, denn sie konnte aus Babenhausen nichts punkteteschnich entführen. Trotzdem spricht die Auswärtsstatistik für uns, man möge an dieser Stelle einfach mal die Ergebnisse aus Pokal und Liga in Betracht ziehen.
Von daher gehe ich auch beruhigt in das Match mit dem Schachforum. Die sind heiß auf den Aufstieg, haben bislang auch gute Ergebnisse geliefert und generell einen soliden Kader, bei dem lediglich Brett 8 weniger als 1800 DWZ-Punkte hat. Sie stehen zu Recht auf dem zweiten Platz und werden nicht einfach zu bespielen sein. Ich vertraue aber auf die Auswärtsstärke und tippe auf ein Mannschaftsremis, 4:4.

Rödermark/Eppertshausen III. - Groß-Zimmern II.
Unsere zweite darf nach Eppertshausen fahren, um dort den Rödermarkern zu Leibe zu rücken. Bei der Spielgemeinschaft ist im Kampf um den Aufstieg auch noch nicht alles gegessen. Momentane Ausbeute sind 5 Punkte und Platz 3, also knapp hinter unserer zweiten Mannschaft. Da bei ihr Abstiegssorgen aber bereits abgeschüttelt sind, darf man ein lockeres Aufeinandertreffen unsererseits erwarten. Mit der Auswärtsstärke Zimmerns macht das ein 3½:3½.

Groß-Zimmern im Halbfinale des Bezirks-4er-Pokals - 22.01.2017

Am vergangenen Freitag hieß es mal wieder Pokal. Jeder weiß, dass dieser auch im Schach seine eigenen Regeln hat, was für Spannung sorgen sollte - und das tat es auch. Gegen die vermeintlich schwächeren Gernsheimer, die sich aus jugendlichen und aufstrebenden Spielern zusammensetzten, zeigten mal wieder, dass nicht nur Namen, sondern auch die Wertungszahl im Schach Schall und Rauch ist. Im Schnitt waren wir ca. 220 Punkte besser und haben trotzdem schwer kämpfen müssen. Dabei hatten die Gernsheimer am letzten Brett sogar noch einen Ersatzmann gestellt. Nach insgesamt viereinhalb Stunden standen wir mit einem 3-1 als glücklicher Sieger fest. Dieter hatte von Anfang an wenig Probleme, konnte seinem Gegner die Rochade zu einer offenen Königsstellung mit einem unästhetischen Doppelbauern zerstören und hat in Folge seinen Angriff auf den Königsflügel verlagert - mit Erfolg. Es dauerte nicht lange und sein Gegner musste die Waffen strecken. So stand es schon 2-0 aus unserer Sicht, denn kurz vorher hatte Roland seine Partie in trockene Tücher gebracht. Dabei spielte er mit seinem Gegner ein urkomisches Ding, bei dem Rolands Zentrumsbauern bis auf die dritte Reihe des Gegners vorstießen. Doch das lässt auch den eigenen König etwas luftig zurück, sodass Roland plötzlich über die Flügel Feuer bekam, aus dem er sich nur mit Hilfe seinens Gegners befreien konnte. Und wie es Fortuna wollte, bekam er diese Hilfe auch noch und konnte dann seinen Vorteil verwerten. Das alles war zwar nicht verdient oder schön, aber so konnten wir eigentlich gelassen weiterspielen. Stefan hat sich im Mittelspiel leider einen Zentrumsbauern wegschnappen lassen und wurde dann in Folge guter Züge seines Kontrahenten, der wohl der ehrgeizigste der Gernsheimer ist, überspielt. Da ich an Brett 1 noch spielte, langte uns trotzdem ein Remis zum Weiterkommen. Sollte ich verlieren, wonach es nach einem Eröffnungsfehler meinerseits aussah, wären wir durch die Berliner Wertung sogar ausgeschieden. Doch auch mir stand das Glück bei, als mein Gegner in Zeitnot anfing, Material wegzustellen. So hab ich dann doch gewonnen und uns das Halbfinale gesichert.
Des Weiteren haben Gernsheim 1 und Gernsheim 3 ihre Spiele gewonnen und sind mit im Lostopf. Fehlt noch das Ergebnis von Babenhausen und Goddelau. Mit etwas Losglück hat man also durchaus Chancen wieder in den Hessenpokal zu ziehen.

  Gernsheim V.   Groß-Zimmern I. 1 : 3
1. Wasserrab, Martin (1783) - Heß, Steffen (2002) 0 : 1
2. Müller, Tobias (1725) - Rühm, Roland (1984) 0 : 1
3. Kühner, Tobias (1752) - Hörhammer, Stefan (1825) 1 : 0
4. Thomé, Patrick (1371) - Rauck, Dieter (1590) 0 : 1

Zweite spielt sich frei von Sorgen, Erste mit wichtigem Punktgewinn - 15.01.2017

Gernsheim III. - Groß-Zimmern I.      4:4
Mit einem wichtigen Punktgewinn im Abstiegskampf ist die erste Mannschaft ins neue Jahr gestartet. Dabei sah es von Beginn an nicht rosig gegen die nominell überlegeneren Gernsheimer aus: Es fehlten mit Jasko und Manuel zwei Stammkräfte, wobei nur Martin als Ersatz einspringen konnte. Mit 7 Mann heißt es also 0:1 aus unserer Sicht zum Start. Die laufenden Partien waren trotzdem durchaus spannend und mehr als einmal wechselte sich Fortuna bei der Verteilung ihrer Gunst ab. Zunächst einmal startete ich mit einem schnellen Remis eher langweilig den Reigen, der noch folgen sollte. Martin folgte meinem Beispiel und remisierte ebenfalls, allerdings nicht ohne gleich drei mal den Sieg zu übersehen. Trotzdem war er zufrieden mit seiner Partie. Dieter hatte mit Blasko Djondras eigentlich einen erfahrenen Verbandsligaspieler, der aber bei der dritten gernsheimer Mannschaft als Ersatzmann aushalf. In der Folge entwickelte sich eine komplizierte Partie, in der zum Schluss auch die Waffen friedlich zum Remis gestreckt wurden. Dieter hat so einen langen Atem bewiesen und einem sehr starken Gegner ein halbes Pünktchen abgeknöpft, welchen jener bestimmt nicht eingeplant hatte. Harald kämpfte gegen den entfernten Freibauern im Turmendspiel, konnte aber dank seines aktiven Turms die Stellung halten und remisierte ebenfalls. Kurz darauf konnte Roland nach anfänglichen Problemen seinen Gegner doch noch überspielen und machte den wichtigen und einzigen Sieg des Tages fest. Bleiben noch Stefan, unser Neuzugang, und Flo, die beide ihre Partien bis zur letzten Zeitkontrolle ausreizten. Flo entwickelte eine dynamische Stellung, obwohl die Bauern seines Gegners und die seinen die Stellung verblockten. Nach einem Bauernopfer von Flo wurde die Stellung schließlich geöffnet, sodass ein leicht besseres Endspiel für ihn entstand, welches er aber nicht nutzen konnte. So hieß es auch an Brett drei schiedlich friedlich remis. Stefan opferte früh eine Figur um den gegnerischen König in Bedrängnis zu bringen. Aber nach zähen Abwehrversuchen konnte keine klare Aussage über den Ausgang der Partie gemacht werden. Schlussendlich opferte sein Gegner zurück und erhielt doch noch das gewonnene Endspiel. Glücklicherweise entschied sich Fortuna doch noch für ein Mannschaftsremis, denn Stefans Gegner patzte noch einmal und die Stellung war "totremis".
So blieb es beim 4:4, was uns im Abstiegskampf sehr weiter hilft, immerhin hat die direkte Konkurrenz um Langen, TEC Darmstadt und Rödermark/Eppertshausen allesamt gepatzt.

Langen V. - Groß-Zimmern     1½:5½
Mit dem grandiosen Auswärtssieg hat sich die zweite Mannschaft schon alle Sorgen vom Hals gespielt. Ganze 7 Punkte nach 5 Spieltagen bedeuten den zweiten Platz in der Tabelle und mehr als genug Abstand zu den Abstiegsrängen. Gleichzeitig hat auch die Mannschaft des Schachforums Darmstadt gewonnen und behält den alten, drei Punkte betragenen Abstand bei, sodass sie schon unheilholbar aufgestiegen sind. Dennoch steht das spannende direkte Aufeinandertreffen noch aus. Aber bis dahin darf man den heutigen Sieg feiern. An Brett 1 war Maximilian heute ein Sieg nicht vergönnt. Aber ein Remis gegen den stärksten der Langener Gegner lässt sich auch sehen. Ebenso haben Torsten und Gerd remisiert, wohlwissend, dass sie auf den Rest der Mannschaft vertrauen konnten. Dieses Vertrauen wurde auch bestätigt - und wie! Gleich durch 4 Siege wurde der Sieg klar gemacht. Thomas hat an Brett 2 souverän gewonnen und es Paul gleich gemacht, der wieder zur Mannschaft stieß und an Brett 5 nichts hat anbrennen lassen. Dominik stellte mit seinem Sieg das Ergebnis auf 4½:1½ aus unserer Sicht und tütete den Mannschaftssieg letztendlich ein. Auch Alexander, der an Brett 7 erste Erfahrungen in seiner ersten Saison sammelt, hat gewonnen. Meinen Glückwunsch an alle!

Skat als Aufwärmtraining zum nächsten Spieltag - 14.01.2017

Gestern Abend fand mal wieder ein internes Skatturnier statt, das überraschenderweise gut besucht war. Neben Getränken und der nicht zu verschmähenden Bockwurst mit Senf, fanden sich insgesamt 10 Skatfreunde ein, um die Preise abzustauben. Mit einem Vorsprung von Knapp 130 Punkten hat sich am Ende Harald durchgesetzt, den irgendwie niemand auf der Rechnung hatte, es dann doch allen gezeigt hat. Er konnte Roland auf Platz 2 verweisen, der insbesondere in der zweiten Hälfte des Turniers herausstach und sich so aufs Treppchen spielte. Den beiden folgt das fast punktgleiche Duo Martin auf drei und Willi auf Platz 4, welche auch noch Preise abstauben konnten. Mir hat das Turnier wie immer gut gefallen. Davon gibt es bestimmt noch einige.

Gernsheim III. - Groß-Zimmern I.
Der Jahreswechsel ist geschafft, der Klassenerhalt noch lange nicht. Der erste Gegner dieses Jahr heißt Gernsheim. Die dritte Mannschaft der Gernsheimer ist ein bunter Haufen, der aus erfahrenen Leuten besteht, die zusammen einfach Spaß haben. Genau das macht sie so stark. Dass sie die Rolle des Favoriten inne haben, ist wohl nicht zu viel verraten. Aber man weiß ja nie wie das ausgeht. Meiner Meinung nach ist ein 4:4 durchaus drin.

Langen V. - Groß-Zimmern II.
Ebenfalls auswärts muss unsere zweite Mannschaft ran. Die Langener empfangen uns aus dem Mittelfeld und sind definitiv schlagbar. Während man etwas die Peilung auf den Erstplatzierten verloren hat, hilft hier trotzdem nur ein Sieg um weiterhin oben dabei zu bleiben, sofern man das will. Ich tippe auf ein 2:5 für uns.

Erste mit Heimsieg, zweite verliert knapp - 11.12.2016

Groß-Zimmern I. - Langen III.     5½:2½
Einen nicht ganz in der Höhe verdienten, aber dringend benötigten Heimsieg hat unsere Erste heute einholen können. Die Langener sind im Abstiegskampf direkte Konkurrenten, haben wie wir noch nicht siegen können diese Saison. Jedenfalls haben wir mit Martin und Domninik aus der zweiten Mannschaft Ersatz für Flo und Manuel bekommen, was sich auch auszahlen sollte. Martin verlor zwar als erster, doch dafür auch als einziger. Dominik spielte Remis und steuerte einen wichtigen halben Punkt zum Sieg bei. Im Laufe des Matches remisierte auch Jasko mit seinem Gegner, ehe es Harald ihm gleichtat und einen halben Punkt holte. Dann hat Dieter mit seinem klaren Sieg den zwischenzeitlichen Ausgleich hergestellt, ehe ich und dann Roland mit zwei vollen Punkten den Sieg schon eintüten könnten. Den letzten Punkt hat Stefan heute klar gemacht. Sein Gegner hat ein Endspiel falsch eingeschätzt und es, obwohl die Stellung Remis war, aufgegeben.

Groß-Zimmern II. - Gernsheim VII.     3:4
Eine knappe Niederlage gab es zum Abschluss der Hinrunde für unsere zweite, die gleich zwei Mann an die erste abgeben musste und so ein Brett ohne Kampf verloren war. Thomas hat kampflos gewonnen, Jessica eine von mir schon verloren geglaubte Partie noch gedreht und das Punktekonto aufgestockt. Danach gab es leider lange nichts mehr, sodass die Gernsheimer auf vier Punkte kamen und vorzeitig die Niederlage unsererseits besiegelten. Nach langem Kampf war nur noch die Partie von Maximilian offen, die er im Endspiel souverän gewann. So blieb es aber nur noch bei Ergebniskosmetik. Tabellarisch überwintert man trotzdem noch auf dem zweiten Platz, da die Konkurrenz, bis auf den unangefochtenen Tabellenersten aus Darmstadt, ebenfalls patzte.

Weihnachtsfeier gelungen - 03.12.2016

Unsere Mannschaft Am gestrigen Freitag fand die alljährliche Weihnachtsfeier unseres Vereins statt. Gleichzeitig beendet das Blitzturnier im Dezember den Vereinsmeisterschaftszyklus. Insgesamt 13 Mann waren anwesend, 9 davon kämpften im Turnier, in dem sich Roland sehr stark mit vollen 8 Punkten durchsetzen konnte. Während des Turniers wurde natürlich auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt und einen Ausblick auf ein im Januar stattfindendes internes Skatturnier gegeben. Bislang steht nur fest, dass es eines geben wird. Mehr werde ich natürlich sobald es feststeht veröffentlichen.

Die Vereinsmeisterschaft 2016 ist wie erwähnt somit auch zu Ende gegangen. Es gab zwischen Thomas, Dieter und Roland noch einen offenen Kampf um die Plätze 2 und 3, Platz 1 war schon vor dem Turnier fest in meiner Hand, da ich so oft dieses Jahr mitgespielt habe. Dieter hatte es mit 11,3 Punkten Vorsprung auf die Verfolger Roland und Thomas selbstr in der Hand, den zweiten Platz zu sichern. Musste diesen aber schon mal an Roland abtreten, da dieser mit bockstarken 100% keine Fragen aufkommen lies. Thomas wurde im Weihnachtsblitz geteilter Zweiter, was ihm, da Dieter keinen guten Tag erwischte, gerade so ausreichte, den dritten Platz zu erobern. Damit steht Dieter zu letzt leider nur auf Platz 4, sodass die abschließende Treppenplatzierung unter mir, Roland und Thomas aufgeteilt wurde.

Alle Ergebnisse und die Schlusstabelle finden sich unter dem Menüpunkt Vereinsmeisterschaft.

Bezirks-4er-Pokal geht in die nächste Runde - 20.11.2016

Zeitgleich mit den Ergebnissen der Blitzmeisterschaft kam auch die Auslosung der nächsten Runde im 4er-Pokal raus. Wir dürfen gegen die fünfte aus Gernsheim ran, Spielort ist in Gernsheim. Laut dem Saisonheft haben die vier einen Schnitt von 1754, also sollten wir das eigentlich gewinnen.

Bezirksmeisterschaften im Blitz - 20.11.2016

Unsere Mannschaft Am gestrigen Samstag fanden in Babenhausen die Bezirksmeisterschaften im Blitzen für Mannschaften statt. Insgesamt bildeten fünf Mann eine Mannschaft, wobei einer Ersatz bzw. Rotationsspieler war. Bei uns haben sich trotz einigen Problemen und kurzfristigem Hin und Her Jasko, Thomas, Torsten, Dieter und der Schöpfer dieser Zeilen zu einer Mannschaft zusammengefunden. Sieben Mannschaften stellten die Konkurrenz um die drei Qualifikationsplätze zur hessischen Blitzmeisterschaft, darunter zwei aus Gernsheim und jeweils eine aus Roßdorf, Babenhausen, Griesheim und Langen. Ich dachte eigentlich, dass das Turnier nicht so stark besetzt sein wird, wie es leider bei Bezirksmeisterschaften aller Art die Regel ist, doch sollte mich die Aufstellung der anderen Teams schnell eines besseren belehren.
Gespielt wurden insgesamt 12 Runden, also doppelrundig. Als einer der Favoriten für die hinteren Platzierungen starteten wir auch mit einem knappen 1-3 gegen Langen, die durchaus Ambitionen auf einen der ersten Plätze hatten. Das sollte uns übrigens das Turnier über als liebstes Ergebnis erhalten bleiben, denn so spielten wir fast immer. Am Ende wurden wir noch vor dem Gastgeber Babenhausen Vorletzter mit einem 2:2 und zwei knappen 2½:1½ Siegen. Torsten und Thomas rotierten dabei an den hinteren Brettern kräftig, Dieter, Jasko und ich bildeten die Stammkräfte. Ich denke, zumindest trifft das auf mich zu, wir hatten unseren Spaß und es war mal einen nette Abwechslung zu den gewohnten Blitzabenden und Mannschaftskämpfen.

Zum Schluss möchte ich noch den Babenhäusern für die Ausrichtung danken, es lief alles reibungslos ab und war gut und einfach organisiert. Auch die anderen Schachfreunde trugen viel zur Atmosphäre bei. Meist war es auch einfach lustig und locker, aber wie es halt bei Schnellschach und insbesondere Blitzen ist, überhitzen gerne im Eifer des Gefechts die Gemüter. Es fliegen Figuren, die Zeit rennt davon, es wird unsauber gesetzt usw. Das gehört aber dazu und muss man abkönnen. Zu größeren Streitigkeiten kam es deswegen aber nicht. Ich war auch spielerisch sehr zufrieden, immerhin konnte ich am stark besetzten ersten Brett 9 aus 12 möglichen Punkten erspielen.

Hier noch die Verlinkung auf die Bezirkshomepage, auf der alle Ergebnisse zu finden sind.
Auch bei den Freunden aus Gernsheim gibt es einen netten Bericht zum Turnier.

Heimsieg auswärts - 12.11.2016

Unsere Mannschaft Am vergangenen Donnerstag hatten wir unser erstes Pokalspiel des Bezirks-4er-Pokals. Mit dem Heimrecht durften wir als Gäste die erste Mannschaft des TEC Darmstadt empfangen. Leider fiel Flo aus und freitags wäre ich nicht dagewesen, so wurde nach kurzer Absprache mit den Darmstädtern das Spiel auf donnerstags gelegt. Zusätzlich sind wir nach Darmstadt gefahren, da wir sonst keinen Raum zum spielen gehabt hätten. Trotzdem sind wir glücklich aus dem Kampf geschieden, der zunächst unklar war. Ich erspielte mir nach einem Eröffnungsfehler meines Gegners, der nur einer Fehleinschätzung seinerseits geschuldet war, eine solide Stellung mit Mehrbauer. Nachdem er einen zweiten für Spiel geopfert hatte, es aber dank zäher Verteidigung nicht bekam, brach seine Stellung schnell ein und wurde unhaltbar. Nach dreieinhalb Stunden Spielzeit stand es dann 1:0 für uns. Roland hatte an zwei Schwierigkeiten sein Spiel aufzuziehen und probierte es mit Gewalt, soll heißen unter Opfer mehrerer Bauern. Die Stellung seines Gegners war beengt, der König anfangs in der Mitte stecken geblieben, aber durch einen Bauernwall gut geschützt. Nach längerer Spielpause konnte Roland einen Patzer seines Gegners zum Sieg ausnutzen und das wichtige 2:0 klar machen. Zu diesem Zeitpunkt waren wir also schon durch, was wir uns mit einem Bier auch sogleich gelassen bestätigten. Derweil kämpfte Stefan an drei noch bis zum bitteren Ende. Seinem zunächst aussichtsreichen Angriff auf den gegnerischen König wurde durch ein Figurenopfer, das Stefan ausschlug, gebremst und kostete ihn einen Bauern. Trotzdem hat er versucht Spiel am Rochadeflügel aufzubauen. Seine Gegnerin spielte später genauso aggressiv und opferte am Damenflügel, wo Stefans König Zuflucht gesucht hat, die Bauern ihrerseits. Nachdem beide mit immer weniger Zeit ihre Chancen hatten, konnte Stefan leider nicht das glücklichere Händchen haben und musste bei noch 22 Sekunden Restzeit aufgeben. Auch Dieter erwischte es an 4. Als Ersatz in das Team gerutscht hielt er sich sehr wacker. Mit einem Mehrbauer auf den Brett, riet ich ihm auf Sieg zu spielen, da es an den anderen Brettern wie gesagt nicht gut aussah. Unter Risiko hat er leider seinen Vorteil verloren und später in Zeitnot auch das Endspiel.

Trotzdem waren wir mit dem 2:2 zufrieden, denn dank der Berliner Wertung (7:3) sind wir weiter gekommen.

  Groß-Zimmern I.   TEC Darmstadt I. 2 : 2
1. Heß, Steffen (2002) - Gutjahr, Reiner (1881) 1 : 0
2. Rühm, Roland (1984) - Nederveld, Dieter (1921) 1 : 0
3. Hörhammer, Stefan (1825) - Storkebaum, Ulrike (1806) 0 : 1
4. Rauck, Dieter (1590) - Freund, Karlheinz (1648) 0 : 1

Dritter Spieltag kompakt - 06.11.2016

SK Babenhausen I. - Groß-Zimmern I.     4½:3½
Mit dem angestrebten Auswärtssieg wurde es leider nix. Dabei sah es nicht so schlecht aus. Gut, wir mussten aufgrund des Krankheitsfalls von Manuel nur zu siebt antreten und waren schon so unter Druck punkten zu müssen. In der Folge entwickelte sich aber eine schöner Schlagabtausch mit den Babenhäusernen: Jasko konnte frühzeitig einen Eröffnungsfehler seines Gegners nutzen und gewann. Dann folgten nach zähen und spannenden Kämpfen allerdings die Niederlagen von Stefan und Flo. Stefan, der in einer ausgeglichenen Stellung nach langem Ringen einen Bauern patzte, und Flo, der ein Figurenopfer falsch berechnet hat, erhöhten für die Babenhäuserner auf 3:1. Dann konnte ich meine Partie in trockene Tücher bringen und fieberte bei Roland, dem es schlussendlich nicht gelang seine leicht überlegene Stellung zu nutzen und remisierte, Dieter und Harald mit. Bei Harald ereignete sich ein Wechselbad der Gefühle. Nach einem Gambit stand sein Gegner zunächst besser, die schnelle Entwicklung von Harald begann allerdings bald zu fruchten, ehe er seinen dann vorherrschenden Vorteil wieder einbüßen musste, weil er die Entwicklung nicht vollends beendete. Dann wurden plötzlich alle Figuren getauscht und Harald hatte wahrscheinlich gewonnenes Bauernendspiel, dass aber schlussendlich remisiert wurde. Dieter erkämpfte sich ebenfalls einen halben Punkt nachdem er in Zeitnot einen Bauern gepatzt hat. Damit endete der Kampf doch nicht zu unseren Gunsten und wir müssen uns aufs nächste Spiel konzentrieren.

SK Gernsheim VI. - Groß-Zimmern II.     3½:3½
Auch von Ausfällen geplagt, hat die zweite Mannschaft in Gernsheim ein Mannschaftsremis erkämpft. Gefehlt haben Jessica, Paul und Max. Dafür rückte Willi als einziger Ersatzmann in die Mannschaft und holte am letzten Brett ein Remis. Dominik und Gerd hatten leider keinen Gegner und stockten das Punktekonto unsererseits kampflos auf 2½:½. Da allerdings auch ein Brett von uns nicht besetzt werden konnte, war der Vorsprung nur einen Punkt groß. Da neben Thomas niemand mehr einen vollen Punkt verbuchen konnte, sondern Torsten und Alexander ihre Partien verloren, holten die Gernsheimer den kleinen Rückstand zum 3½:3½ Mannschaftsremis auf und beendeten den Sonntag wie es so schön heißt "schiedlich friedlich".

Dritter Spieltag - 30.10.2016

SK Babenhausen I. - Groß-Zimmern I.
Am dritten Spieltag dürfen wir nach Babenhausen reisen und hoffentlich auch was reißen. Die Babenhäuser sind bekannt für ihr Rotieren der jährlichen Aufstellung. Dieses Jahr haben sie eine Aufstellung gefunden, die eine souveräne Saison erwarten darf. Im letzten Jahr waren sie bis zum letzten Spieltag überraschenderweise abstiegsgefährdet und wir haben immer recht gute Ergebnisse gegen sie geholt. Daher sollte ein Sieg am Sonntag auch drin sein und mein Tipp hierfür lautet 3:5 Auswärtssieg.

SK Gernsheim VI. - Groß-Zimmern II.
Einen weiteren Weg muss unsere zweite Mannschaft machen. Sie wird in Gernsheim erwartet und muss gegen die sechste Mannschaft antreten. Die haben sich in dieser Saison noch keine Blöße gegeben und stehen punktgleich mit uns auf dem dritten Platz. Das hat schon was richtungweisendes so früh in der Saison. Trotzdem ist ein Sieg laut Papier auf alle mal drin. Daher tippe ich hier ebenfalls auf einen souveränen Auswärtssieg, 2½:4½ für uns.

Da beißt die Maus keinen Faden ab - 09.10.2016

Groß-Zimmern I. - Turm Breuberg I.     2:6
Da war nix drin, obwohl wir an 8 kampflos einen Punkt durch Martins Anwesenheit geschenkt bekamen. Flo hat einen kleinen Rückfall seiner alten Krankheit bekommen und nach ausgelassener Chancen in besserer Stellung noch verloren. Auch Dieter war heute auf dem Gewinnweg, ehe er es noch vermasselte. Die Partie hätte an einer Stelle auch Remis enden können, aber Psychologie ist beim Schach auch noch wichtig. Harald hat in einem Wolga-Gambit bald die Initiative und dann auch die Partie verloren. Roland konnte, obwohl er "patzte wie ein Schulkind" seine gute Stellung nach Hause fahren und war somit der einzige richtig ausgespielte Sieger von uns. Manuel, der nach längerer Abstinenz eine gute Partie zeigt und bewies, dass er nichts verlernt hat, durfte nach einem Patzer dann aber auch die Hand zur Aufgabe reichen. Stefan hat in der Eröffnung einen starken Angriff am Königsflügel gestartet, dann aber eine Figur gegen drei Bauern geben müssen und wurde langsam bis zur Niederlage eingeschnürt. Ähnlich erging es mir, ich habe um einen Angriff meines Gegners zu verhindern eine Figur gegen drei Bauern getauscht und mir durchaus praktische Chancen auf ein Remis gemacht. Das Endspiel lautete zum Schluss König, Turm und Springer meinerseits gegen König, Turm, Springer und Läufer auf der Seite meines Gegners, der noch den Vorteil besaß eine Stunde Bedenkzeit zu haben. Nachdem ich die zweite Figur gepatzt hab, wars vorbei.
Gegen Breuberg sehen wir leider nie gut aus, erhofft hatten wir uns auch nie wirklich viel. Da müssen die Punkte eben gegen wen anderes her.

Groß-Zimmern II. - Bad König II.     4:3
Starkes Spiel der zweiten Mannschaft - mal wieder. Obwohl Dominik, Maximilian und Alex fehlten und man mit Wilhelm und Lukas nur zwei Ersatzspieler fand, wurde das Spiel recht souverän gewonnen. Brett eins wurde freigelassen, Thomas tauschte mit Paul die Bretter, sodass letztgenannter mit Weiß an Brett zwei spielen musste. Paul hat nach einem nicht ganz korrekt durchgerechneten Qualleopfer nicht entscheidend den gegnerischen König schwächen können und nachdem sein Gegner sich konsolidiert hatte, wurde die Qualität von jenem erdückend. Thomas hat sich dagegen an Brett drei behaupten können und nach solider Eröffnung den vollen Punkt eingefahren. Gerd hat an Brett vier nach Aussagen der anderen gut gestanden und war kurz vorm Sieg, ehe er gepatzt und verloren hat. Torsten spielte an seinem fünften Brett und gewann seine Partie. Lucas, der nach längerer Zeit mal wieder requiriert werden konnte, hat sehr eindrucksvoll seine Partie gewonnen. Als ich mal auf sein Brett geschaut hab, war die Stellung seiner Gegnerin schon mehr als zerlegt. Am letzten Brett hat Willi bald eine Figur gewonnen, fast sogar schon aus der Eröffnung heraus. Das hat ihm natürlich auch zum vollen Punkt gelangt.
Damit steht die zweite Mannschaft weit oben und spielt allem Anschein nach um den Aufstieg mit. Sehr fein.

Wormser Nibelungen Open 2016.... - 07.10.2016

Ich hatte als einziger Zimmner Vertreter mitgespielt und das Turnier ist auch schon vorbei, aber ich wurde trotzdem dazu aufgefordert einen Bericht über das Turnier zu schreiben. Und zwar als Gastautor für die Gernsheimer. Den Bericht gibts online nachzulesen auf deren Homepage - die by the way immer einen Blick lohnt:

http://www.sk1980gernsheim.de/

Zweiter Spieltag im Oktober - 07.10.2016

Groß-Zimmern I. - Turm Breuberg I.
Das wird ein harter Tag für die erste. Breuberg ist stark, hat in den letzten Jahren auch schon Landesklasse gespielt und uns letztes Jahr mit einer schmerzhaften Niederlage heim geschickt. Das soll sich dieses Jahr ändern, aber hart bleibt es bei den Zahlen trotzdem. Machen wirs kurz und bündig: 4:4 Endstand.

Groß-Zimmern II. - Springer Bad König II.
Mit den Bad Königern kommt ein ähnlich starkes Team wie aus der ersten Runde. Das sollte auch dieses mal zu schaffen sein. Mir würde an der stelle ein souveränes 5:3 gefallen.

Zweite bockstark, erste fängt wie letzte Saison durchwachsen an - 18.09.2016

Rödermark/Eppertshausen II. - Groß-Zimmern I.     4:4
Den Auswärtssieg, den ich getippt hatte, sollte es nicht geben. Dabei stand man mit einer 2:0 Führung zu Beginn gut da, denn die Rödermarker aus Eppertshausen (oder wars anders rum?) waren nur zu sechst angetreten. Nachdem Dieter und Roland sich gute Stellungen herausgespielt hatten, waren wir schon siegesgewiss. Zwischenzeitlich hat Flo sein Endspiel auch nach Hause gespielt, Martin verloren. Dieter hat dann den neuen Spielstand zum 4:1 für uns hergestellt und Roland stand immer noch gut. Harald hat sich vertan und musste dann die Waffen strecken, Stefan kämpfte an seinem ersten Spiel für uns an 2, hat dann aber kurz nach Roland (der seine aussichtsreiche Stellung noch verhunzte) aufgeben müssen. So bliebs bei einem Mannschaftsremis. Mal wieder kein souveräner Start in die Saison. Mehr war wie immer drin eigentlich, aber es liegt im Endeffekt einfach an uns.

Turm Breuberg III. - Groß-Zimmern II.     1½:5½
Bam! Was für ein Ausrufezeichen zu Beginn der Saison. Ein sehr starker Auftritt von unserer Zweiten, die mit Alexander an Brett 5 auch einen Neuling hatte, der sein ersten ernstes Spiel sonntags bestritt und sogleich mal den vollen Punkt holte. Dazu gesellt haben sich Siege von Wilhelm, der als Ersatz mitgefahren und an Brett 7 eingesetzt war, Gerd und Maximilian, sowie ein Sieg von Paul gegen einen um rund 200 DWZ-Punkten stärkeren Gegner. Thomas hat nach eigener Aussage in ein Remis eingelenkt, "da die anderen ja alle gewinnen, also langt das für den Mannschaftssieg".
Glückwunsch zum Auftaktsieg!

Saison beginnt am Sonntag - 16.09.2016

Rödermark/Eppertshausen II. - Groß-Zimmern I.
Schon zu Beginn der Saison gibt es in der Starkenburgliga ein kleines Endspiel. Rödermark/Eppertshausen ist einer der zwei klaren Abstiegsfavoriten und muss eigentlich geschlagen werden. Ich verspreche mir ja keinen Aufstieg von der Saison, aber etwas souveränes im Mittelfeld sollte bei kühlem Kopf alle mal drin sein. Mein Tipp: 3:5 Auswärtssieg.

Turm Breuberg III. - Groß-Zimmern II.
Auch in der B-Klasse erwarte ich für unsere zweite Mannschaft einen Abschluss im Mittelfeld, nach einer eher ruhigeren Saison. Gegen Breuberg kommt ein DWZ-technisch gleichstarkes Team zu Beginn, die sollten dennoch kein Problem darstellen. Auch hier lautet mein Tipp: 3:5 für uns.

Zur Ruhe setzen.... - ein Bericht von Torsten - 12.09.2016

Ein Bericht von Torsten zu den Bezirks- und Babenhäuser Stadtmeisterschaften folgt hier, gleichsam mit einem kleinen Auszug über Wolfgang Hettler, dem nun selbst aktiven Schiedsrichter:

Zur Ruhe setzen...
Die 2016 Ausgabe der Schlosspark-Open setzen einen Schlusspunkt. Der nationale Schiedsrichter Wolfgang Hettler war letztmalig in dieser Aufgabe tätig und wurde entsprechend verabschiedet. Es folgten auf vielen Internetseiten auch Berichte über wesentlich mehr Veranstaltungen, an denen er mit seinem Engagement und Fingerspitzengefühl als Schiedsrichter in der Vergangenheit entsprechend mitgewirkt hat. Aber …

Es prickelte ihn in den Fingern und so einfach konnte er nicht vom Schachspiel loslassen. So bedeutete für Wolfgang Hettler das „Setzen“ aus der Überschrift, sich nicht mehr neben die Bretter zu stellen, sondern auch wieder als Spieler sich an Schachbretter zu setzen. Als aktiver Spieler besucht er nun also Turniere und eines von den ersten waren die 3.Babenhäuser Stadtmeisterschaften. Dabei spielte er in dem Turnier intensive, spannende Partien und analysierte anschließend detailverliebt mit den Gegnern auch deren Varianten und Verlauf. Schach ist eben doch ein fesselnder Sport. …

Wolfgang Hettler

Groß-Zimmern ist Spitze
So lange ich in Groß-Zimmern Schach spiele, gab es noch nie einen Turniersieger bei den Bezirksmeisterschaften aus unserem Verein. Aber dieses Jahr hat Steffen Hess am Ende des Turnieres mit 4,0 Punkten aus 5 Partien die Wertung angeführt und ist dementsprechend auch Meister des Bezirkes Starkenburg.
Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung.

Sieger der Bezirksmeisterschaft

Bezirksmeister und nicht mal an Brett 1 gespielt - 11.09.2016

In den vergangenen drei Tagen haben in Babenhausen die offenen Bezirksmeisterschaften stattgefunden, die gleichzeitig die Babenhäuser Stadtmeisterschaften zum Altstadtfest waren. Gespielt wurden fünf Runden über drei Tage, ein doch schon sehr angenehmer und nicht allzu Kräfte verschleißender Modus. Aus Groß-Zimmern mitgespielt haben Torsten, Jessica und ich.

Torsten hatte mitunter auch Lospech und bekam stärkere Gegner. Nach vier Niederlagen zog er auch noch ein freilos, weswegen er mit 0 Punkten das Turnier abschloss. Besser sah es für Jessica aus, die sich auch teils gegen starke Gegner (im Schnitt 1540 DWZ) gut behauptete und 2 Punkte mitnahm. Das macht nach der inoffiziellen Auswertung ein sattes Plus von 60 DWZ-Punkten.
Ich hab an 3 gesetzt das Turnier als Vorbereitung für die nächste Woche startende Saison nutzen wollen und wurde mit drei Siegen und zwei Remisen etwas überraschen dank der besseren Feinwertung Erster und damit Bezirksmeister. Dabei habe ich vier mal an Brett 3 und einmal an Brett 2 gespielt und den Umstand ausnutzen können, dass in der letzten Runde sich insgesamt sieben Spieler mit drei, und lediglich einer mit dreieinhalb Punkten den Titel streitig machten. Wenn man sich die abschließende Tabelle anguckt war das ein reines Glücksding, aber seis drum. Pokal gabs ja auch.
Der Endstand ist übrigens mit allen Rundenergebnissen auf der Seite des Babenhäuser Schachclubs zu finden. Ich schätze, das wird die Tage auch noch auf der Bezirksseite veröffentlicht.

Sommerpause neigt sich dem Ende zu - 20.08.2016

Nicht mehr lang, dann blüht die Schachwelt wieder so richtig auf. Denn nach der Zimmener Kerb steht auch schon das erste Turnier an, die Babenhäuser Stadtmeisterschaften. Zwischen dem 09. und 11.09. können sich Schachfreunde aller Spielstärke und Herkunft messen. Dabei ist dieses Turnier wunderbar als finalem Test zum Auftakt der Saison geeignet.
Diese fängt am 18.09. an und wird einige Überraschungen und spannende Kämpfe mit sich führen. Spannend bleibt auch das Hans-Werner-Haas-Turnier, das vereinsintern ausgetragen wird. Mittlerweile hat sich nach 20 von 36 zu spielenden Partien eine leichte Tendenz zu einem Dreikampf entwickelt, den Thomas, Roland und ich austragen werden. Dieter kann, da er noch etliche Partien offen hat, von hinten Druck machen und rankommen, mehr aber aus eigener Kraft nicht. Ein Blick auf das Spielgeschehen lohnt definitiv.

Eindrucksvolle Note in Einhausen gesetzt - 07.05.2016

Mit viel Spaß haben sich 3 Spieler aus Groß-Zimmern täglich in einer Fahrgemeinschaft auf den Weg nach Einhausen gemacht, um an den 11.Ried-Open mitzuspielen. Martin, Gerd und Torsten versuchten ihre Saisonerfahrungen auch in diesem ELO und DWZ gewertetem Turnier zu bestätigen. Als weiterer Spieler des SC Groß-Zimmern war auch noch Ralf vor Ort.
Durch die begrenzte Brettzahl nahmen hier sehr viele Spieler mit hohen Wertungszahlen teil. Während Gerd und Torsten trotz der starken Gegner in ihrem Niveau blieben, gab es bei Martin nicht nur richtig Feuer in den Partien sondern auch noch starke Gegner. Erst beim Nachspielen seiner Partien wurde richtig deutlich, mit welchen schnellen, offensichtlichen und mit welchen mehrzügigen Drohungen gekämpft wurde. Dabei befanden sich Fesselungen, Abzüge und Opfer mitunter gleichzeitig auf dem Brett. Durch das genaue Spiel von Martin erzielte er 3,5 Punkte aus 7 Partien. Mit dieser Quote von 50% und dem hohen Elo- Schnitt seiner Gegner, sind 1817 Wertungspunkte auch die erste ELO Marke für Martin.

Wer Teilnehmerlisten, Ergebnisdetails, Ratinginformationen oder noch weitere Bilder von diesem Turnier sehen möchte, kann im WEB die Turnierseite besuchen.
Torsten

Glückliches Saisonende - 17.04.2016

Rödermark/Eppertshausen II. - Groß-Zimmern I.     4½ : 3½
Die beste Niederlage, die man je machen konnte. Mit 3½ Brettpunkten, so war es schon vorher berechnet worden, wären wir sicher vor Rödermark in der Tabelle gelandet und somit ein weiteres Jahr für die Starkenburgliga spielberechtigt. So kam es am Ende auch zu genau 3½ Brettpunkten, womit die Niederlage ertragbar geworden ist. Gewonnen hat Jasko, Roland fehlte und ansonsten gab es nur Remis durch Harald, Dieter, Manuel, Martin und mir.

Schaafheim I. - Groß-Zimmern II.     3½ : 4½
Nur zu fünft angetreten und doch mit voller Punktzahl heim gekommen. Nur Thomas hat von den Spielenden remisiert, weil er heim wollte laut seiner Aussage. Gewonnen haben demnach Max, Paul, Torsten und Gerd. Ein gelungener, wenn auch nicht so zu erwartender Abschluss der Saison. Auf dem vorletzten Platz ist man am Ende in der A-Klasse gelandet und abgestiegen.

Entscheidungskampf gewonnen, zweite muss runter - 06.03.2016

Groß-Zimmern I. - Schachforum III.     5½:2½
Ein souveräner Sieg steht auf dem Papier, dem ich nicht viel zuzufügen habe. Gewonnen haben Dominik, Flo, Harald und meine Wenigkeit. Remis gespielt haben Dieter, Manuel und Jasko. Mit den zwei Punkten stehen wir solide im Rennen und haben es in eigener Hand. Gegen Eppertshausen bzw. Rödermark eine ähnliche Leistung und Groß-Zimmern spielt weiterhin Starkenburgliga.

Groß-Zimmern II. - Schachforum IV.     ½:7½
Mit vier Mann angetreten gab es eine herbe Klatsche, lediglich Ralf hat ein Remis geholt. Das letzte Spiel wird irrelevant sein, der Abstieg ist selbst bei einem 8:0 Erfolg unmöglich abzuwenden. Ist für mich ein wenig überraschend, aber den stetigen Ausfällen geschuldet. Nächstes Jahr kann nur besser werden, da ist man auch einer weniger in der Aufstellung.

Morgen Entscheidugskampf in der Starkenburgliga - 05.03.2016

Groß-Zimmern I. - Schachforum Darmstadt III.
Das erste von zwei Finalen steht an. Das wird hart und dreckig. Ich hoffe, dass wir uns aus dem Sumpf ziehen werden. Schachforum ist definitiv schlagbar und sollte mit etwas Disziplin auch niedergerungen werden. Ein Punktgewinn, besser zwei täten uns gut und sichern schon fast den Klassenerhalt. Mein Tipp: 5:3 Heimsieg.

Groß-Zimmern II. - Schachforum IV.
Mit der vierten Mannschaft des Schachforums kommt ein Aufstiegsaspirant, der sich die Butter nicht vom Brot nehmen lassen will. Man steht hinten drin und wird langsam vom Abstieg bedroht. Trotzdem ist in der A-Klasse alles machbar, mein Tipp: 4:4.

Skatturnier am kommenden Freitag - 21.02.2016

Nochmal eine kurze Erinnerung, dass am Feitag die nächste Runde des Skatturnieres stattfinden wird. Wir sind aktuell 9 Teilnehmer, was schon mal ordentlich ist und Spaß garantiert.
Es wird selbstverständlich Preise geben, die dieses mal sogar von Gerd, Thomas und mir gestiftet werden. Für diejenigen, die am Ende des Turnieres kein Treppenplatz ergattern konnten, wird es aber trotzdem etwas geben: Fürs Leibliche Wohl wird nämlich gesorgt.

Erste atmet durch, zweite verliert wieder - 14.02.2016

Groß-Zimmern I. - Reinheim/Gr.-Bieberau I.     6:2
Wow, was für ein Brett. Mit 6:2 sind die Reinheimer wieder nach Groß-Bieberau geschickt worden. Es war zwar nicht komplett erspielt, weil unser Gegner lediglich zu fünft antrat und durch einen Ausfall unsererseits mit 1:3 hinten lag, aber die restlichen vier Partien hatten es in sich. Dieter gewann eine spannende Partie an 6, während Flo die leicht überlegene Stellung seines Gegners durch einen Patzer zerstören konnte. Jasko gewann technisch sein Endspiel und Martin verlor als erster an 7 spielend. Das ist mal ein Ausrufezeichen, die Konkurrenz aus Darmstadt und Eppertshausen hat gepatzt, sodass wir nun alles in der Hand haben.

Groß-Zimmern II. - Ladja Roßdorf II.     3:5
Da war keine Liebe drin und es war auch relativ schnell vorbei. Remisiert haben Thomas, Paul, Wilhelm und Wolfram, Max hat sogar den vollen Punkt geholt. Sonst gabs aber nix, sodass auch hier mein Tipp nicht gestimmt hat. Mit dieser Niederlage ist man weiter in der unteren Tabellenhälfte. Noch brennt aber trotzdem nichts.

Torsten beim Pfalz-Open - 12.02.2016

Ein Bericht von Torsten:

Gut vorbereitet...
..hatte sich der Veranstalter der 7.Pfalz-Open 2016 und durch die Werbung auch auf einen neuen Teilnehmerrekord gehofft. Das Ziel wurde mit 469 Teilnehmern nur äußerst knapp verfehlt und so verteilten sich Schachspieler aus 20 Nationen und von Jugendlichen des Jahrgangs 2007 bis zu Senioren des Jahrgangs 1926 auf zwei Gruppen. Sogar 40 Titelträger (also Großmeister, internationale und Fidemeister) waren in der A-Gruppe dabei und neben 4 Schiedsrichtern sorgten wohl mehr als doppelt so viele Turnierhelfer für einen flotten, reibungslosen und konsequenten Ablauf in beiden Turniergruppen. Mindestens einem Spieler wurde dabei seine Partie auch als Verlust gewertet, weil er erst beim Betreten des Spielsaales ein Handy ausschaltete. Hier waren nämlich die Bretter für diesen Bereich vom Schiedsrichter bereits freigegeben worden.

Aber die Partieverläufe waren auch auf vielen Brettern spannend und hierbei setzten sich nicht immer die Favoriten durch. So führte beispielsweise nach 4 Runden mit Karl-Heinz Gürtler (SC Ober-Ramstadt) ein Spieler aus unserem Bezirk Starkenburg das B-Turnier an und das, obwohl mehrere dutzend Spieler eine bis zu 100 Punkte bessere DWZ Wertung hatten. Am Ende war es für ihn allerdings mit 1 Punkt Abstand auf den Sieger dann doch der 7.Platz.

Unsere Teilnehmer vom Verein SC Groß-Zimmern hofften zwar auf Preise in ihren Ratinggruppen, aber auch diese Gruppen waren bei der Gesamtzahl aller Spieler recht groß, so dass es dieses Mal für unsere Teilnehmer nicht reichte.
Ein Blick in den Turniersaal

Spielen an Valentinstag - 12.02.2016

Groß-Zimmern I. - Reinheim/Gr.-Bieberau I.
Am drittletzten Spieltag bekommen wir mit Reinheim/Gr.-Bieberau die wohl drittstärkste Kraft in der Starkenburgliga zu Gast. Ein Sieg oder ein einfacher Punktgewinn würde uns gut stehen und im Abstiegskampf noch einiges an Druck von der Brust nehmen, doch das dürfte hart werden. Mit einem guten Auftritt kann man sich zumindest Mut für die letzten zwei Entscheidungsspiele machen. Mein Tipp: 4:4.

Groß-Zimmern II. - Ladja Roßdorf II.
Derbytime in Groß-Zimmern. Mit Roßdorf kommt ein starker Vertreter der A-Klasse und dürfte wohl schwer zu knacken sein. Seit Jahreswechsel hat die zweite Mannschaft noch nicht punkten können und ein Pünktchen sollte zum sicheren Klassenerhalt durchaus langen. Daher ist auch hier ein Mannschaftsremis, 4:4, mein Tipp.

Erste zeigt Potential / Zweite ohne Gewinnpartie - 31.01.2016

Gernsheim II. - Groß-Zimmern I.    4½:3½
Mit wieder nur sechs Mann mussten wir die Reise nach Gernsheim antreten und waren uns sicher, nichts mit heim zu nehmen. Auch die frühe Niederlage Martins an Brett 8 und ein Remis durch Jasko an 7 schmälerten die Zweifel nicht. Doch dann spielten Flo, Harald und Dieter richtig auf, erarbeiteten sich Vorteile, die sie am Schluss besser dastehen ließen. Nachdem Harald aber der Ansicht war, seine Partie nicht gewinnen zu können und wie ich an 1 spielend in ein Remis einlenkte, war der Drops gelutscht. Dieter und Flo haben ihre Partien trotzdem sehr schön zu Ende gebracht und gewonnen.

Gernsheim V. - Groß-Zimmern II.    5½:2½
Auch nicht komplett angetreten ist unsere zweite Mannschaft, Paul fehlte. Insgesamt gab es keine Gewinnpartie, lediglich fünf Remise durch Thomas, Ralf, Wolfram, Gerd und Sigi, der nach eigener Aussage seit mehreren Jahren dem Spiel fern blieb und jetzt einen Achtungserfolg gegen einen erfahrenen Gegner landen konnte.

Harald hält die Ehre hoch - 17.01.2016

Groß-Zimmern I. - Turm Breuberg I.    1½:5½
Wer denkt, bei diesem Ergebnis wurde ein Brett vergessen, der irrt. Breuberg ist mit sechst Mann angetreten, wir sogar nur zu fünft. Da gab es insgesamt vier kampflos entschiedene Partien, unter anderem eine, bei dem beide Spieler nicht da waren. So stand es von Anfang an 1:2 für den Gast aus Breuberg (das eine Ergebnis nicht miteingerechnet). Nach einiger Zeit wurde klar, was ich auch erwartet hatte, dass wir hier gar nichts holen. Flo hat sehr schnell für seine Verhältnisse die Waffen gestreckt. Ihm folgte Dieter und dann ich. Zuletzt hat zumindest Harald noch etwas zählbares beigesteuert mit einem Remis, während Dominik kampflos gewann.

Groß-Zimmern II. - Goddelau I.     3:5
Etwas überraschend gab es eine Heimniederlage gegen die ersatzgeschwächten Goddelauer. Während Torsten und Paul verloren, kam niemand sonst über eine Punkteteilung hinaus. Gespielt haben: Martin, Max, Thomas, Lucas, Gerd und Ralf. Damit bleibt man erst mal im Mittelfeld, ist aber kein Beinbruch.

Staufer Open in Schwäbisch Gmünd - 16.01.2016

Spielsaal
Kaum waren die letzten Böller der Silvesternacht verhallt, da machten sich einige aus Groß-Zimmern auf den Weg nach Schwäbisch Gmünd. Viele Trainingsmühen, einige Ideen zu Eröffnungen und Varianten sollten im Turnier über 9 Runden ausprobiert werden. Neben Ralf und Carsten wagten auch 12 GM (Großmeister), ebenso viele IM (Internationale Meister) und wesentlich mehr FM (Fide-Meister) die Teilnahme im A-Turnier. Gerd und Maurice Held sowie Torsten Wöhl wählten die Teilnahme am B-Turnier, für das die Wertungszahl mit 2000 Punkten limitiert war.

Die Teilnehmerlisten wurden vor Turnierbeginn schon sehr häufig aktualisiert, aber für das gesamte Turnier waren dann doch weit mehr als 200 Bretter erforderlich. Die Listen der Voranmeldungen ließen auch schon erahnen, dass intensive Spiele zu erwarten sind. Das zeigte sich insbesondere daran, dass sich im A-Turnier die Teilnehmer vom Setzlisten Platz 80 bis 220 innerhalb einer einzigen Ratinggruppe tummelten. Zusätzlich wurden in beiden Turnieren auch noch die kleinste ELO Bewertung besser eingestuft als eine mögliche nationale Wertungszahl ohne ELO. Auf diese Listen wurde dann eine beschleunigte Auslosung angewendet. Der Hammer war dann, dass Torsten in der ersten Runde mit seiner DWZ von 1365 besser notiert wurde, als sein Erstrundengegner mit 1750 Punkten.

Auf dem Brett, zusammen mit der verbrauchten Spielzeit, lag dann die Wahrheit. Materiell gab es sehr lange keinen Unterschied. Aber die ständigen Versuche des schwarzen Gegenspielers einen Bauern auf b2 mit einem Turm über a2 zu erobern, wirkten sehr überhastet. Hierdurch sollte einem schwarzen Bauer auf b3 der Weg zur Umwandlung frei gemacht werden. Aber Torsten verhinderte es mit seinen verbliebenen Offizieren (Turm und Springer) und sein Gegenspiel bewirkte zusätzlich einen Bauerngewinn. Dieser kleine Vorteil wurde über ein Dutzend Züge konsequent weiter entwickelt. Nun bewegten sich zwei seiner weißen Bauern schleichend gen Umwandlung. Dabei wurde weiteres Material bedroht und erobert. Mit diesem Sieg nach fast 5 Stunden Spielzeit war eine Überraschung gelungen. Maurice und Gerd gelang in ihrer ersten Runde gleiches leider nicht. Aber in den Folgerunden waren sie es dann, die mit ihren Erfolgen unsere kleine Gruppe begeisterten. Beispielsweise gelang es Maurice eine kritische Stellung, durch genaue Zugfolgen mit sehr knapper Bedenkzeit noch über diese Zeitnotphase zu bringen.
Alle 5 Spieler, also Ralf, Carsten, Maurice, Gerd und Torsten wurden durch dieses Turnier motiviert und jeder fühlte sich als Sieger. Die erzielten Punkte wurde dabei von keinem überbewertet und keiner erwartete einen Ratingpreis. Deshalb stört es auch nicht, wenn im Einzelfall mal ein wenig ELO Punkte verloren wurden. Da ja auch nicht jeder Gegner beide Bewertungen (DWZ und ELO) hatte, sorgte der Turnierverlauf dennoch dafür, dass sich bei jedem entweder die ELO oder nationale Wertung verbesserte. Insgesamt waren es schöne, gelungene und erfolgreiche Tage in Schwäbisch Gmünd.
Daher freue ich mich auf die nächsten Staufer-Open…

Aussicht im neuen Jahr - 16.01.2016

Groß-Zimmern I. - Turm Breuberg I.
Heimspiel gegen eine der drei stärksten Mannschaften der Liga. Ohne Frank, Roland und Jasko wird hier nichts zu holen sein.

Groß-Zimmern II. - Goddelau I.
Mit Goddelau kommt ein mehr als machbarer Gegner im neuen Jahr zu uns. Die zweite Mannschaft braucht noch einen Sieg um ziemlich sicher die Klasse halten zu können. Sie ist auch vollständig aufgestellt und ich denke mal, dass ein Heimsieg dabei rauskommt. Mein Tipp: 6:2.

Winterpause - 21.12.2015

Während schon viele Weihnachten und dem Ende des Jahres entgegen fiebern, möchte ich mich nochmal schnell mit Zwischenständen und den Bildern des Weihnachtsblitzes verabschieden.

Im Hans-Werner-Haas-Pokal liefern sich Roland, Maximilian und Dieter einen Endspurt um den zweiten und dritten Platz. Alle drei stehen mit 5 Punkten da, wobei Roland den Nachteil hat, nur noch ein Spiel vor sich zu haben, in dem er seine Punkte hochschrauben kann. Max geht es da genauso, er hat allerdings mit Dieter einen direkten Konkurrenten und wäre bei einem Sieg sicher Zweiter aufgrund der besseren Feinwertung. Die vermeintlich besten Karten hat Dieter mit zwei Spielen vor der Brust. Sollte er beide nicht verlieren ist auch er sicher auf einem Treppchenplatz. Das wird nochmal spannend in der letzten Runde.

Im Ligabetrieb stehen von nun an für die erste Mannschaft drei schwere Spiele an. Die letzten zwei der Saison sind allerdings wieder Finalpartien gegen direkte Mitabstiegskonkurrenten. Bei der zweiten sieht es schon um einiges besser aus für den Klassenerhalt und eine souveräne Saison. Einziges Problem könnte die Vollständigkeit der Mannschaft werden, da immer wieder Spieler in die erste nachrücken müssten.

Und nun zu den Bildern, aber vorher bleibt mir nur noch ein frohes Fest zu wünschen und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Weihnachtsblitz 2015
Weihnachtsblitz Weihnachtsblitz
Weihnachtsblitz Weihnachtsblitz

Knecht Ruprecht mit der Peitsche - 06.12.2015

Babenhausen I. - Groß-Zimmern I.     5:3
Hier gabs nix zu holen. Martin hat einen derben Patzer seines Gegners zum schnellen 0:1 nutzen können. Dominik wurde dann aber leider besiegt. Jasko hat Remis geboten, Roland wieder auf 1½:2½ ausgebaut. Dann musste Flo nach guter Partie aufgeben. Harald hat erst einen Bauern im Endspiel gewonnen und noch verloren. Er weiß selbst nicht, wie er das angestellt hat. Nachdem Dieter noch in hoffnungloser Stellung gekämpft hatte, hab ich mich in ein leistungsgerechtes Remis begeben, in einer Partie, in der der Vorteil ganze viermal hin und her ging.
Man merkt, ich führe nicht viel aus, warum auch. Wieder Punkte liegen gelassen im Abstiegskampf.

Babenhausen II. - Groß-Zimmern II.     4:4
Eine etwas komische Begegnung. Während Thomas und Max an 1 und 2 souverän und wie zu erwarten gewannen, sah es weiter hinten nicht so dolle aus. Ralf hat wie Jasko in der ersten verdächtig früh Remis gemacht, Paul hat nach einer vorteilhaften Partie "keine Eier gehabt", wie er selbst sagt, und remisiert. Jessica hat an 8 spielend gewonnen. Gerd, Torsten und Wolfram haben verloren. So bleibts beim 4:4. Ein Punkt ist ein Punkt. Wenigstens bleibt man so dem Abstieg fern.

Spieltag an Nikolaus - 05.12.2015

Babenhausen I. - Groß-Zimmern I.
Es geht um die Worscht. In der letzten vorweihnachtlichen Runde treffen wir auf Babenhausen. Letztes Jahr haben wir auswärts dort gewonnen, was der Auftakt zum Klassenerhalt gewesen ist. Dieses Jahr spielen sie in leicht veränderter Aufstellung, sind aber trotzdem auf jeden Fall schlagbar. Trotzdem müssen wir uns hier richtig anstrengen, da Babenhausen nach einem verkorksten Auftakt auch etwas in der Schwebe steht. Mein Tipp ist hier ein 4:4 unentschieden, dass uns für die bevorstehenden Kracher gegen die Aufstiegsaspiranten Breuberg, Gernsheim II. und Reinheim/Groß-Bieberau etwas Auftrieb geben sollte.

Babenhausen II. - Groß-Zimmern II.
Ebenfalls nach Babenhausen reist unsere Zweite. Dort sollte sie schon mal bessere Aussichten auf einen Sieg haben als die erste Mannschaft. Voll besetzt und nicht ersatzgeschwächt, da die erste ebenfalls komplett ist, kann man gegen die nominell auf dem Papier schwächeren Babenhäuser schon mal die zwei Punkte mit nach Hause nehmen. Wie ihre erste Mannschaft steht die zweite in der Abstiegszone drin und wird versuchen, sich da raus zu ziehen, daher ist etwas Vorsicht geboten. Mein Tipp ist ein 2½:5½ Auswärtssieg.

Big Points liegen gelassen - 5½ Brettpunkte sind absolut zu wenig - 22.11.2015

Groß-Zimmern I. - Ober-Ramstadt I.    4:4
Big Points liegen gelassen. Punkt. Was wunder ich mich noch. Ober-Ramstadt war nun wirklich kein unschlagbarer Gegner und mit drei Siegen an den ersten drei Brettern, muss man das Ding heimschaukeln, egal wie. Leider hat das nicht geklappt. Flo hat eine super Partie gespielt und sie verdientermaßen gewonnen. Auch Roland und ich haben unsere Partien an eins und zwei gewonnnen. Dazu kamen zwei z.T. aus Angst geschuldeten Remisen durch Ralf und Jasko, was die vier Punkte vollmacht. Dass das absolut zu wenig ist, muss jedem klar sein, der die Klasse halten will.

Groß-Zimmern I. - Dieburg I.    1½:6½
Ich mach es kurz und schmerzlos, wie die Dieburger. Keine Chance gehabt, Ralf war nicht dabei (s.o.) und schon gibts eine deftige Klatsche. Wolfram hat souverän gewonnen, Thomas ein Remisangebot angenommen, da es schon zu dem Zeitpunkt egal war, wie er spielt. Da man ja eigentlich nicht aufsteigen will, ist eine Niederlage schon irgendwo ok, aber so hoch vielleicht nicht nötig.

2½ Brettpunkte für die Erste, 2 Mannschaftspunkte für die zweite Mannschaft - 08.11.2015

Gernsheim III. - Groß-Zimmern I.      5½:2½
Das war mal wieder Kategorie "Da war mehr drin". Wir leiden nach wie vor an der Krankheit, gewisse Partien in Punkte umzumünzen und verlieren so wichtige Punkte im Abtsiegskampf. Mit Jasko als Ersatz für Frank haben wir mal wieder ein glückliches Händchen bewiesen. Er hat, genau so wie Dominik, locker gewonnen. Das wars aber auch schon fast. Neben Harald, der bis zuletzt Aussichten auf einen Sieg hatte und noch remisiert hat, hat keiner mehr Punkten können. Daher spar ich mir weitere Ausführungen und mache noch darauf aufmerksam, dass man somit auf den achten Tabellenplatz abgerutscht ist.

Gernsheim IV. - Groß-Zimmern II.      3:5
Mit zwei Mann weniger in der Mannschaft Gernsheims war der Sieg schon etwas vorprogrammiert (siehe da, mein Tipp hat gestimmt). Mit dem 0:2 im Rücken konnte man locker aufspielen: Max hat wie Paul ein Remisangebot seines Gegners angenommen und auf ein zwischenzeitliches 1:3 hochgeschraubt. Martin bescherte kurz darauf das 1:4, sodass alles wie eingetütet schien, ehe Torsten und Gerd die Waffen strecken mussten und es an Thomas hing. Der konnte aber den vollen Punkt beisteuern und den zweiten Saisonsieg sicherstellen. Glückwunsch!

Großkampf Gernsheim - Groß-Zimmern - 07.11.2015

Gernsheim III. - Groß-Zimmern I.
In der Starkenburgliga treffen wir auswärts auf die dritte Mannschaft von Gernsheim. Ein ganzer Haufen junger Leute (wie deren zweite, die wir später in der Saison als Gegner noch bekommen). Das wird ein hartes Stück Arbeit. Mit dem Potential, dass sich am ersten Spieltag gezeigt hat, können wir aber hier auch Punkte mit heim nehmen. Ich tippe daher auf ein erneutes Mannschaftsremis - 4:4.

Gernsheim IV. - Groß-Zimmern II.
In der A-Klasse treffen wir auf die vierte Mannschaft von Gernsheim. Der Haufen ist dann nicht mehr ganz so jung und sollte bei solider Leistung zu schlagen sein. Da beide Mannschaften sich jeweils im Auswärtsspiel anfeuern können, tippe ich hier auf einen 3:5 Auswärtssieg für uns.

Gerd spielte bei Seniorenmeisterschaften mit - 07.11.2015

Die Seniorenmeisterschaft des Bezirkes Starkenburg ist beendet und hinter dem Sieger Werner Metz (SAbt TEC Darmstadt) sicherten sich Karl-Heinz Storkebaum und Jürgen Gelitz die weiteren Plätze. Aus Groß-Zimmern nahm auch Gerd Held teil. Die Auslosung nach Schweizer System bescherte ihn starke Gegner, so dass er zum Abschluß in der hinteren Hälfte landete. Aber durch diese Gegner lag seine Turnierleistung mit 1411 DWZ Punkten auch sehr weit über seinem aktuellem DWZ-Stand. Mit diesem Erfolg wird er bestimmt auch im nächsten Jahr wieder teilnehmen.

Torsten

Skat war schön, Pokal dagegen nicht - 10.10.2015

Skat Skat
Gestern Abend haben sich nach etlichen Absagen lediglich 6 Mitspieler eingefunden und das lang angekündigte Preisskat unter sich ausgespielt. Nichts desto trotz war es ein gelungener Abend, der dann bis kurz vor Mitternacht brauchte, um die drei Sieger zu küren. Gewonnen hat Harald mit insgesamt 1110 Punkten, vor mir mit 1093, Thomas mit 1078. Jessica landete 853 auf dem vierten Platz, gefolgt von Dieter und Torsten.
Ich denke, es ist nicht zu viel verraten, wenn ich ein weiteres Skatturnier ankündige. Ob das nun dieses Jahr noch passiert oder nicht, das sollte beibehalten werden. Außerdem haben auch diejenigen die gestern verhindert waren wieder Interesse bekundet.



Schachforum Darmstadt I. - Groß-Zimmern I.     3½ : ½
Das war ein Debakel. Schade eigentlich, denn wir haben uns gut geschlagen. Martin hat an 4 eine aussichtsreiche Position, hat aber Kaltschnäuzigkeit vermissen lassen und am Ende ein Remisangebot seines Gegners angenommen. Roland konnte an 2 spielend nicht seine Leistung abrufen und wurde nach 16 Zügen zur Aufgabe gezwungen, was mich in eine zwickliche Lage brachte. Um weiter zu kommen im Pokal, musste nun unbedingt ein Sieg an 1 her, doch aus meiner Stellung war nichts auszuquetschen. Am Ende hab ich sogar noch verloren, weil ich Risiko ging, aber das war dann auch nicht mehr wichtig, da Flo ebenfalls eingetütet wurde und wir mit einer nicht ganz leistungsgerechten Klatsche heim mussten.

  Schachforum Darmstadt I.   Groß-Zimmern I. 3½ : ½
1. Gramlich, Sebastian (2154) - Heß, Steffen (1973) 1 : 0
2. Rechel, Ralf (2046) - Rühm, Roland (1984) 1 : 0
3. Eck, Matthias (2007) - Fiedler, Florian (1521) 1 : 0
4. Sawade, Frank (1976) - Göbel, Martin (1600) ½ : ½

Solider Auftakt in die Saison - 27.09.2015

Groß-Zimmern I. - SC Weiterstadt I.     4 : 4
Das Unentschieden ist gerechtermaßen das richtige Ergebnis. Dominik geriet wie Manuel früh ins Hintertreffen und beide verloren an 5 und 6 ihre Spiele. Dafür erkämpfte sich Roland einen Vorteil, den er bis zum Spielende nicht mehr losließ und gewann neben mir zum zwischenzeitlichen 2:2. Danach hätten Florian und Martin Chancen gehabt, das Match zu unseren Gunsten zu entscheiden. Flo hat am Ende remisiert, Martin sogar verloren, was es nochmal spannend gemacht hat. Doch Harald hat sein Endspiel halten und Jasko seine Partie gewinnen können, sodass es dann schiedlich friedlich 4:4 hieß. Ist okay für den ersten Spieltag, doch man hat gemerkt, da geht mehr.

Groß-Zimmern II. - SC Bad König II.     5½ : 2½
Mein Tipp hat gestimmt und war auch nie in Gefahr. Auch wenn Ralf nicht da war und man 0:1 hinten lag, wurde von Beginn an nur gepunktet. Max hat seine aussichtsreiche Stellung locker heimgefahren. Lucas, der nach einem Jahr Schachabstinenz wieder zurück kam und befürchtete, schnell unterzugehen, hat sich wacker geschlagen und den Punkt heimgeholt. Wolfram hat mit Torsten zusammen die vier Punkte vollgemacht und die übrigen Partien von Paul, Thomas und Willi wurden remisiert, sodass der erste Sieg der Saison schon in trockenen Tüchern ist. Freut mich und Glückwunsch!

Saison startet wieder - 26.09.2015

Groß-Zimmern I. - SC Weiterstadt I.
In der Starkenburgliga beginnt für uns die Saison mit den Weiterstädtern. Die sind wie jedes Jahr aufgestellt und dürften auch wieder ein mittelschwerer Gegner für uns werden. Dieses Jahr sind wir aber meiner Meinung nach stärker geworden und werden einige Mannschaften ärgern können. Dazu zählen auch die Weiterstädter, die ich gerne mit einer 5:3-Niederlage nach Hause schicken will.

Groß-Zimmern II. - SC Bad König II.
Die zweite Mannschaft hat sich strukturell gesehen nicht viel verändert und wird auch deswegen wieder stark im oberen Tabellendrittel mitspielen. Als erster Gegner kommt Bad König und wer die Zahlen verglichen hat, wird festellen, dass das eine klare Sache für uns werden sollte. Ein solider 5½:2½-Sieg für unsere zweite Mannschaft ist mein Tipp hier.

Offene Bezirksmeisterschaften in Babenhausen - 18.09.2015

Offene Bezirksmeisterschaft Wieder ein Bericht von Torsten über seine und Ralfs Teilnahme an den Bezirksmeisterschaften am vergangenen Wochenende:

2. Babenhäuser Stadtmeisterschaft bzw. offene Bezirkseinzelmeisterschaft 2015
Am Abend des 11.Septembers begann für 49 Teilnehmer dieser Wettbewerb. Dabei ging es für alle um den Sieg in der Stadtmeisterschaft und auch zusätzliche Ratingpreise. Für die Spieler des Bezirkes Starkenburg wurde ergänzend um die Titel der Bezirkseinzelmeister gestritten.
Die ersten zwei Runden wurden dabei durch eine beschleunigte Auslosung ermittelt, so dass alle recht früh gegen gleichwertige Gegner spielten. Da der Termin kurz vor der Mannschaftssaison liegt, nutzen Ralf und Torsten es als weitere Vorbereitung in die kommende Spielzeit.
In der ersten Runde hatte Torsten einen leichten Gegner, der nach zwei Dutzend Zügen aufgab. Ralfs Gegner spielte solide und es ergab sich in dieser Partie kein Vorteil, so dass das Remis ein gerechter Ausgang war. Am zweiten Tag begann Torsten gegen einen Verlierer der oberen Gruppe und durch eine Fehleinschätzung konnte Torsten nichts in der Turnierwertung hinzugewinnen. Ralf hingegen hat durch sein Remis sich im Turnier verbessert. Mit gleicher Punktzahl trafen beide Groß-Zimmner Spieler in der dritten Runde aufeinander. Hier wurde recht früh im Zentrum ein Bauer getauscht und es entbrannte eine heftige Angriffsschlacht. Torsten gewann dabei eine Qualität (Turm gegen Läufer). Durch einige Abtauschfolgen wurde Ralfs König immer weiter in das freie Feld manövriert und der Königsraum von Torsten durch viele Figuren immer weiter eingeschränkt. Etliche freie Linien ermöglichten Torsten eine Folge von Schachgeboten, aber er konnte weiteren Offiziere hinzuholen. Ralf hatte einige Abzugsdrohungen und kam nicht dazu, diese zu spielen. Somit endete diese Partie remis.
Am dritten und letzten Spieltag ging es nebeneinander sitzend aber nicht gegeneinander weiter. Beide haben die Partie des Vereinspartners jeweils gut verfolgen können. Während Torsten am Ende seiner Eröffnung nicht genau genug fortsetzte und dementsprechend sich ohne Ausbeute auf dem Punktekonto quälen musste, schaffte Ralf nach einigen Zügen mit Figurentausch eine optimale Verbindung seiner verbliebenen Offiziere. Irgendwann konnte sein Gegner nicht mehr reagieren, so dass Ralf seinen ersten vollen Punkt erzielte. In der letzten Runde spielte er gegen einen Roßdörfer Schachspieler. Beide haben sich lange im Gleichgewicht gehalten. Da keine vorteilhafte Position absehbar war, einigten sie sich auf Remis. Torsten bekam zum Abschluss einen leichten Gegner und sackte dementsprechend noch einen vollen Punkt ein. Ralf hat mit seinem Einsatz äußerst knapp, einen Platz unter den ersten TopTen verpasst und Torsten hat sein DWZ Konto um ein paar Pünktchen verbessert.
Das Turnier verlief durch die fairen Partien für uns angenehm. Der Turniersaal hatte für diesen Wettbewerb eine angemessene Größe und zur Cafeteria musste man nur in den Nachbarraum. Des Weiteren gab es im Nebengebäude eine Küche mit warmen Snacks und auch noch einen weiteren Analysebereich.

Schlosspark-Open in Wiesbaden - 05.09.2015

Leider war es mir nicht möglich in den letzten Tagen aufgrund von Kerbwirren etwas über das Schlosspark-Open zu berichten, an dem Torsten, Ralf und Gerd teilnahmen. Torsten hat allerdings immer Berichte geschickt, die ich jetzt zusammenhängend poste:

Tag 1.:
Durch den Ausfall des Karl-Mala Turnieres war die Teilnahme an diesem Turnier sehr begehrt. Viele Titelträger und DWZ starke Spieler planten daher in ihren Kalender das Schlossparkopen ein. So war es auch nicht verwunderlich, dass die Zimmner extrem starken Gegnern gegenübersaßen. Um so erstaunlicher war es daher, dass nach dreieinhalb Stunden alle noch keinen Grund für eine Aufgabe hatten und sich wacker hielten. Als erstes gab es für Torsten den Nachteil eines Bauern und dann drehte sein Gegner förmlich auf. Es mussten plötzlich Spiesse, Abzüge und Gabeln abgewehrt werden und mit jedem Zug wurde der König weiter eingeengt. Die Schutzbauern um den König verschwanden einer nach dem anderen, so dass die Niederlage spät aber deutlich folgte. Gerd hatte auch schon mit einem geringen Materialnachteil zu kämpfen, aber zusätzlich sprach die Schachuhr immer deutlicher, spiel schneller... mit diesem Druck passierte ein kleiner Fehler und der Nachteil war nicht mehr korrigierbar. So nahmen sich die beiden noch die Zeit, Ralf zu beobachten, wie er sich gegen seine Gegnerin anstellt. Vom Material her war es ausgeglichen, aber die Gegnerin hatte nur 2 Minuten auf der Uhr und Ralf noch 35 Minuten. Es waren viele Bauern auf dem Brett und Offizieren waren jeweils mit Deckungsaufgaben beschäftigt. Die schwachen Bauern konnten kaum bedroht werden und dennoch waren die Versuche von Ralf für uns spannend zu verfolgen. Aber nicht nur der Catering-Dienst dachte anders und machte Feierabend. Wegen der geringen Anzahl in Raum wurde auch noch die Klimaanlage schlafen geschickt. Ralf kämpfte immer weiter um Ideen, die Stellung zu knacken und die Gegnerin musste immer schnelle Antwortzüge finden, um nicht auf Zeit zu verlieren. Nach vielen Versuchen, die keine Veränderungen ergaben, einigten sich beide doch noch auf ein Remis und durch diesen Erfolg kann Ralf sich morgen mit dem IM Dimo Werner messen.




Tag 2.:
Nachdem Ralf am ersten Tag einer weiblichen Fidemeisterin bereits einen halben Punkt abgenommen hatte, ist in der Frührunde ein Internationer Meister als Gegner zugelost worden. Als Zuschauer bekam man leicht den Eindruck, dass Ralf in den Blitzmodus umgeschaltet hatte. Die Uhren zeigten nach etwa einem Dutzend an Zügen nämlich kaum irgendeinen Verbrauch bei Ralf an und der IM hatte bereits über 20 Minuten mehr verbraucht. Die Partie forderte beide Seiten, ohne dass irgendein Vorteil erarbeitet werden konnte. Damit war der zweite Remispunkt erreicht und später erläuterte Ralf, dass ihm diese Eröffnungsvariante sehr präsent war und ihm deshalb die ersten Züge kaum Zeit kosteten. Torsten hatte in dieser Runde einen sehr leicht zu spielenden Gegner, so dass er mit einem vollen Punkt mit Ralf gleichziehen konnte. Am meisten Züge und auch ewig anmutende Bedenkzeit wurde in der Partie von Gerd mit seiner Gegnerin verbraucht. Hier mußte Gerd den Unterschied einer Leichtfigur zu einem Turm halten. Dabei versuchte Gerd jede seiner Figuren einzusetzen, um mit Schachgeboten dieser Rückstand auszugleichen. Aber der gegnerische König wanderte dabei einen irre weiten Weg über das gesamte Brett. Plötzlich war es mit Schachgeboten vorbei und die beiden Könige sehr nah beieinander. Die Gegnerin konnte weitere Bauern gewinnen, so dass auch die Partie verloren ging. Durch den Fischermodus lag hier die Spielzeit über 6 Stunden und die verbleibende Pause zur nächsten Runde war kaum ausreichend, um sich neu zu sammeln. In der Nachmittagsrunde starteten alle mit der jeweils anderen Farbe ihre Partien. Ralf baute eine sehr solide Stellung auf und sein Gegner wollte mit voreiligem Aktionismus sich einen Vorteil verschaffen. Ralf spielte solide weiter und zum Ende langte es auch zum Sieg. Torsten gelang in dieser Runde eine sichere Eröffnung und sein Gegner verbrauchte mehr Zeit. Mit der geringern Wertungszahl wurde ein Remis angeboten und da der Gegner auch keinen Gewinnplan hatte, wurde eingewilligt. nach den Spielen haben sich die Drei für den dritten Turniertag motiviert. Gerd will in der nächsten Partie einen vollen Punkt erreichen, Torsten weiterhin solide eröffnen uns Ralf hat den Spitzenplatz in seiner Ratinggruppe zu verteidigen.

Tag 3.:
Und hier der letzte Teil:
jeder Zimmner Spieler ging mit Punkten in den letzten Spieltag und die guten Ergebnisse des letzten Tages sorgten für 1,5 Punkten auf Gerds Turnierkonto. Torsten erreichte insgesamt 2,5 Punkte und Ralf war mit 3,5 der Beste von uns Dreien. Durch die Punkte in den frühen Runden erzielte Ralf auch noch einen Ratingpreis, so dass unser Verein auch auf der Siegerehrung vertreten war.















Knapp die Hälfte rum - ein Zwischenstand des HWH-Pokals - 11.07.2015

Nach 18 gespielten Partien ist die Tabelle nicht viel deutlicher geworden.
Roland macht mit seinem Punkt aus dem Nachholspiel gegen Jessica einen Platz gut und wird mein ärgster Verfolger. Mit einem halben Punkt, den ich ebenfalls in einem Nachholspiel gegen Thomas gestern mehr geschenkt wie verdient hab, liege ich vor Roland. Am kommenden Freitag ist das direkte Duell angesetzt, da könnte es sich schon fast um den Titel entscheiden. Thomas verdrängt indessen Max vom Treppchen und ist nun dank besserer Feinwertung Dritter.

Hessenpokal Nachtrag: Bilder - 24.06.2015

1.Runde Hessenpokal: Groß-Zimmern : Bad Homburg
Steffen
Steffen
Roland
Roland
Martin
Martin
Flo
Flo

Endstation in der ersten Runde des Hessenpokals - 21.06.2015

Groß-Zimmern I. - SK Bad Homburg I.     ½:3½
Heute war ein historischer Tag für uns, denn im Hessenpokal waren wir meiner Erinnerung nach noch nie. Um 14:00 Uhr gings auch pünktlich gegen die favorisierten hessenligaerfahrenen Bad Homburger los. Neben der Presse haben sich dank Mundpropaganda auch zahlreiche Zuschauer eingefunden, die nicht nur aus dem Verein selbst und damit neutral sind. Werbung ist immer gut, und dass zu einem solchen Event auch mal ein paar Zuschauer kommen, ist schön.

Zum Sportlichen:
Zu Beginn konnten wir alle gut mit den Gegner mithalten, die alle mindestens 2000 bis 2100 DWZ hatten. Alle Stellungen sahen remislich aus, bis irgendwann Martin an 4 kämpfend Federn lassen musste und verlor. Damit waren wir ins Hintertreffen geraten, aber war noch alles drin. Den folgenden Satz habe ich gefühlt schon 100 mal geschrieben: Flo erkämpfte sich eine beachtliche Stellung in der sein Gegner böse zu schnaufen hatte, patzte aber einen ganzen Turm und die Stellung war leider hin. Mit dem zwei zu null an den Brettern drei und vier konnte es keine Verlängerung mehr geben, sodass jetzt zwei volle Punkte von Roland und mir her mussten. Mir wurde mittendrin ein Remis angeboten, aber ich versuchte noch ein wenig ehe Roland seine anfangs gute Stellung ebenfalls verlor und ich ins Remis einwilligte. So war dann der Traum schon ausgeträumt auch im Hessenpokal für einige Überraschungen zu sorgen. Immerhin wurde uns von den Bad Homburgern gesteckt, dass sie vor uns als starke Mannschaft gewarnt worden waren und selbst mit einem so klaren Ergebnis nicht gerechnet hatten.
In der nächsten Saison wird wieder angegriffen im Bezirks-4er-Pokal, da gehts nahtlos weiter. Ein Pressebericht mit Bildern kommt die nächsten Tage raus und ebenso werde ich Bilder folgen lassen.
Nebenbei haben Torsten und Gerd ihre Partie desHans-Werner-Haas-Pokals vorgespielt und remisiert.

  Groß-Zimmern I.   SK Bad Homburg I. ½ : 3½
1. Heß, Steffen (1973) - Dunsbach, Ralf, Dr. (2118) ½ : ½
2. Rühm, Roland (1984) - Hanemann, Ingo (2062) 0 : 1
3. Fiedler, Florian (1521) - Heiming, Helmut, Dr. (1866) 0 : 1
4. Göbel, Martin (1600) - Lebermann, Hellmuth (1864) 0 : 1

Ein Drittel Hans-Werner-Haas-Pokal schon gespielt - 20.06.2015

Von 45 zu spielenden Partien sind die 15 gestern Abend voll gemacht worden. Lediglich Harald fand gestern keinen Spielpartner bzw. seinen durch den Turnierplan vorgesehenen Spielpartner, da dieser im Urlaub ist.

Mit dem Sieg im Spitzenspiel gegen Flo hab ich mich auf Platz 1 geschossen. Auch wenn ich nun mit 100% oben stehe, die Verfolger sind dicht dran. Roland hat Thomas, der Spizenreiter vor dem Spieltag war, besiegt und stößt auf drei vor, Max hat seine Partie gegen Torsten gewonnen und ist mit 2½ auf dem zweiten Platz. Währenddessen sind durch die Niederlagen Flo und Thomas etwas nach hinten gerutscht, können aber auch noch oben mitspielen.
In der unteren Hälfte der Tabelle dümpeln Dieter und Harald so vor sich hin, allerdings auch nur weil sie nicht zu Spielen kommen. Jessica konnte durch einen Fehler von Gerd die verlustreiche Stellung noch gewinnen und macht einen Satz in die Mitte. Als Vorjahresdritte ist sie vielleicht noch nicht ganz zufrieden mit ihrer Ausbeute, aber da geht sicher noch was im Laufe des Turniers. Gerd und Torsten warten noch auf ihren ersten Sieg und hängen dadurch noch etwas nach, aber wie gesagt, zwei Drittel des Turnieres müssen noch gespielt werden.

Tabelle, Ergebnisse und Übersicht gibts natürlich unter dem Menüpunkt Hans-Werner-Haas-Pokal

Hessenpokal startet dieses Wochenende - 17.06.2015

Aufmerksame Leser haben es mitbekommen - Groß-Zimmern ist durch die erfolgreiche 4er-Pokalsaison für den Hessenpokal qualifierzt. Und der startet jetzt am Sonntag mit einem Heimspiel gegen Bad Homburg. Über die weiß ich nicht viel, außer, dass höchstwahrscheinlich auf dem Papier die besseren sind. Aber mal sehen, wie das ausgeht. Start ist um 14:00 Uhr im Glöckelchen. Zuschauer sind herzlichst willkommen.

3 Zimmner beim MVS-Open - 26.05.2015

Bei der diesjährigen Ausgabe des MVS-Opens waren Gerd, Torsten und Ralf mit von der Partie. Wie sie gespielt haben gibt es hier in einem kleinen Bericht von Torsten zu lesen:

Da die Einzelmeisterschaften des Nachbezirkes als Open ausgetragen werden, kommen auch gerne Spieler aus Nachbarbezirken zu diesem Wettkampf. So machten sich Ralf, Gerd und Torsten über das verlängerte Wochenende auf den Weg nach Großauheim. Alle Drei wurden in der unteren Hälfte der Setzliste platziert. So war es kein Wunder, dass Ralf gleich am ersten Turniertag gegen den an Nummer 2 gesetzten Patrick Chandler (ein alter Bekannter von mir - Anm. von Steffen) ran musste. Diese Partie war lange spannend und wurde letztendlich doch zu Gunsten des Favoriten entschieden. Am zweiten Tag sammelte Torsten dann viele Punkte auf seinem Ergebniskonto ein und am dritten Tag toppte Gerd dieses Ergebnis; er gewann an diesem Tag alle seine Partien.
Jeder Zimmner erlebte seine Höhen und Tiefen bei diesem Turnier; aber insgesamt hat das Turnier uns gefallen. Insbesondere konnte in einem Nebenraum gut analysiert werden und dort sorgten die Schachfreunde aus Neuberg auch für einige Leckereien. Wir werden im Turnierkalender des nächsten Jahres wieder nach diesem Turnier Ausschau halten.


Gerd beim MVS Ralf beim MVS Torsten beim MVS

Finale des Bezirk-4er-Pokals geht verloren - 25.04.2015

Gernsheim I. - Groß-Zimmern I.     3:1
Am gestrigen Abend wurde das diesjährige Finale des Bezirk-4er-Pokals bestritten. Die gastgebende Mannschaft war unser erster Gegner in diesem Turnier und damals haben wir schon verloren, so auch gestern. In der Kurzversion liefs etwa so:

Martin hat an zwei aufgerückt schnell gespielt und verloren, danach hat Flo an drei (ebenfalls aufgerückt, da Roland fehlte) glücklich gewonnen, nachdem sein Gegner mehrere Chancen hatte zu gewinnen und auch besser stand. Dieter hat sich an 4 eine mehr als aussichtsreiche Stellung mit Weiß erspielt, aber keine Ideen gefunden seine Gegnerin Matt zu setzen und später noch verloren. Zuvor hab ich aber an eins meine gute Stellung dank schlechten Zeitmanagements in Zeitnot weggeworfen und schon den Sieg für Gernsheim perfekt gemacht.

GEIL!!! - 20.04.2015

Groß-Zimmern I. - Langen II. 5:3
SEHR SEHR GEIL!! Man hats doch noch geschafft nicht abzusteigen und sich gegen den bis gestern ungeschlagenen und vorzeitigen Meister aus Langen durchgesetzt. Mit diesem 5:3 wars uns egal wie die direkte Konkurrenz aus Darmstadt gespielt hat (sie haben auch gewonnen so nebenbei), denn wir waren durch und spielen nächstes Jahr weiter in der höchsten Bezirksklasse. Etwas Glück war insgesamt auch dabei, aber wir hatten die Spiele davor auch schon oft Pech gehabt. Mit nur sieben Mann war Langen angereist und durch den Sieg von Jasko an 8 und die zwei Remise von Frank (2. Brett) und mir am ersten Brett stand es schnell 3:1 für uns. Manuel und Dominik standen auch auf Gewinn, Flo remislich, sodass ziemlich früh eine für die Nerven verträgliche Situation herrschte. Als dann Flo mit seinem Remis an 4 unser Punktekonto erhöhte hat Manuel den entscheidenden Sieg eingefahren und uns ein weiteres Jahr in der Starkenburgliga beschert. Dominik spielte zum Schluss noch remis und schraubte das Ergebnis auf ein zwischenzeitliches 5:2 hoch, ehe Dieter noch verlor, aber selbst das war uns dieses mal egal.



Groß-Zimmern II. - Gernsheim IV. 4:4
Ein überraschend hart erkämpftes Mannschaftsremis gab es für unsere zweite zum Schluss der Saison. Am Anfang sah es alles andere als rosig aus und man war schnell im Hintertreffen. Nach ein paar Remisen durch Max, Wolfram und Sebastian, verloren Torsten und Ralf frühzeitig. Bei Gerd sah es ebenfalls nicht rosig aus, aber er konnte stark noch remisieren, ehe Thomas und Paul mit ihren Siegen das Unentschieden zementierten. Schönes Ding zum Ende wie ich finde, da war noch mal alles drin und hat Spaß gemacht.