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Zähe Heimspiele

Erste weiter punktlos, Zweite mit ersten Saisonsieg

Groß-Zimmern I. - Schachforum Darmstadt II. 3 : 5
Mit dem Punktgewinn wurde es, trotz eines spannenden Kampfes, nichts. Leider wieder nicht komplett und mit nur sechs Spielern antretend, konnte man Darmstadt nicht standhalten. Brett 2 und 3 (Roland und Florian) blieben frei, sodass Darmstadt ein sehr beruhigendes 2:0 als Vorsprung inne hatte. An Brett 5 konnte Stefan mit den schwarzen Figuren schnell ein Remis durch Dauerschach erreichen, dass sein Gegner annehmen musste. Jasko an Brett 4 und Martin an Brett 8 konnten keine Vorteile aus ihren zum Teil vielversprechend wirkenden Stellungen ziehen und einigten sich mit ihren Gegnern auf weitere Punkteteilungen. Darmstadt stand dem Sieg nach einem weiteren Remis von Dieter sehr nahe. Dieter spielte wie gewohnt eine scharfe Partie mit entgegengesetzten Rochaden, wobei keine Seite ihren Angriff schnell zu etwas zählbarem ummünzen konnte. Als vermeintlichen Sieg- und Sprengzug bot sich Dieter ein Bauernopfer über d5 an, das sowohl die C-Linie, als auch die lange Diagonale a1-h8 öffnete. Allerdings traute er sich nicht, diesen anzusetzen und bot Remis an. Jetzt bedurfte es zweier Siege von Steffen und Harald. Letzterer kämpfte zu diesem Zeitpunkt allerdings mit der Qualität weniger ums nackte Überleben. Sein Gegner ließ sich aber durch etwaige Verteidigungszüge, Finten und gestellten Fallen nicht beirren und schob den Vorteil sicher nach Hause. Da half auch der Punkt von Steffen an Brett 1 nach einem zähen, sechs stündigen Leichtfigurenendspiel nichts mehr.

Mit der dritten Niederlage und weiterhin argen und sehr ärgerlichen Personalproblemen wird es langsam um die erste duster - und das nach drei Spieltagen!

Groß-Zimmern II. - TEC Darmstadt II. 4½ : 3½
Die zweite Mannschaft erspielte sich heute einen starken Heimsieg, der doch gefährderter war, als ich prophezeit hatte. Kosto spielte mit Weiß an Brett 2 und musste schon nach einem derben Figurenpatzer und gerade mal 45 gespielten Minuten aufgeben. Kurz darauf kamen zwei schnell ausgemachte Remise zu Stande: Gerd erhielt ein Remisangebot an Brett 5 und nahm es in ausgeglichener Stellung an. Ebenso remisierte Torsten an Brett 8 bei ausgeglichener Stellung, allerdings ging das Angebot zur Punkteteilung von ihm aus. Amir kam an Brett 6 mit Weiß sehr gut aus der Eröffnung, hatte zwar einen Doppelbauern auf der a-Linie, doch sein Gegner konnte dieses positionelles Eingeständnis nicht wirklich nutzen. Amir beschäftigte Schwarz durch Drohungen mit seinen Türmen mehrere feindliche Bauern zu gewinnen, sodass dieser nur der Ungeduld Amirs geschuldet am Ende doch noch gewann. Die Partie dürfte wohl in der Remisbreite gelegen haben, aber Amir überreizte ein weiteres Mal seine Möglichkeiten. Lucas spielte an Brett 7 als Ersatz mit und konnte in einer wilden Partie durch eine mehrzügige Kombination einen Bauern gewinnen und damit entscheidenden Vorteil erringen. Diesen gab er nicht mehr ab und steuerte einen wichtigen, ganzen Punkt bei. Maximilian konnte mit ungleichfarbigen Läufern bei einem verbleibenden Turm auf beiden Seiten keinen Vorteil erreichen und remisierte. Der längst fällige Ausgleich wurde durch Paul hergestellt, der auch seine dritte Partie der Saison nach feinem Endspiel gewann. Einem zwischenzeitlichen Qualitätsopfer mit folgendem Bauerngewinn, welches sein Gegner nicht verhindern konnte, folgte ein großes Figurentauschen durch weitere sonst nicht abzuwehrende Angriffe von Paul. Das ließ den gewonnen Mehrbauer von Paul immer mehr zur Geltung kommen und nachdem auch der zweite Bauer gewonnen wurde, entschied die materielle Übermacht im Turmendspiel schlussendlich die Partie zugunsten Pauls, der mit 3 aus 3 Topscorer Groß-Zimmerns ist. Den letzten zum Sieg benötigten Punkt machte Thomas an Brett 1 in einer sehr emotionsvollen Partie, in der eigentlich nur Thomas spielte, er aber durch Ungenauigkeiten Gegenchancen zuließ. Letztlich verließen seinen Gegner im entscheidenden Moment die Nerven und Thomas setzte dreizügig nach einem Fehler Matt.

Der Sieg stellt einen Sprung ins Mittelfeld der sehr ausgeglichenen A-Klasse dar.

Kleine Ausgabe der Bezirksmeisterschaften

Groß-Zimmern qualifiziert sich zweifach für Hessenebene

Wie schreibe ich den Bericht? Soll ich ausschlachten, dass wir mit zwei angetretenen Teams bei den Bezirksmeisterschaften im Mannschaftsblitz den zweiten und dritten Platz gemacht haben und uns somit für die Hessenmeisterschaften qualifizieren? Dann muss ich traurigerweise erwähnen, dass nur drei Mannschaften mitgespielt haben. Generell ist die Nachfrage an Bezirksturnieren schon immer sehr mau gewesen, aber so "ausgestorben" waren selbst die ganz unten stehenden Mannschaftsmeisterschaften noch nicht. Roßdorf konnte ohne überhaupt wirklich herausgefordert zu werden locker seinen Titel verteidigen, vom Schachclub Groß-Zimmern waren zumindest fast alle zumindest fürs Kiebitzen anwesend.
Ob wir dann auch an den Hessenmeisterschaften teilnehmen ist noch ungewiss. Zu holen gibts da ja für uns ehrlicherweise auch nichts. Wichtiger ist morgen die zwei Heimspiele zu bestehen.

Es war trotzdem ein schöner Nachmittag und, wenn auch klein, mal etwas Abwechslung. Das Bild gibt in etwa den "gefüllten" Spielsaal wieder.

Der Spielsaal

Großer Trubel vor Weihnachten

Noch viele Termine vor den Feiertagen

Was steht noch alles vor Weihnachten auf dem Programm?
Eine gute Frage, die ich hier in ein paar kurzen Zeilen beantworten mag. Jetzt wo das Heusenstammer Sparkassen Open beendet ist (siehe Bericht) gibt es noch einige schachliche Höhepunkte innerhalb der verbleibenden vier Wochen zu bestehen. Zum einen haben wir dieses Jahr erst am zweiten Freitag im Dezember unser abschließendes Weihnachtsblitz. Bitte merkt euch den Termin schon mal vor: 14.12. Weihnachtsblitz!
Davor haben wir uns allerdings wieder bereit erklärt die Bezirksmeisterschaften im Mannschaftsblitz im heimischen Glöckelchen auszutragen. Termin ist der 08. Dezember, geplanter Start ist 14 Uhr. Da vorher noch so einiges aufgebaut werden muss, setze ich für willige Helfer und Mitspieler (2 Mannschaften á 4 Spieler peile ich als Gastgeber schon an!) den Treffpunkt im Glöckelchen auf 12 Uhr. Wenn mehr kommen, können wir schneller alles vorbereiten und uns warm blitzen. Wer etwas beisteuern möchte, sprich Kuchen, Kaffee zum Verkauf oder vielleicht noch andere "Snacks" wie belegte Brötchen o.Ä. kann sich gerne schon mal an die Vorbereitung machen. Getränke in Form von Wasser, Cola usw. übernimmt der Verein.

Am darauf folgenden Sonntag stehen zwei Heimspiele an, für die ich meine Prognosen nun auch gern abgeben möchte.

Groß-Zimmern I. - Schachforum Darmstadt II.
In der Starkenburgliga wird eine der zwei gemeldeten Mannschaften des Schachforums zu Gast sein. Deren zweite besteht fast nur aus jungen, engagierten Leuten, die uns den Spieltag nach allen Kräften aufmischen wollen. Ich rechne hier mit einer hart ausgefochtenen Schlacht und hoffe, dass weder unsere allgegenwärtigen Personalprobleme noch Pech oder sonstiges, unvorhergesehenes uns unnötig einen weiteren Knüppel zwischen die Beine werfen. Dann könnten wir den jungen "Wilden" ein Mannschaftsremis gut und gerne abknöpfen. Ein Punktgewinn wäre so oder so Balsam auf die vom Abstieg bedrohte Schachseele der ersten Mannschaft.

Groß-Zimmern II. - TEC Darmstadt II.
Mit der zweiten Mannschaft des TEC Darmstadt kommt ein durchaus leichterer Gegner der A-Klasse zu unserem Heimspiel. Bei einer halbwegs normal gestellten Mannschaft sollten hier keine größeren Schwierigkeiten auftreten, die zwei Mannschaftspunkte durch einen Sieg zu verbuchen. Aufpassen muss man natürlich trotzdem, chancenlos ist der TEC natürlich auch nicht. Etwas souveränes wird aber meiner Meinung nach trotzdem dabei herausspringen, in etwa ein 5:3.

Heusenstammer Sparkassen Open mit vier Zimmnern

Kosto gewinnt Preisgeld, Torsten mit brilliantem Turnier

In Heusenstamm, während den ersten richtigen Zügen des Herbstes, fand das diesjährige Sparkassen Open statt. Ausgetragen in A-, B-, und Jugendopen haben sich insgesamt rund 420 Spieler zusammengefunden um ein gutes Turnier zu begehen. Aus Groß-Zimmern waren vier Leute am Start: Kosto und Torsten waren im B-Turnier gemeldet, während Kiril sein erstes richtiges Turnier im Jugendsektor machte. Ich spielte im A-Turnier, und das Ergebnis dessen ist auch nicht der Rede wert. mit 4 Punkten aus sieben Partien blieb ich unter meinen Erwartungen und verbuche ein Minus von 20 DWZ-Punkten.

Ganz anders lief es bei Torsten und Kosto. Ersterer holte ganze fünf Remise, gewann eine Partie und verlor lediglich die letzte. Dabei hatte Torsten fast immer deutlich stärkere Gegner. Mit den geholten 3½ Punkten darf er sich neben Platz 62. auch auf eine DWZ-Steigerung von 52 Punkten auf 1327 freuen. Kosto konnte sogar noch einen halben Punkt mehr ergattern und landete mit 4 aus 7 auf Platz 32. Er spielte durchweg gegen DWZ-stärkere Gegner und zeigte, dass seine DWZ deutlich zu niedrig angesetzt ist. Als Belohnung für dieses grandiose Turnier stand er in seiner Ratinggruppe schlussendlich auf Platz 2. und kassierte auch noch ordentlich Preisgeld ab. Auch seine Wertungszahl wächst auf 1447 an, seine erste ELO-Halbwertung ist 1703.

Kiril sammelte im Jugendturnier wertvolle Erfahrungen in seinem ersten richtigen Langzeitturnier und gewann die letzte Partie von ebenfalls sieben Runden. Da sein Gegner, gegen den er gewonnen hatte, wie er noch keine DWZ besaß, kann für ihn derzeit noch keine eigene Wertungszahl bestimmt werden.

Glückwünsche gehen hier an Torsten und Kosto für ihre herausragenden Leistungen! Es war ein schönes Turnier, gut durchorganisiert, stark besetzt und nicht nur durch die schnelle Erreichbarkeit und Nähe zu empfehlen.
Kosto Ilievski
Kiril Ilievski
Totale
Kosto Ilievski

Ein Punkt am zweiten Spieltag

Erste verliert kamfplos, zweite punktet nach hartem Kampf

Turm Breuberg I. Groß-Zimmern I. 8:0
Wie erwähnt, bekamen wir keine Mannschaft für das Auswärtsspiel in Breuberg zusammen und haben das Spiel vorab abgesagt. Es wird also als ein 8:0 kampflos gewertet. Der letzte Platz ist damit unser. Die weiteren Spiele werden zeigen, ob wir trotz schwerster Personalproblemen die Klasse halten können.

Münster I. - Groß-Zimmern II.
In Münster lieferte sich die zweite Mannschaft einen schweren Kampf. Sowohl Münster als auch wir konnten komplett und Bestbesetzung antreten.
Obwohl nun für viel Spannung gesorgt sein sollte, war die Partie an Brett 4 von Kosto nach gut anderthalb Stunden Spielzeit wieder fertig. Er verlor nach einem Patzer zwei Figuren und gab die Partie danach auf. Eine weitere halbe Stunde später war es um Amir am siebten Brett geschehen. In beengter Stellung versuchte er sich durch ein Läuferopfer zu befreien. Leider war dieses inkorrekt und der Gegner bestrafte Amir gnadenlos.
Abermals als zuverlässiger Ersatz spielte Torsten an Brett 8. Nach den ersten Zügen kam eine Abart der Benoni-Verteidigung aufs Brett in der sich Torsten nach und nach besser zurecht fand und unter anderen den wichtigen schwarzfeldrigen Läufer von Weiß abtauschen konnte, sodass er das Läuferpaar behielt. Leider tauschte Torsten etwas später, was die Partie zum Kippen brachte. Am Spitzenbrett experimentierte Maximilian in der Eröffnung und bezahlte bald Lehrgeld dafür. Im Mittelspiel mit einem Bauer weniger musste er gegen das Läuferpaar spielen, was bei Öffnung der Partie sicherlich viel stärker zur Geltung gekommen wäre, hätte sein Gegner nicht unnötig einen der Läufer abgetauscht. Danach konnte Max die Stellung eine Zeit lang gut blockieren und bot seinem Gegner ein Remis, dass dieser annahm.
In seinem ersten Einsatz für die zweite Mannschaft in dieser Saison hat Martin, an Brett 3 spielend, sehr früh einen Springer gegen zwei Bauern geopfert, wohlwissend, dass er die Figur bald zurückgewinnen wird. Ein dafür nötiger Umstand war, dass der feindliche König in der Mitte stecken blieb und durch das Springeropfer seiner Schutzbauern beraubt wurde. Unter Rückgabe der Figur und einigen Abtauschen lief die Partie ins Endspiel, bei dem Martin zwei Bauern mehr hatte. Den Sieg ließ er sich dann nicht mehr nehmen, als seine Bauern gen Grundreihe schob, machte sich allerdings durch ungenaue Züge noch das Leben schwer. Gerd konnte an Brett 6 seinen aggressiven Gegner mit einem druckvoll nach vorne marschierenden Bauernzentrum in Schach halten. Nach abgeschlossener Entwicklung stand Gerd einen Tick besser und aktiver. Unglücklicherweise langte es nicht für mehr und man einigte sich, wohl gerechterweise, auf ein Remis.
Paul (Brett 5) griff in seiner gewohnten Eröffnung am Königsflügel an und hatte bald die Möglichkeit, durch Damentausch mindestens einen Bauern zu gewinnen. Er war aber zunächst zu fixiert darauf, die Partie durch seinen Königsangriff zu beenden, sodass er dem Damentausch stets auswich und der Gegner sich konsolidieren konnte. Als Paul sich doch noch zum Damentausch entschloss, gewann er dabei einen Bauern und ging ins Endspiel über. Zum Schluss hatten beide Spieler noch eine Figur, Paul vier, sein Gegner nur einen Bauern. Paul konnte jederzeit seine verbleibende Figur gegen den gegnerischen Bauern opfern und einen seiner eigenen Bauern durchdrücken, was den Gegner zur Aufgabe zwang.
Thomas hatte es an Brett 2 ebenfalls mit einem angriffslustigen Gegner zu tun. Dieser versuchte durch eine mächtige Bauernwalze am Königsflügel und Zentrum Thomas zu überrollen. Thomas setzte zum Sprengzug e5 an und löste somit seine Probleme. Im weiteren Spielverlauf kamen seine Figuren zu größerer Aktivität und mit etwas "Zauberei" (eigene Aussage) gewann er zwei Figuren und damit auch die Partie. Mit dem 4:4 (Mein Tipp) kann man sich sehen lassen. Münster ist kein einfacher Gegner gewesen und plant wohl den direkten Wiederaufstieg. Dass die zweite Mannschaft heute vollzählig antreten konnte, begünstigte mit Sicherheit das Ergebnis.

Erste Auswärtsspiele

Kein Spiel der ersten, zweite Mannschaft in Münster

Turm Breuberg I. Groß-Zimmern I.
Da die erste Mannschaft gerade mal vier Stammspieler aufbieten kann und ich nicht die zweite Mannschaft durch ziehen von Ersatzleuten zerfleddern möchte, wird die erste Mannschaft nicht spielen und das erste Auswärtsspiel der Saison in Breuberg kampflos aufgegeben.

Münster I. - Groß-Zimmern II.
Durch den Umstand, dass keine Spieler in der ersten aushelfen müssen, kann die zweite Mannschaft aus den Vollen schöpfen. Münster ist Absteiger der Bezirksklasse und damit eines der stärksten Teams in der A-Klasse. Treten beide Mannschaften in ihrer stärksten Besetzung auf, ergibt das einen sehr spannenden Mannschaftskampf, der meiner Meinung nach gut und gerne in einem Mannschaftsremis enden kann. Daher der Tipp 4:4.

Thomas gewinnt Skatturnier

Martin und Harald auf dem Treppchen

Ein weiteres schönes Skatturnier ging gestern Abend zu Ende. Mit 9 Teilnehmern erfreuen sich die vereinsinterne Turniere weiterhin großer Beliebtheit. Nach 30 gespielten Runden konnte sich Thomas mit 1076 erspielten Punkten souverän auf den ersten Platz spielen. Martin kam mit 986 Punkten auf den zweiten Platz. Die letzte Platzierung auf dem Treppchen wurde von drei Spielern härter umkämpft. Harald setzte sich am Ende mit 689 Punkten gegenüber Torsten (659) und Thilo (626) durch. Damit bleibt Harald weiterhin der Dauerbrenner im Skat, denn er landete bislang immer unter den Top 3.
An dieser Stelle sei nochmal allen gedankt, die regelmäßig die Turniere besuchen und diesen "Brauch" weiterhin leben lassen,ebenso Harald für die gute Verpflegung und Gerd für die gestifteten Preise.

Skatturnier

12. Oktober steht als nächsten Termin fest

Nach einigen Rundfragen, konnte man sich schnell auf den 12. Oktober als nächsten Termin für ein Skatturnier einigen. Es wird neben Preisen für die drei Erstplatzierten natürlich auch wieder Bier und Essen geben.
Eine Woche vorher steht noch das Monatsblitz im Oktober an. 3 Turniere vor Schluss sieht die Kämpfe um die ersten drei Plätze relativ spannend ausgelegt dieses Jahr. Realistische Chancen aufs Treppchen gebe ich neben Lukas und Paul, die sich schon unter den TOP 3 finden, nur noch Thomas, der lediglich 30 Punkte hinter Paul in Lauerstellung wartet.

Erste Ergebnisse

Zum Auftakt zwei Heimniederlagen

Groß-Zimmern I. -FK Babenhausen I. 3½:4½
Eine denkbar knappe, aber für Babenhausen verdiente Angelegenheit war das erste Spiel der Saison in der Starkenburgliga. Mit nur 7 Leuten angetreten (Florian tauchte einfach nicht auf) und einem Punkt von Beginn an im Rückstand, entwickelte sich trotzdem ein spannender und abwechslungsreicher Schlagabtausch zwischen beiden Mannschaften. Babenhausen sollte nicht nur durch den kampflosen Punkt einen Vorsprung erhalten, sondern auch auf dem Papier der Favorit sein.
Stefan spielte sich an Brett 4 ein eigentlich vorteilhaftes Läuferendspiel mit Mehrbauer heraus, verlor aber nach hartnäckiger Verteidigung den Faden und konnte trotz Mehrbauer nichts aus seiner Stellung heraus holen. Als er dann mit dem Kopf durch die Wand wollte, verlor er das Endspiel sogar noch und war vor Roland als erster fertig. An Brett 2 hat Roland seine Maróczy-Position mit Weiß lange Zeit Stückchen für Stückchen verbessern können, ehe er mit zwei Figuren plus Turm gegen zwei Türme plus Bauern ein zähes Endspiel erhielt, dass er dann schlussendlich gewinnen konnte. Jasko geriet im Mittelspiel durch am Königsflügel aufziehende gegnerische Figuren immer mehr unter Druck, erarbeite sich aber Tausch um Tausch und remisierte. Harald hielt lange Zeit mit einem hässlichen Doppelbauer auf e6 und e5 Stand, hatte nach ungenauen Öffnungen des gegnerischen Damenflügels durch den Gegner selbst plötzlich Siegchancen, patzte aber und musste aufgeben. Kosto gewann eine ursprünglich ausgeglichene Partie, da seine Gegnerin wie Stefan mit dem Kopf durch Wand wollte. Er schob ein weiteres Figurenendspiel des Tages locker nach Hause. Dieter kämpfte mal wieder bis zum bitteren Ende, konnte aber gegen drei weit vorgeschobene Freibauern am Damenflügel keine Verteidigung finden und verlor. An Brett 1 entwickelte sich der längste Kampf des Tages. Nachdem ich in ausgeglichener Stellung das Remisangebot abgelehnt hatte (wir lagen zu dem Zeitpunkt 0:1 hinten) opferte mein Gegner eher unabsichtlich eine Figur gegen zwei Bauern. Diesen Vorteil konnte ich lange halten, bis nach einigen Abwicklungen ein zähes Endspiel aufs Brett kam, in dem mein Gegner durch geschickte Pattideen mir noch einige Probleme bereitete. Als diese "Pattdrohungen" überwunden waren, hatte ich mittlerweile ein Dame gegen Turm Endspiel auf dem Brett, dass ich nach einigen Zügen durch Turmgewinn nach Hause brachte. Geholfen hats allerdings nicht mehr, so steht unterm Strich die erste Niederlage der neuen Saison.

Groß-Zimmern II. - Schaafheim I. 3:5
Aus dem Tipp, einen 5:3 Heimsieg einzufahren, wurde leider nichts. Wie die erste Mannschaft musste unsere Zweite mit nur sieben Leuten Schaafheim standhalten, die zwar mit einem Ersatzmann kamen, aber dennoch als Favoriten nach Papier galten. Immerhin konnte man den kampflos verlorenen Punkt taktisch gut setzen, indem man das erste Brett Schaafheims, welches eine DWZ von über 2000 aufweist, leer laufen ließ. Die restlichen Partien boten einiges an Höhen und Tiefen.
So stellte Amir bspw. schon nach 4 Zügen einen Bauern weg, den er über die restliche Distanz der Partie vergeblich versuchte zurück zu gewinnen. Da so das Material die ganze Zeit unausgeglichen und Amir nicht in der Lage war, das Spiel zu halten, konnte Schaafheim seinen zweiten Punkt einheimsen. Das 0:3 aus unserer Sicht erspielte sich Schaafheim durch ihren Ersatzmann an Brett 8. Dieser besiegte Torsten in seinem gewohnten Londoner System. Unser zweiter Ersatzmann Manuel sollte mit seinen 1650 DWZ am siebten Brett eigentlich den vollen Punkt abgreifen, geriet aber trotz Mehrfigur, nach einem eigentlich inkorrekten Figurenopfer seines Gegners, noch unter Druck als er zwei verbundene Freibauern fast durchlaufen ließ. Mit Müh und Not konnte Manuel aber die Niederlage durch Blockaden der Bauern abwenden und sicherte sich zumindes das Remis. Gerd musste an Brett 5 weit vorgerückt mit einem DWZ-Stärkeren irgendwie die Wende für die Mannschaft schaffen, konnte seinen Gegner auch gut neutralisieren, mehr allerdings nicht. So wurde die ausgeglichene Stellung bald mit einem weiteren Remis beendet. Nachdem Paul ein Remisgebot in deutlich besserer (und schon gewonnener) Stellung ausschlug, einigten sich Max, Thomas und deren beiden Gegner auf die Punkteteilung und damit auf den Sieg für Schaafheim. Beide trauten ihren Stellungen nicht mehr zu und mussten sich in das Remis fügen. Paul spielte davon unbeirrt weiter und errang durch eine sehr starke Partie mit mehreren Opfern den Sieg. Dabei schlug er einmal auf h5 mit dem Springer ein, später opferte er seinen weit vorgerückten Freibauern um den gegnerischen König, dessen luftige Position er gnadenlos ausnutzte, bis auf die eigene, weiße Grundreihe zu treiben und ihn dort schlussendlich Matt zu setzen. Bei der nachfolgenden Analyse zeigten sich kaum nennenswerte Ungenauigkeiten, lediglich an ein oder zwei Stellen hätte Paul seinem Gegner etwas schneller den Gar ausmachen können.
Trotzdem muss auch die Zweite Mannschaft erst mal eine Niederlage hinnehmen. Schaafheim ist ein dickes Brett, dass es zum Saisonstart zu bohren gilt. Von daher kann man auch über eine knappe Niederlage nicht meckern

Saison 2018/2019

Das erste Heimspiel steht an

Groß-Zimmern I. -FK Babenhausen I.
Am kommenden Sonntag heißt es wieder: "Die Bretter sind frei!". Denn da beginnt die neue Saison. Nachdem wir letztes Jahr eine sehr gute Vorstellung der ersten Mannschaft trotz herber Personalprobleme erlebt haben, kann man zwar einigermaßen gefasst, aber dennoch nicht sicher in die kommende Saison blicken. Die Personalprobleme werden sich dieses Jahr ebenso einstellen, wenn nicht sogar schlimmer werden. Babenhausen ist noch dazu kein einfacher Gegner. Ich zähle sie zum erweiterten Favoritenkreis wie jedes Jahr hinzu. Ein guter Einstieg in die Runde ist allerdings für beide Mannschaften enorm wichtig. Ich könnte mit einem 4:4 gut leben, schätze aber, dass bei einem vollständigen Antritt beider Mannschaften alles drin ist. Es wird wohl darauf hinauslaufen, wer sich schneller wieder an den Sonntagsmodus gewöhnen kann.

Groß-Zimmern II. - Schaafheim I.
Wenn ich bei der ersten schon die Personalprobleme anspreche, muss ich es selbstverständlich bei zweiten nicht mehr tun. Diese wird nicht nur selbst selten auf alle Stammspieler zurückgreifen können, sondern muss den ein oder anderen Ersatzmann nach oben hin abgeben. Das wird sich meiner Meinung nach nur negativ auf die Ergebnisse auswirken können. Allerdings hat die zweite letztes Jahr bewiesen, dass auch sie damit gut umgehen kann (und muss). Schaafheim ist ebenfalls kein leichter Gegner, den man als einfachen Einstieg in die Saison nutzt. Vorne recht stark aufgestellt, fällt allerdings deren Niveau nach hinten schnell auf A-Klasseniveau zurück, weswegen es sich hier wie bei der ersten Mannschaft herauskristallisieren muss, wer einfach schneller den Schalter im Kopf umlegen kann. Ich tippe hier mal gewagt auf einen gar nicht mal so knappen 5:3 Heimsieg.

Sommerloch überstanden

Neue Saison steht vor der Tür

In genaue drei Wochen steht das erste Saisonspiel der neuen Runde an. Bis dahin heißt es jetzt für alle, die im Sommerloch gefangen waren, nochmal alles auffrischen um die kommenden Spiele erfolgreich zu bestehen.
Während die erste Mannschaft Babenhausen empfängt, bekommt die zweite mit Schaafheim den Absteiger der Bezirksklasse als erste Herausforderung in der neuen Saison. Beide Spiele dürften höchst interessant und schwer werden.

Auch die Internetseite wurde von mir jetzt mal auf den neusten Stand gebracht. Immerhin hat sie seit Mai keine Aktualisierung mehr gesehen. Es gibt jetzt bald auch ein Impressum, das sich im Menü unter Kontakt finden lässt. Des Weiteren sind die Termine, die Ergebnisse des Hans-Werner-Haas-Pokals und die Aufstellungen sowie Infos zu den einzelnen Mannschaften aktualisiert.

Saison zu Ende

Schöne Spiele zum Abschluss

SSG Eppertshausen/Rödermark II. - Groß-Zimmern I. 3 : 5
Um es vorweg zu nehmen: Zum Abschluss einer sehr starken Saison hat unsere erste Mannschaft nochmal einen Sieg eingefahren und damit auf Platz 4. der Tabelle die Saison beendet. Wer das vor dem ersten Spieltag so auf dem Zettel hatte, vor dem ziehe ich den Hut.
Eppertshausen/Rödermark war noch theoretisch vom Abstieg bedroht, konnte sich aber selbst bei einer eigenen Niederlage in Sicherheit wähnen, denn die Konkurrenz hatte ein schweres letztes Spiel gegen die Tabellenführenden zu bestreiten. Mit Jasko und Roland waren zwei Stammspieler nach langer Abstinenz wieder in die Mannschaft zurückgekehrt. Beide konnten ihre Partien gewinnen. Jasko etwas glücklicher, denn sein Gegner hatte in leicht besserer Stellung ein inkorrektes Figurenopfer vom Zaum brechen lassen und somit die Partie zu Gunsten Jaskos, der sie ruhig runterspielte, entschieden. Roland zwang seinen Gegner nach langem, komplizierten Lavieren die Zeit noch vor Beendigung des 40. Zuges zu überschreiten. Das bessere, wohl gewonnene Spiel hatte da Roland schon. Kosto spielte ein schnelles Remis heraus. Nachdem beide Seiten viel Material tauschten und keiner anderweitige Vorteile besaß, war die Punkteteilung vorprogrammiert. Stefan erging es an Brett 3 ebenso, was auch bei ihm zu einem Remis führte. Alexander ließ in einer komplizierten Stellung kein Gegenspiel des Gegners zu, blockierte immer wieder wichtige Felder im Kampf um die Initiative und griff zu guter Letzt den lang rochierten schwarzen König an. Das baldige Matt konnte der Gegner dann nicht mehr verhindern, sodass Alex zu seinem 4 Punkt aus dem vierten Spiel kam. Harald hatte wie stehts mit den schwarzen Steinen eine sehr komplizierte Stellung aus dem Königsinder zu beackern. Beide Seite erarbeiteten sich mit Turm und Springer als restliche Figuren einen Freibauern. In der Analyse erwies sich Haralds Freibauer schnell als der stärkere, jedoch ließ sich Harald von einer Mattdrohung zu einem schlechten Zug verleiten, der den feindlichen Freibauern zwingend durch brachte. So war Harald leider der einzige, der die Saison negativ beenden musste. Dieter und ich spielten in besserer Stellung leider nur Remis, da aktives Gegenspiel unserer Gegner keine entscheidenden Vorteile zu unseren Gunsten unterband.

Abschließend lässt sich die Saison als überaus gut beschreiben. Die Mannschaft hat trotz vieler Ausfälle immer sehr gut mitgehalten und sogar Chancen auf den Aufstieg gehabt. Dafür möchte ich ein jedem, der dabei geholfen hat, ein großes Lob aussprechen! Mal sehen, ob wir nächstes Jahr wieder so erfolgreich mit von der Partie sein werden.

Goddelau I. - Groß-Zimmern II. 4 : 4
Schiedlich friedlich zum Abschluss der Saison? Was das Ergebnis anmuten lässt, spiegeln die Einzelergebnisse nicht wieder. Es gab keine Remispartien, das wäre auch nicht in Goddelaus Sinn gewesen, waren sie noch in argen Abstiegssorgen.
Dominik spielte an Brett 1 sehr schnell und konsequent, konnte mit seinen Figuren im gegnerischen Lager eindringen und die Partie für sich entscheiden. Thomas stand solide, bis sein Gegner einen Angriffsversuch seinerseits überschätzte und einen Turm verlor. Damit war die Partie entschieden und Thomas holte den vollen Punkt. Paul erarbeitete sich nach und nach stellungstechnische Vorteile und konnte zum Abschluss der Saison nochmal zeigen, dass er eine höhere Spielklasse besitzt, als seine Zahl vermuten lässt. Er hielt gut mit, patzte dann aber plötzlich und musste schnell darauf die Waffen strecken. Das mindert sein großes DWZ-Plus der Saison etwas, sollte aber kein großer Dämpfer sein. Ein starker Zugewinn von 50 DWZ-Punkten sollten weiterhin drin sein. Martin gewann in einem zähen Endspiel schlussendlich auf Zeit. Die Stellung blieb dabei unklar, trotz einiger positioneller Vorteile. Vorteil um Vorteil erkämpte sich Torsten, dessen Gegner nur zusehen konnte. Als die Vorteile dann genauso wie die Stellung reif genug wurden, sah es sein Gegner ein und warf das Handtuch. Gerd spielte eine remisliche Partie, die auch in eine gerechte Punkteteilung hätte münden sollen. Er kam jedoch wie so oft in Zeitnot nicht mehr zu den richtigen Zügen und warf die Partie somit weg. Amir ließ sich von einem Bauerngewinn auf a7, der seine Dame vom Geschehen weglockte, hinreißen. Die Partie lief dann auf dem anderen Flügel und kostete ihn zuletzt zu viel Material, als dass er das Blatt nochmal hätte wenden können. Lucas war ebenfalls zu gierig und schnappte sich zwei Bauern. Der Fehler hierbei war die Entwicklung, insbesondere die Rochade zu vernachlässigen. Als die entwickelte Stellung seines Gegners ihn einholte und er die Dame durch Fesselung zwingend verlor, gab er auf.

Auch die zweite Mannschaft war die Saison über geplagt von Ausfällen und freien Brettern. Trotz diesen schwierigen Umständen hat sie sich in der A-Klasse souverän behaupten können und kann in den kommenden Jahren nach weiterer Entwicklung junger Spieler nach vorne Blicken. Auch hier ein Lob an den doch nicht von jedem erwarteten Klassenerhalt und zur tollen Saison!

Letzter Spieltag der Saison

Beide Mannschaften sorgenfrei im letzten Spiel

SSG Eppertshausen/Rödermark II. - Groß-Zimmern I.
Zum letzten Spieltag der Saison muss unsere erste nochmal auswärts in Eppertshausen ran. Die Eppertshäuser können theoretisch noch absteigen und brauchen noch einen Punktgewinn um ganz sicher drin zu bleiben in der Starkenburgliga. Zum Abschluss können wir aber nochmal aus den vollen schöpfen, denn sowohl Roland als auch Jasko sind wieder da. Daher wird es meiner Meinung nach ein klares Match mit einem Auswärtssieg unsererseits. Mein Tipp: 2:6.

Goddelau I. - Groß-Zimmern II.
Auch die zweite Mannschaft muss auswärts ihr letztes Spiel bereiten. Abstiegssorgen sind keine mehr vorhanden, man kann frei und ebenfalls komplett (niemand muss in die erste aufrücken) antreten. Goddelau hingegen ist letzter und muss zwingend gewinnen um eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben. Selbst dann liegt es nicht in ihren eigenen Händen, da die direkte Konkurrenz mehr Punkte hat. Es wird auf jedenfall ein spannendes Aufeinandertreffen in dem Goddelau alles oder nichts spielen wird. Mein Tipp lautet trotzdem 2:6 Auswärtssieg für uns.

Ankündigungen zu Ostern

Karfreitag kein Schach, Jahreshauptversammlung ohne Neuigkeiten, Paul und ich in Karlsruhe

Das Wichtigste zuerst: Am Freitag entfällt aufgrund des Feiertages das Training für die Jugendlichen!

Am vergangenen Freitag fand die diesjährige Jahreshauptversammlung statt, zu der sich leider nur 8 Mann einfinden konnten (und wahrscheinlich auch wollten ?!). Neben den Berichten und dem Rückblick zum Vorjahr gab es noch Wahlen. Wie es sich für solche gehört, hat sich nichts geändert. Alle Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt. Außerdem wurden die neuen FIDE-Regeln diskutiert und für das aktuelle Blitzturnier abgestimmt. Die Vereinsmeisterschaft wird wie folgt durchgeführt: 1. Sind beide Zeiten beim Blitzen aufgebraucht, verliert derjenige Spieler, dessen Zeit zuerst gefallen ist. 2. Der erste unmögliche Zug verliert weiterhin. 3. Die Blitzturniere werden mit 5 Minuten plus 3 sek Increment pro Zug gespielt.
Auch die vom Verbandstag des hessischen Schachverbandes geplante, neue Turnierregelung war Gegenstand der Diskussionen. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird es auf Hessenebene ab der nächsten Saison nicht mehr gestattet sein die Brettreihenfolge während des Turniers zu tauschen, sprich mit einem der Sitznachbarn die Bretter zu wechseln. Jeder spielt an dem Brett, an dem er gemeldet ist. Allerdings lässt der Verband den einzelnen Bezirken die Wahl, diese Regelung bei sich umzusetzen, oder eben bei der alten zu bleiben. Hier heißt es abwarten.
Am 20.04. startet der diesjährige Hans-Werner-Haas-Pokal. Anmeldungen werden ab sofort entgegen genommen. Eine detaillierte Ausschreibung folgt nich. Am 27.04. wird das nächste interne Skatturnier stattfinden.

Während alle anderen sich auf Familienfeiern plagen, besuchen Paul und ich Karlsruhe über die Feiertage um beim Grenke Chess Open mitzuspielen. Das mit mittlerweile 1550 angemeldeten Spielern ist nicht nur das größte Turnier Deutschlands und Europas, sondern bietet auch nebenbei die Möglichkeit Supergroßmeistern, die ein extra organisiertes Rundenturnier spielen, zu beobachten. Die zukünftigen Kontrahenten um den Titel des Weltmeisters, namentlich Magnus Carlsen und Fabiano Caruana, treffen hier ebenfalls aufeinander.
Wie Paul und ich uns schlagen, werde ich von Zeit zu Zeit hier eintragen. Auch ein Besuch der Turnierseite lohnt sich. Schöne Ostern!

Klassenerhalt geschafft!

Zweite Mannschaft mit Heimsieg, erste stark geschwächt

Groß-Zimmern I. - Reinheim/Groß-Bieberau I. 1½ : 4½
Mit lediglich 5 Spielern konnte die erste Mannschaft heute antreten. Glücklicherweise war Reinheim/Groß-Bieberau ebenfalls um zwei Mann dezimiert, sodass nur ein Spieler von Reinheim/Groß-Bieberau sich mit spielfrei begnügen musste. Das heißt gleichzeitig auch, dass zwei Bretter von beiden Seiten leer gelassen wurden, da wie erwähnt die Spieler fehlten. Mit dem 0:1 im Rücken schien trotzdem alles drin zu sein. Der frühzeitige Ausgleich durch mich an Brett 1 war nach gut zwei Stunden erreicht. In der scheinbar geschlossenen Stellung öffnete ich durch Springeropfer die Königsstellung meines Gegners und fuhr den Punkt durch ein nicht mehr abzuwendendes Matt ein. Reinheim/Groß-Bieberau legte nach: Kosto verlor seine Partie kurz darauf. Das gegnerische Läuferpaar dominierte das Brett, sodass Kosto mehr und mehr eingeschnürt wurde und Material verlor. Harald hatte derweil an Brett 5 einen Läufer mehr, den sein Gegner ins Geschäft gesteckt hatte, um Haralds König zu entblößen. Leider gab es keine hinreichende Verteidigung gegen das Eindringen der Schwerfiguren und dem bald darauf folgenden Matt. Dieter trieb den gegnerischen König aus der Rochadestellung in die Mitte des Brettes, konnte dessen exponierte Stellung aber nicht weiter ausnutzen und musste nach kleinen Avancen zum Gegenangriff des Gegners den Großteil der Figuren tauschen, wodurch ein remisliches Turmendspiel entstand. Die gerechte Punkteteilung folgte wenig später, nachdem beide Parteien die Stellung noch etwas ausreizten. An Brett 3 bewies Florian die größte Ausdauer. Um kurz vor 3 Uhr musste er allerdings die Waffen strecken. Im Verlaufe der vom Charakter her geschlossenen Stellung gewann Flo die Qualität gegen einen Bauern und die Initiative. Der Gegner beschaffte sich auf der a-Linie einen Freibauern und schob diesen unterstützt vom Läuferpaar unaufhaltsam gen Grundreihe.

Nach der dritten Saisonniederlage ist man auf den 4. Platz abgerutscht.

Groß-Zimmern II. - Weiterstadt II. 5 : 3
Mein Tipp hat gestimmt, der Klassenerhalt wurde eingetütet. So gefällt uns das.
Während Maximilian und Alex fehlten, rückten Amir und Jessica ins Team. Jessica hatte mit ihrem Gegner keine Probleme. Erst gewann sie zwei Bauern, dann setzte sie, sehr zum Überraschen des Gegners, diesen plötzlich Matt. Dominik spielte an zwei mit den weißen Steinen anfangs eine solide Partie. Dann gewann er eine Figur, die er kurze Zeit später in schlechterer Lage zurückgeben musste. Den Nachteil konnte er nicht mehr wettmachen und verlor. Martin erkämpfte sich einen Vorsprung von zwei Bauern. Sein Gegner patzte schlussendlich, bei der Suche nach Gegenspiel, die Qualität durch Springergabel und gab auf. Gerd beendete an Brett 5 recht schnell seine Partie. In leicht beengter und nachteiliger Stellung bot sein Gegner Remis an. Gerd schlug das Angebot natürlich nicht aus. Paul bekam die sizilianische Verteidigung vorgesetzt in der sich sein Gegner aber kaum entwickeln wollte. Nachdem Paul seine Figuren komplett ins Spiel gebracht und die zwischenzeitlich über die lange Diagonale herrschende Mattdrohung des Gegners abgewendet hatte, bließ er selbst zum Sturm. Paul rochierte kurz, sein Gegner lang. Also war es nur logisch, dass Paul am Damenflügel versuchte die Bauernkette des Gegners zu sprengen, was ihm auch gelang. Sein so ins Rollen geratene Angriff wurde unter Verlust eines Bauern vom Gegner erst abgewendet, doch stellte dieser dann noch einen Turm weg und die Partie war entschieden. Torsten entschied sich nach beiderseitigem Lavieren mit seinem Gegner die Punkte zu teilen. Den Punkt zum Sieg und damit zum Klassenerhalt erbrachte Thomas. Nach dem Gewinn der Initiative, einem Tausch von einem Turm gegen zwei Leichtfiguren und der Schaffung eines Freibauern war der Ausgang der Partie klar. Thomas musste das Endspiel nur noch locker runterspielen. Amir bewies bis zu letzt erneut seinen Kampfgeist und spielte am längsten. In der Endphase der ausgeglichenen Partie hatte sein Gegner einen Freibauer, der unterstützt durch König und Springer von Amir nicht gehalten werden konnte.

Mit diesem Heimsieg schafft man nun auch den rechnerischen Klassenerhalt und darf sich auf ein weiteres Jahr A-Klasse freuen.

Achter Spieltag

Erste mit Ausfällen, Zweite mit Chance auf Klassenerhalt

Groß-Zimmern I. - Reinheim/Groß-Bieberau I.
Nach dem Sieg im letzten Heimspiel konnte man den zweiten Platz in der Tabelle wieder ergattern und sich theoretische Chancen auf den Aufstieg wahren. Mit Reinheim/Groß-Bieberau kommt einer der stärksten Mannschaften der Starkenburgliga und wird uns weitere Punkte nur sehr unfreiwillig überlassen. Die Karten stehen aber nicht nur des starken Gegners wegen schlecht für uns. Viele, auch wieder kurzfristige, Ausfälle plagen uns weiterhin, sodass ich mir für uns so gut wie keine Chancen ausrechne. Die Devise ist: Jeder spielt für sich.

Groß-Zimmern II. - Weiterstadt II.
Zwei Mannschaftspunkte und die zweite Mannschaft spielt ganz sicher nächstes Jahr wieder in der A-Klasse. Den praktischen Klassenerhalt hatte ich schon in sicheren Tüchern gesehen und vorausgesagt. Nach Überraschungserfolgen der direkten Konkurrenz ist man leider wieder im Abstiegskampf angekommen, wenn auch mit der besten Ausgangsposition. Zwei direkte Duelle gegen die Konkurrenz klären in den letzten beiden Spielen alle Verhältnisse. Weiterstadt ist der meiner Meinung nach schwächere der letzten beiden gegnerischen Mannschaften. Ein Heimsieg ist daher wahrscheinlich und mein Tipp lautet: 5:3 für uns.

Siebter Spieltag durchwachsen

Erste Mannschaft kann zu siebt punkten, zweite verliert unglücklich

Groß-Zimmern I. - Babenhausen I. 4½ : 3½
Ein etwas unerwarteter, aber dennoch nicht minder erfreulicher Sieg konnte die erste Mannschaft erzielen. Beide Mannschaften traten nur zu siebt an, sodass es von Beginn an 1:1 stand. Bei uns fehlte an Brett 3 Roland, bei Babenhausen mein Gegner an Brett 1. Als erster beendete der Debütant Alexander Boos seine Partie. Sein erster Einsatz in der ersten Mannschaft wurde von ihm mit einem Sieg veredelt. Ein Früher Springereinschlag auf f7, der den Gegner zum exponierten König zwang, war dabei spielentscheidend. Nachdem der König in der Mitte des Brettes stecken geblieben war, erledigten die entwickelten Figuren von Alex den Rest. Der gegnerische König konnte nur noch durch Opfern der Dame gerettet werden. Kosto und dessen Gegner schoben alle Bauern in keilförmiger Anordnung aneinander, sodass beide Lager fest voneinander getrennt waren und keine Seite etwas unternehmen konnte, um zu gewinnen. Das Remis war an Kostos Brett daher das gerechte Ergebnis. Harald spielte an Brett 5 und konnte ebenfalls remisieren. Auch wenn er im Sizilianer zunächst stark beengt stand, bewies er erneut Kondition und Durchhaltevermögen, tauschte geschickt alle Figuren ab und erhielt ein total ausgeglichenes Turmendspiel, sodass auch hier der gerechte Ausgang mit einer Punkteteilung besiegelt wurde. Dieter wurde zwischenzeitlich in seine Schranken verwiesen und verlor erst früh in der Partie einen Bauern, dann nach und nach den Zugriff und zu guter Letzt auch das Spiel. Der so hergestellte Ausgleich hielt für die Babenhäusener nicht lange. Stefan spielte an Brett 4 solide und schnappte sich einen Bauern nach dem anderen. Sein Gegner ließ in arger Zeitnot noch die Qualität stehen und gab bald darauf auf. Als letzter kämpfte Flo in einem Endspiel mit verschiedenfarbenen Läufern und Mehrbauer. Alle Gewinnversuche wurden dabei aber vom klug mitspielenden Gegner vereitelt und als dieser dann Remis bot, nahm Florian das Angebot an.

Ein weiterer Sieg unterstreicht die äußerst gute Saison der ersten Mannschaft, die sich damit wieder auf Platz 2 vorschieben und Aufstiegschancen, wenn auch weiterhin unrealistische, wahren kann.

Groß-Zimmern II. - Schachforum Darmstadt V. 3 : 5
Mit dem 5:3 Heimsieg, wie ich prophezeit hatte, wurde es leider nichts. Dabei waren die Darmstädter stark geschwächt und mussten ganze vier Spieler ersetzen. Zwei Ersatzleute haben sie stellen können, sodass wir mit 2:0 von Beginn an in Führung lagen (Amir und Dominik haben kampflos gewonnen). Die Partien begannen dann auch schon sehr schwungvoll: Siegfried rutschte an Brett 7 als Ersatzmann in die Mannschaft und patzte schnell eine Figur durch unachtsame Abtauschaktionen. Sein junger Gegner hat sich diesen Vorteil nicht nehmen lassen und mit dem Materialvorteil locker gewonnen. Auch Willi hat sich schnell überrumpeln lassen. Nachdem er sich mit Absicht an Brett 6 hat setzen lassen, verlor er durch das Schlagen eines vergifteten Bauerns einen ganzen Turm, was auch bei ihm ein zu deutlicher Materialvorteil für den Gegner führte. Als nächster beendete Gerd seine Partie. Gerd spielte eine solide Eröffnung, die ihm nach dem Damentausch einen Bauern gewonnen hat. Die Aufgabe war nur, die richtige Figur zum schlagen zu finden. Er entschied sich leider für den weißfeldrigen Läufer, sodass eine Springergabel des Gegners in der Folge eine Figur gewann. Ebenfalls durch Springergabel hat Torsten seine Partie beendet. In der Abtauschvariante der französischen Verteidigung konnte er seinem kurz rochierten Gegner einen Doppelbauern auf f2 und f3 bescheren und über die offene Königsstellung Angriff einrichten. Die tödliche Springergabel über h3 bedrohte gleichzeitig König und Dame, sodass die Partie zu Torstens Gunsten entschieden war. Martin spielte mit Schwarz Königsindisch und unterschätzte den Angriff des Weißen am Damenflügel. Die Stellung kippte durch den Tausch seiner Dame gegen die beiden weißen Türme noch mehr, sodass er bald überspielt wurde. Mit fast keinem weiteren Material als den zwei Türmen konnte er den Freibauern und gegnerischen Figuren nichts mehr entgegensetzen. Paul, der die letzten Spiele gegen deutlich stärkere Gegner ordentlich gepunktet hatte, musste heute seine zweite Saisonniederlage hinnehmen. Auch er hatte einen "Jungspund" als Gegner mit knapp 1600 DWZ, welcher recht früh auf h3 einen Springer opferte, um Pauls König an den Leib zu rücken. Paul verteidigte sich lange gut, hatte dann die Chance seine teilweise gefesselten und passiven Figuren durch Gegendrohungen, bspw. die feindliche Dame zu gewinnen, zu befreien, ließ diese Chancen aber zu lange aus. Der Gegner warf alles was er hatte auf den göffneten Königsflügel und gewann die Figur zurück. Danach war die Stellung ausgeglichen, doch Paul behandelte das entstandene Endspiel nicht gut genug, um das Remis zu erreichen.

Mit der Niederlage muss man auf die Konkurrenz und die mit ihr ausstehenden direkten Duelle gucken, um auch den "rechnerischen" Klassenerhalt zu schaffen.

Aussicht auf den siebten Spieltag

Starkenburger Ligen auf der Zielgeraden

Groß-Zimmern I. - Babenhausen I.
Mit Babenhausen kommt eine Mannschaft, die dieses Jahr wie wir überraschend erfolgreich war. Nicht, dass sie die Jahre davor schon im weiteren Favoritenkreis unterwegs waren, aber als Verfolger Nummer 1 oder 2 waren sie in der letzten Zeit weniger bekannt. Auch wenn es für beide nicht von Bedeutung sein wird, wie das Aufeinandertreffen ausgeht, ist es doch irgendwo ein kleines Prestigeduell, je nach dem was man hinein interpretiert. Wir leiden weiterhin etwas an unseren Dauerverreisten, müssen uns also mit dem ein oder anderen freien Brett plagen. Also lautet die Devise jeder spielt einfach drauf los.

Groß-Zimmern II. - Schachforum Darmstadt V.
Mal wieder ein wirklich gleichstarker und schlagbarer Gegner wartet mit den Gästen der fünften Mannschaft des Schachforums auf. Die zweite Mannschaft kann mit einem Sieg den rechnerichen Klassenerhalt sichern, was auch bei noch zwei ausstehenden direkten Duellen mit den nachfolgenden Vereinen aus Goddelau und Weiterstadt meiner Meinung nach nur noch eine Frage der Zeit ist. Jedenfalls tritt man diesmal wieder zu acht an und wird das Schachforum so gut es geht empfangen. Mein Tipp lautet 5:3 Heimsieg.

Ein weiteres Jahr A-Klasse

Zweite Mannschaft mit Mannschafsremis durch, erste nur zu viert

Langen II. - Groß-Zimmern I. 5½ : 1½
Bevor sich jemand über das Ergebnis beschwert, es fehle noch irgendwie ein Punkt, sei gesagt, dass Brett zwei nicht nur von unserer Seite heute leer blieb, sondern auch die Langener niemanden für Brett zwei hatten. So ging beiden Mannschaften ein Brettpunkt mit -:- als Ergebnis verloren.
Und nun zum faktlichen: Geplant waren fünf Leute, die in Langen beim vorzeitigen Meister und Aufsteiger antreten sollten. Es fehlen weiterhin Roland, Jasko und Alexander, dieses mal musste auch Stefan passen und Flo war kurzfristig beruflich gehindert. Nach kurzem Blick in die Turnierordnung, ob man denn mit vier Mann überhaupt spielberechtigt sei, wurde dann die Fahrt angetreten. Der ein oder andere kennt die legendäre Geschichte mit fünf Zimmnern in Langen, die nach einem Angebot zum Mannschafsremis, das Langen ausschlug, noch gewannen. Das zweite Wunder dieser Art, diesmal lediglich nur zu viert, blieb allerdings aus, obwohl Dieter vor Spielbeginn das Mannschafsremis natürlich anbot.
Mit einem 0:3 im Rücken (Brett zwei war wie erwähnt von beiden Seiten unbesetzt) ging es dann in die Partien. Kosto spielte eine Mischung aus Damengambit und Caro-Kann. Seine Partie war die ganze Zeit in ausgeglichenen Gewässern, bis er durch einen Bauernabzug ersatzlos eine Figur verloren hat. Der fatale Fehler war bei absolut geschlossener Stellung mit acht Bauern auf beiden Seiten einen Bauerntausch zuzulassen, der den abziehnden Bauern überhaupt erst beweglich machte. Als nächster beendete ich meine königsindische Partie, in der die modernere Abart der Hauptvariante mit 7. ... Sa6 aufs Brett kam. Wer die Varianten hier alle kennt, weiß mehr wie ich. Ich spielte nach Gefühl weiter und konnte bald über konsequenten Angriff am Damenflügel die gegnerischen Figuren zurückdrängen und später dann eine Figur gewinnen. Bei Dieter entwickelte sich eine filmreife Partie. Sein Gegner opferte im siebten Zug (!) auf e4 einen Springer um über h4 Dieters König zu jagen. Allerdings war der weiße König nicht so gefährdet wie gedacht. Nach den nächsten Entwicklungszügen wurde der Vorteil der Figur recht deutlich und Dieters Gegner hatte für 30 Züge nur noch rund 20 Minuten Bedenkzeit. Als ein Bauernsturm auf dem Königsflügel losbrach hätte Dieter den Stoßbauern auf f5 einfach schlagen können, tat dies aber nicht und ließ sich im wahrsten Sinne noch von den Bauern überrollen. Nicht ganz schuldlos daran ist auch die Zeitnot in der sich gegen Ende der Partie beide Spieler befanden. Harald spielte wie stets seinen grundsoliden Königsinder und konnte sich nach einigen Figurentauschen in ein remislichen Endspiel sicher wägen. Das eigene Remisangebot wurde ausgeschlagen, dann gewann Harald zwei feindliche Bauern und hatte das bessere, aber sehr schwer verwertbare Endspiel auf dem Brett. Schlussendlich wurde nach Verlust eines Bauern aber das Remis besiegelt.
Nach einer erneut sehr klaren Niederlage und vielen Ausfällen rutscht man auf den vierten Tabellenplatz zurück.

Roßdorf II. - Groß-Zimmern II. 4 : 4
Mal wieder knapp am Tipp vorbei, aber mit dem Punktgewinn den wohl praktischen Klassenerhalt geschafft, kehrte die zweite Mannschaft in heimliche Gefilde zurück. Neben den Dauerersatzleuten (oder besser den neuen Stammspielern) Lucas und Amir kam auch Willi zu einem weiteren Einsatz. Leider ist mir von den Partien derzeit nicht viel bekannt:
Maximilian spielte an Brett 1 und konnte sich ein gewonnenes Endspiel erkämpfen, dass er aber noch verlor. Lucas und Willi verloren ebenfalls ihre Partien. Leider kann Lucas an seine bisherigen Leistungen nicht weiter anknüpfen. Allerdings kann ich den Verlauf der Partien nicht weiter kommentieren. Thomas zeigte an Brett zwei wieder, dass er eine deutlich höhere Spielstärke besitzt wie der durchschnittliche A-Klasse-Spieler und gewann seine Partie. Alexander konnte bei seinem zweiten Spiel in dieser Saison nochmals voll zugreifen. Mit den weißen Figuren spielend bekam er die aktuell bei den Großmeistern sehr beliebt russische Verteidigung entgegengesetzt. In der Eröffnung tanzten nach eigener Aussage allerdings seine Figuren wie die Miniaturausgabe des Bolschoi Theaters in Moskau und eroberten ihm bald die Qualität. Mit dem Materialvorteil war es für ihn keine Mühe mehr, die Partie positiv zu Ende zu bringen. Auch Amir hat seinen ersten Sieg heute einfahren können. Er konnte seinen jungen Gegner mit dem Mehrturm auf der Grundreihe Mattsetzen. Auch wenn sein Gegner jung war, muss man gegen die aufmüpfigen Kerle erst mal gewinnen. Meinen Glückwunsch an dieser Stelle. Paul spielte, was soll ich anderes sagen, gegen einen stärkeren Gegner sehr gut. Er hielt nicht nur gut mit, sondern erkämpfte sich den Vorteil einer Bauernmajorität am Damenflügel, deren Verwertung der Gegner nichts entgegensetzen konnte. Paul bekam aber ein Remisangebot und wollte dieses mit Verweis auf Gerds Stellung nur unter der Bedingung einer weiteren Punkteteilung an Gerds Brett annehmen. Also bot auch Gerds Gegner in besserer Stellung Remis und die beiden Partien endeten wie der Mannschaftskampf schiedlich friedlich.
Mit dem Mannschaftsremis und drei Punkten Abstand zum Abstiegsplatz sollte der Klassenerhalt gesichter sein, auch wenn er noch rechnerisch möglich ist.

Aussicht auf den sechsten Spieltag

Spitzenspiel in der Starkenburgliga, Derby in der A-Klasse

Langen II. - Groß-Zimmern I.
Die fast schon als Meister dem Aufstieg nahen Langener werden am Sonntag unsere Gegner sein. Drei Punkte beträgt der Abstand zum Tabellenersten, sodass auch ein Auswärtssieg den Aufstiegskampf nur auf dem Papier spannend werden lässt. Da Langen mit acht Leuten nahe der 2000 DWZ-Marke antritt und wir dafür ganze drei Ausfälle haben werden, ist der Ausgang natürlich schon gewiss. Ehrlich gesagt sind für beide Teams die kommenden Spiele nur noch Kür zu einer gelungenen Saison. Trotzdem gilt es für uns, die Runde jetzt nicht achtlos vorrüber ziehen zu lassen, sondern den ein oder anderen Brettpunkt durch schöne, solide Spiele mitzunehmen.

Roßdorf II. - Groß-Zimmern II.
Eins der wenigen Derbys im Bezirk gehört zweifellos Groß-Zimmern und Roßdorf. Auch wenn mit Gunnerhaio noch eine Ortschaft zwischen beiden liegt, so ist die Entfernung beider Vereine verglichen mit dem Durchschnitt im Bezirk eher gering. Roßdorf kann bei einem Sieg noch um den Aufstieg mitspielen, bei einem zimmner Punktgewinn scheint der Klassenerhalt schon zu 99% in trockenen Tüchern, sodass keine Seite der anderen Geschenke bereiten wird. Die zweite Mannschaft kann erneut aus den vollen Schöpfen, da die erste keine Ansprüche mehr auf weitere Punkte hat und deswegen keine Leute hochzieht. Alles in Allem wird es also ein spannender Kampf. Mein Tipp lautet knapp, aber positiv 3½:4½.

Pokalsaison nimmt unrühmliches Ende

Im 4er-Pokal mit 3 Mann und 2-fachen Schmerzen 1-mal rausgeflogen

Groß-Zimmern I. - Gernsheim IV. 1 : 3
Wie das erste Rundenspiel wird auch das erste Pokalduell diesen Jahres verloren. Gegen die vierte Mannschaft aus Gernsheim (vierte heißt aber nicht automatisch schwach, da Gernsheim ja gefühlt mit 80 Mann und 20 Mannschaften in jedem Wettbewerb antritt) war um Punkt 11 Uhr der Pokaltraum aus. Schaut man sich die gemeldeten Startaufstellungen beider Teams an, hätte sich wohl ein sehr interessanter Pokalfight ergeben können. Nach beiderseitiger Rücksprache am Montag vorm eigentlichen Spieltermin war aber klar, dass beiden Mannschaften zwei Stammspieler sowie adäquater Ersatz fehlen werden. Bei uns fehlte neben Roland, der noch immer in China, der neuen Schachsupernation, weilt, auch Stefan aus beruflichen Gründen. Meine Suche nach einem Ersatzmann war äußerst schwierig und ich suchte am Freitag Abend selbst noch händerringend nach Spielern. Zu guter Letzt haben sich Kosto und Paul überreden lassen und sind in die Bresche gesprungen.
Punkt halb 8 waren auch alle Gegner da und die Spiele konnten beginnen. Leider waren wir zu diesem Zeitpunkt nur zu dritt, da Flo sich erst nur verspäten sollte, dann aber doch kurzfristig komplett ausfiel, was uns allerdings erst beim Vorüberstreichen seiner Karenzzeit vollends klar wurde. Da ich Flo schon aufgeschrieben hatte, war es natürlich nicht möglich jemand drittes als Ersatz spielen zu lassen. Folglich starten wir mit einer Niederlage an Brett 2, was für eventuelle Rechenmätzchen in der Berliner Wertung noch von Wichtigkeit hätte werden können. Paul spielte mit Weiß an Brett 3 und hatte einen sehr starken Ersatzmann mit 1780 DWZ als Gegner, der ihm auf dem Damenflügel mit einem Bauernsturm arge Probleme bereitete. Als dann die Bauern den weißfeldrigen Läufer auf b3 komplett einkesselten und dieser verloren ging, war der Ausgang der Partie klar. Mit Kosto an Brett 4 und mir an 1 war aber noch alles drin. Sollten wir beide gewinnen, stünde es auch nach der Berliner Wertung unentschieden und wir könnten durch den Losentscheid nochmal weiterkommen. Leider nahmen wir uns selbst diese Chance, als Kosto gegen seinen vermeintlich schwächeren Gegner ein Matt in 1 übersah. Nach dem endgültigen Nackenschlag und einer 0:3-Führung für Gernsheim, war ich bereit meine unklare, aber wilde Partie durch ein Remis zu beenden und bot Jens Will die Punkteteilung an. Jens wollte aber, da es ja für beide um nichts mehr ging, weiterspielen, übersah dabei aber eine kleine Kombination, die mir schlussendlich eine ganze Figur einbrachte. Das entstandene Endspiel mit Bauern und Türmen plus einem Springer mehr für mich, brachte ich dann ohne Schwierigkeiten nach Hause, sodass wenigstens der Ehrenpunkt gelungen ist.
Damit beendet Groß-Zimmern sehr unrühmlich die diesjährige Pokalsaison. Besonders der kampflose Verlust an Brett 2 tut nicht nur wegen der auf uns zukommenden Strafe weh, sondern auch, weil es unglücklich und unnötig gelaufen ist am Freitag.

Himmel und Hölle

Erste mit deutlicher Niederlage, Zweite punktet im Abstiegskampf

Groß-Zimmern I. - Schachforum Darmstadt II. 1½:6½
Das neue Jahr fängt nicht gut an. Mit Jasko, Alex und Roland fehlen drei Stammspieler (Grüße gehen hierbei nach Mazedonien, Emsdetten und China!), Kosto, der sich mittlerweile fest gespielt hat, rückt als einziger Ersatz nach. Also gleich mal mit 0:2 hinten gegen die schon nominell stärkeren Favoriten vom Schachforum. Nach guten Anfängen gingen dann aber fast alle von uns heute baden. Kosto hatte im Figurenendspiel die bessere Stellung, die zumindest für ein Remis ausreichend war. Dann wurde sein König plötzlich Matt gesetzt und das Spiel war vorbei. Ich konnte an Brett 1 nach einem derben Patzer meines Gegner einen Bauern gewinnen und schob die Partie dann langsam, aber sicher nach Hause. Beim Kiebitzen der Spiele von der zweiten Mannschaft erreichte mich dann überraschend die Meldung über die Niederlage von Harald. Seine königsindische / englische Partie war meines Erachtens total ausgeglichen, aber anscheinend hat Harald es zugelassen, dass die gegnerischen Figuren in seine Stellung eindringen konnten und so die Partie zum Kippen gebracht. Spätestens hier war der Drops für uns gelutscht, ich gab auch vorher schon die Devise raus, jeder solle für sich spielen, es geht für uns um nichts mehr. Auch Florian patzte nach druckvollen Start und besserem Mittelspiel und verlor das Bauernendspiel mit dem Zug, in dem er Remis bot. Dieter rochierte in seiner Partie wie der Gegner lang, wohl aus Vorsicht nicht in einen Bauernsturm zu laufen. Beide Parteien fanden dann keine Ideen ihre Stellungen weiter zu verstärken, wonach das Remis durch dreifache Stellungswiederholung besiegelt wurde. Stefan spielte wie in dieser Saison gewohnt eine schöne Angriffspartie. Da sich sein Gegner ordentlich wehrte musste er in ein besseres Bauernendspiel mit ungleichfarbigen Läufern abtauschen, dass dann bei richtigem Spiel gewonnen war. Leider habe ich die entscheidenden Züge auch hier verpasst, jedenfalls verließen nach 5 Stunden Stefan die Kräfte und er stellte die Partie ein.
So gab es mal wieder eine deftige Klatsche, die uns auf den Boden der Tatsachen zurück holt und auch zeigt, dass unvollständig anzutreten uns nicht gut tut.

Groß-Zimmern II. - SAbt. TEC Darmstadt II. 5:3
Etwas glücklich, aber letztlich doch irgendwie verdient hat die zweite ihr kleines Finale gegen den Mitabstiegskonkurrenten vom TEC Darmstadt gewonnen. Der Plan im Voraus war schon vollständig anzutreten um so alle Chancen zu haben. Max spielte an Brett 1 mit den etwas ungewohnten schwarzen Steinen, konnte aber die Stellung remis halten. Martin rückte indes an Brett 2 vor und gewann seine Partie durch einen Turmeinsteller seines Gegners. Thomas erarbeitet sich sehr hart und zäh einen Freibauer, den er urplötzlich ohne Not einzügig einstellte. Danach war das Turmendspiel tot remis, jedoch wollte sein Gegner so viel, dass er sogar seinen König "opferte" und sich Matt setzen ließ. Paul an Brett 4 unterstrich seine solide und sehr gute Saison weiter. Mit 1624DWZ hatte er einen deutlich stärkeren Gegner, dem er aber sehr gut zusetzen konnte. Die Endstellung und auch die vorangegangenen Züge zeigten, dass der Gegner mit Schwarz seinem Untergang nur zusehen konnte, auch wenn der Gewinnweg schwer und langwierig zu finden war. Paul bot allerdings Remis und ließ wieder etwas zu viel liegen. Gerd erging es ähnlich, nur dass er sich im Endspiel mit Figur weniger verteidigen musste. Auch hier entschied ein gröberer Patzer die Partie, als Gerds Gegner zwei Freibauer einfach hat durchlaufen lassen. Selbst das Opfer der eigenen letzten Figur verhinderte hier nichts mehr am Sieg von Gerd. Alex hatte heute sein Debüt und gewann sehr stark erst einen Läufer, dann ein paar Bauern und natürlich so die Partie. Amir spielte an Brett 7 schon in der Eröffnung mit Patzern. Diese kosteten ihn dann auch ruckzuck eine Figur, doch beim Nachspielen der Partie weiß ich nicht, ob der Gegner mit der Mehrfigur umzugehen wusste. Amir gewann die Qualität zurück, patzte aber im entscheidenden Moment erneut durch zu schnelles Ziehen und vergab sogar eventuelle Siegchancen. Sehr ärgerlich, genau wie die Partie von Lucas. Nachdem auch er sich einen Freibauer erkämpft hatte und wahrscheinlich auf Gewinn stand, stellte er einzügig einen Turm ein und die Partie war futsch. Das war seine erste, sehr überraschende Niederlage.
Der Sieg tut trotz eines patzerreichen Tags gut und lässt deutlich werden, dass die Klasse gehalten werden wird.

Neues Jahr - fünfter Spieltag

Erste ohne Druck, Zweite muss punkten

Groß-Zimmern I. - Schachforum Darmstadt II.
Nachdem der Klassenerhalt im letzten Spiel gegen Groß-Umstadt gesichert wurde, kann man frei aufspielen. Auch zukünftige Ausfälle von Stammpersonal werden unkritisch sein, da es auf weitere Punkte nicht mehr ankommt. Der nächste Gegner, das Schachforum aus Darmstadt besteht aus jungen Spielern, die ursprünglich zu den Favoriten für den Aufstieg gezählt wurden. An guten Tagen haben die meisten Mannschaften der Starkenburgliga gegen sie keine Chance. Aber der aktuelle Saisonverlauf spricht nicht für sie. Daher lass ich mich mal überraschen wie der Spieltag läuft. Daher gibt es auch kein Tipp zum Ergebnis.

Groß-Zimmern II. - SAbt. TEC Darmstadt II.
Das neue Jahr fängt nicht nur mit einem Heimspiel an, sondern meiner Meinung nach auch mit einem Heimsieg. Mit dem TEC Darmstadt kommt auf jeden Fall ein schlagbarer Gegner, und Punkte kann die zweite Mannschaft mehr als gebrauchen. Der TEC steckt punktgleich mit uns im Abstiegskampf, sodass es mitte der Saison schon zu einem kleinen Finale kommt. Da wir aber aus den Vollen schöpfen können sehe ich den Vorteil klar in Groß-Zimmern. Immerhin hat die zweite Mannschaft gezeigt, dass sie für die A-Klasse genügend Potential hat, leider aber des Öfteren durch Ausfälle geplagt wird. Mein Tipp lautet 5½ zu 2½ für uns.

Klassenerhalt? Check!

Erste sichert sich ein weiteres Jahr Starkenburgliga

Groß-Umstadt I. - Groß-Zimmern I. 1½ : 6½
Bei leichtem Schneefall und während des ersten Advents hat sich unsere erste Mannschaft ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk bereitet. Beim 1½:6½ Kantersieg in Groß-Umstadt wurden die wahrscheinlich letzten Punkte gesammelt um vorzeitig die Klasse zu halten. Jetzt ist es lediglich rein rechnersich noch möglich, abzusteigen. Aber Mannschaften wie Ober-Ramstadt oder Groß-Umstadt werden die Absteiger unter sich aus machen.
Beim heutigen Spiel sah es eigentlich nicht nach einem solch hohen Sieg aus. Alex fehlte, Florian fiel kurzfristig aus, sodass mit Kosto nur ein Ersatzmann in die Mannschaft kam. Also lag man, nur zu siebt angetreten, sogleich 0:1 zurück. Stefan rückte durch das Fehlen von Florian an Brett 3 auf und konnte mit Weiß seinen Gegner gut attackieren. Dessen Verteidigung war nicht sonderlich zäh, beschränkte sich nur auf die wichtigsten Sachen, sodass Stefan nach einigen Abtauschen mit zwei Mehrbauern den vollen Punkt locker nach Hause schob. Nach dem schnellen Ausgleich konnte ich auch meine Partie gewinnen. Zwar hatte mein Gegner nur den rückständigen Bauern e6 als einzigste Schwäche, opferte aber falsch eine Figur und gab bald danach auf. Kosto hat sich währenddessen an Brett 8 in ein Endspiel abgewickelt, in dem das Material zwar ausgeglichen, jedoch der Turm des Gegners durch Bauern eingekesselt war. Kosto hatte in Folge dessen keine Probleme seinen König ins Spiel zu bringen, einen Bauern zu gewinnen und seinen Freibauern durchzudrücken. Dann folgten plötzlich drei Remisangebote an den mittleren Brettern. Harald bekam ein Angebot, das er in ausgeglichener Stellung mit ungleichfarbenen Läufern nach kurzer Bedenkzeit annahm. Dieter lehnte das Angebot seines Gegners ab, da er sich Gewinnchancen ausmalte und er sollte Recht behalten. Dem in der Mitte stecken gebliebenden gegnerischen König machte Dieter bald mit Turm und Dame den Gar aus. Jasko bot als dritter im Bunde seinem Gegner Remis an, was dieser ausschlug und keine drei Züge später die Dame patzte. So blieb zum Schluss noch Roland, der sich derweil einen starken Freibauer auf d3 erarbeiten konnte. Unterstützt von beiden Türmen und dem König, war dieser unaufhaltsam, sodass um punkt 13 Uhr der Mannschaftskampf mit dem Sieg Rolands zu Ende ging.

Schachforum Darmstadt IV. - Groß-Zimmern II. 6½ : 1½
Wie schon angekündigt, konnte die zweite Mannschaft nur stark ersatzgeschwächt antreten. So begaben sich, inklusive den Ersatzleuten, gerade mal sechs Zimmner nach Darmstadt, was einen 0:2 Rückstand aus zimmner Sicht von Beginn an bedeutete. Mit dabei war Dauerbrenner Lucas, der ein starkes Remis gegen einen nominell überlegenen Gegner erspielen konnte. Damit unterstreicht er weiterhin seine gute Saison und hilft so dem Klassenerhalt mit. Auch Ersatzmann Amir kam zu seinem dritten Einsatz am letzten Brett. Er konnte ebenfalls remisieren und kann sich über seinen zweiten Punktgewinn freuen. Paul, der die Spitze der Mannschaft stellte und an Brett drei spielte, einigte sich mit seinem Gegner in einer geschlossenen Stellung vielleicht etwas zu früh auf Remis, immerhin hatte wenn nur er Chancen auf Sieg zu spielen. Dritter Ersazmann war Willi, der allerdings nichts zum Punktekonto beisteuern konnte und seine Partie verlor. Ebenso erging es Gerd, der an Brett 4 aufrücken musste. Zu guter letzt fehlt in der Aufzählung noch Torsten. Auch er musste hinter sich greifen und konnte zu den 1½ Punkten auf zimmner Habenseite nichts mehr hinzufügen.
Eine weitere, sehr schmerzliche Niederlage, die hauptsächlich auf fehlendes Stammpersonal zurück zu führen ist. Da die direkte Konkurrenz um den Abstieg allerdings ebenfalls gepatzt hat, bleibt die Situation vorerst entspannt.

Vierter Spieltag steht vor der Tür

Erste mit Chance auf Klassenerhalt

Groß-Umstadt I. - Groß-Zimmern I.
Klassenerhalt zum vierten Spieltag klingt sehr fantasiereich, ist es aber nicht. Kurz vor Weihnachten treten wir nochmal zum Mannschaftskampf an und müssen uns als Gast gegen den Mitabstiegskonkurrenten aus Groß-Umstadt beweisen. Sollte hier ein Auswärtssieg gelingen, kann man schon sehr beruhigt den Rest der Saison laufen lassen. Mit dann 7 Punkten auf der Habenseite wird es nur noch rechnerisch möglich sein abzusteigen. Und mit dem Schwung und der guten Leistungen der letzten Spiele, sollte Groß-Umstadt eine lösbare Aufgabe sein. Mein Tipp lautet 2½:5½ für uns.

Schachforum Darmstadt IV. - Groß-Zimmern II.
Wahrscheinlich stark ersatzgeschwächt muss unsere zweite nach Darmstadt zum aktuell Tabellenzweiten reisen. Die Leute des Schachforums sind durchweg solide aufgestellt, was so schon schwer genug geworden wäre. Somit ist Darmstadt einer der schwereren Brocken der A-Klasse. Trotzdem sollten ein paar Brettpunkte dabei herum kommen um dem drohenden Abstieg etwas entgegen zu treten.

Ein Punkt aus vier Möglichen

Erste weiterhin souverän, zweite mit deutlicher Niederlage

Groß-Zimmern I. - Turm Breuberg I. 4 : 4
Gegen den Aufstiegsaspiranten aus Breuberg konnte ein starkes Mannschaftsremis erspielt werden. Insgesamt betrachtet hat man vielleicht mit der ein oder anderen Partie den knappen Sieg liegen lassen, doch mit dem Punktgewinn kann man mehr als zufrieden sein. 5 Punkte nach drei Spieltagen und Platz zwei lassen nichts zu meckern übrig. Man spielt aktuell sogar um den Aufstieg mit, auch wenn der unwahrscheinlich sein wird.
Da Alex heute fehlte rückte Kosto als Ersatz an Brett 8. Auch die Breuberger mussten mit einem Ersatzmann antreten, waren trotzdem aber die Favoriten. Das bestätigte auch das Ergebnis von Haralds Partie, der zuerst fertig war. Im Mittelspiel wurde er immer mehr zurückgedrängt, ein weißer Freibauer, der sich immer weiter gen Grundreihe schob, und eine sehr unsichere Königsstellung entschieden die Partie. Harald musste angesichts eines unabwendbaren Matts mittels zwei Springern und Turm aufgeben. Dieter hat kurz darauf ein Remis angeboten bekommen. Die Stellung schien wenn nur der Gegner gewinenn zu können. Im Turmendspiel hatte er die aktiveren Figuren, traute der Stellung aber keinen vollen Punktgewinn zu. Dieter hat einen Zug später also remisiert. Kosto spielte ein zähes Endspiel in dem sein verbleibender Springer dem Läufer des Gegners überlegen war. Er gewann durch Gabeln zwei Bauern und damit dann auch die Partie. Stefan spielte eine blitzsaubere Angriffspartie gegen den gegnerischen König. Dieser konnte sich nur unter Opfer mehrerer Bauern in Sicherheit bringen, was Stefan Zeit gab, einen Bauern auf die Grundreihe durchzuschieben. Auch bei Roland sah es gut aus. Er hatte im Mittelspiel viel Raumvorteil im Zentrum gewonnen und nach vollständiger Entwicklung einen Mehrbauer. Den Materialvorteil ließ er sich nicht nehmen und konnte sogar einen weiteren Fehler seines Gegners zum Sieg nutzen. Ich habe an eins spielend lange Zeit nur reagieren können und wurde von Beginn an in die Passivität gedrückt. Als ich dann nach einigen Tauschmanövern Luft bekam, war es schon zu spät. Ich verlor einen Bauern und damit dann die Partie. Die restliche Quälerei der Stellung habe ich mir durch Aufgabe erspart. Auch Florian konnnte nichts mehr zu unserem Punktekonto beitragen. In einer von ihm gewohnten Benonipartie hat er in Zeitnot gepatzt, sodass der Gegner ein Mattnetz knüpfen konnte, das nur unter entscheidenem Materialverlust abgewendet werden konnte. So blieb nur noch Jasko als letzter Spielender übrig. Er hatte zwar einen Bauern weniger, aber das Endspiel war für seine Gegnerin nicht zu gewinnen. So blieb es beim 4:4 unentschieden.

Groß-Zimmern II. - Wartturm Schaafheim I. 1½ : 6½
Stark ersatzgeschwächt musste die zweite Mannschaft heute in das Match gegen Schaafheim gehen. Dafür konnte man mit Amir, Manuel und Dauerbrenner Lucas drei Ersatzleute gewinnen. Schaafheim trat wie gemeldet an und ließ an seiner Favoritenrolle nichts anbrennen. Leider weiß ich von den Partien nicht viel: Lucas hatte nach großem Tauschreigen im Mittelspiel eine Springergabel, die ihm die Qualität gewann. Das Endspiel gewann er dann nach abgeschlossener Entwicklung schnell. Sein Gegner stellte zum Schluss noch den Läufer weg, was den Ausgang vollends klärte. Max konnte an zwei ein Remis beisteuern. Dann lieferte niemand mehr etwas zählbares. Bei Gerd hätte es sogar der volle Punkt werden können, doch wurde er in Zeitnot hektischer und konnte sich nicht mehr gut konzentrieren. Er überschritt trotz Mehrfigur die Zeit und verlor. Torsten bekam einen Jungspund mit deutlich mehr DWZ als Gegner und konnte ihm nichts entgegensetzen. Paul, der durch die fehlenden vorderen Bretter erneut aufrücken musste, spielte mit Schwarz und fand sich noch in der Eröffnung nach einem Fehler von ihm im Hintertreffen. Sein in der Mitte stecken gebliebender König kostete ihn durch Fesselung eine Figur, was entscheidender Materialvorteil für seinen Gegner war. Thomas bekam am ersten Brett den wahrscheinlich stärksten Gegner der gesamten A-Klasse. Mit 2000 DWZ-Punkten hatte dieser keine Mühe Thomas im Königsinder einzuschnüren. Manuel verlor überraschend gegen einen deutlich schlechteren Gegner. Mangelndes Training könnte ausschlaggebend gewesen sein, ich habe hier leider die Partie nicht gesehen. Amir kämpfte bis zum bitteren Ende, konnte aber mit drei Bauern weniger die Partie nicht mehr halten. Vorher hatte er durchaus gut mitgehalten und selbst Chancen auf Sieg zu spielen.

Damit rutscht die zweite Mannschaft wieder deutlich ab. Man ist jetzt Achter, einen Platz vor den Abstiegsrängen.

Ausblick auf den dritten Spieltag und den Pokal

Auslosung schon erfolgt

Groß-Zimmern I. - Turm Breuberg I.
Nach zwei Siegen in den ersten zwei Spielen können wir mit einer breiten Brust weiter machen. Mit Breuberg kommt einer der Aufstiegsaspiranten, der sich allerdings keine Fehler mehr erlauben darf. Die direkte Konkurrenz um den Aufstieg aus Langen hat das direkte Duell schon gewonnen und zieht davon. Dementsprechend heiß wird Breuberg auf den Auswärtssieg bei uns sein. Wir werden trotzdem alles geben, um mindestens ein Mannschaftsremis zu holen. Daher lautet mein Tipp auch 4:4.

Groß-Zimmern II. - Wartturm Schaafheim I.
Ebenfalls selbstbewusst auftreten kann unsere zweite Mannschaft. Mit Schaafheim bekommt man einen der stärkeren Gegner der A-Klasse zu Gast. Trotzdem sollte der Mannschaftskampf auf Augenhöhe stattfinden. Nach dem 2:6 gegen Babenhausen ist man endgültig in der A-Klasse angekommen und hat gezeigt, dass man trotz einiger Bedenken gut mithalten kann. Ich tippe hier auf ein Mannschafsremis 4:4.

Bezirks-4er-Pokal: Groß-Zimmern I. - Gernsheim IV.
In Runde eins gab es Gernsheim II. als Gegner (den Bericht hier zu findet man weiter unten), in Runde zwei hat man erneut ein Team aus Gernsheim gezogen, dieses mal deren vierte Garnitur. Bestehend aus jungen, motivierten Leuten, wie eigentlich alle gernsheimer Mannschaften, dürfte es einen nicht minder spannenden Kampf geben. Dieser wird zwar erst im Januar stattfinden, dennoch wollte ich es schon erwähnen. Ein Tipp erfolgt später.

Zweite Runde des Bezirks-4er-Pokal erreicht

Knapper und hart erkämpfter Heimsieg

Groß-Zimmern I. - Gernsheim II. 2:2 (7:3 nach BW)
Bezirks 4er-Pokal
Vor dem Spiel habe ich gesagt, dass das Spiel vollkommen offen ist. Als die Gernsheimer dann nicht wie gemeldet, sondern mit einem Ersatzmann, antraten, besserte sich meine Ansicht zu unseren Gunsten etwas. Allerdings haben die Gäste gekämpft wie die Löwen. Florian hätte nach der Eröffnung schon eine Figur verlieren müssen, doch sein Gegner hat den Gewinn nicht gesehen. Beide waren daran interessiert, ihre Benoni-Partie auf aller schnellstem Wege zu beenden, weswegen beide, trotz zweier Stunden Bedenkzeit, ihre Partie in Wahnsinnstempo runterblitzten. So passierte auch der ein oder andere Fehler, von denen einer Flo am Ende im Läuferendspiel mit zwei Minusbauern die Partie kostete. Eigentlich habe ich bei ihm mindestens ein Remis eingeplant. Also gut, mal schauen was Stefan so treibt. Nach guter Eröffnung hatte er seine Gegnerin de facto überspielt, es musste nur der entscheidene Durchbruch angesetzt werden. Leider verließen mit der Zeit Stefan erneut die Kräfte und er konnte sich nicht mehr konzentrieren, was sich auch hier in Patzern deutlich zeigte. Nach Öffnung der wenig vorhandenen Diagonalen, konnten sich die Stärken von den schwarzen Läufern und der Dame durchsetzen. Auch hier lautete das Ergebnis 0:1 für Gernsheim, sodass Roland und ich an den ersten zwei Brettern das Schiff halten mussten.
Roland stand lange Zeit besser, dann stellte er einen Bauern weg und die gute Stellung war wieder hin. Ein letzter Trick, der über Grundreihenschachs den gegnerischen Turm gewinnt, konnte Roland dann aber noch landen, weswegen er den ersten vollen Punkt für uns gewann. Also musste ich jetzt ein eigentliches remisliges Endspiel mit Türmen und gleicher Bauernzahl auf beiden Seiten bis zum bitteren Ende quälen. Nach langen sechs Stunden war es dann doch noch irgendwie geschafft. Mit meinem Spiel konnte ich insgesamt ausgleichen, aber dank Berliner Wertung ist man nun doch noch eine Runde weiter.

Auch stundenlanges Analysieren meiner Partie zum Schluss ändert nichts an der Freude, mal wieder eine Runde des Bezirks-4er-Pokal überstanden zu haben, auch wenn es glücklich und eigentlich nicht verdient zu ging.

Zweiter Spieltag bringt zwei Siege

Souveräne Auswärtssiege beider Mannschaften

Weiterstadt I. - Groß-Zimmern I. 3:5
Knapp neben meinem Tipp liegt das Endergebnis der ersten Mannschaft am heutigen Spieltag. Als Gast bei den Weiterstädtern konnte man auch den zweiten Sieg der Saison einfahren und steht weiterhin verlustpunktfrei mit an der Spitze der Starkenburgliga. Nicht nur dem Verlauf der Partien, sondern auch dem vollständigen Antritt von unserer Seite ist dieser Auswärtssieg "geschuldet". Nach etwa zwei Stunden Spielzeit standen mehrere Partien zu unseren Gunsten. Unter anderem hatte Florian in einer scharfen Benoni-Partie mit Schwarz eine Figur gewonnen und ließ sich den Vorteil nicht mehr nehmen. Erst als die zweite Figur unabwendbar gewonnen worden wäre, gab sein Gegner auf. Harald hatte in alter Manier mit Schwarz zum Sizilianer in der Eröffnung gegriffen und konnte die Partie bis zum Schluss ausgeglichen halten. Daher endete seine Partie gerechter Weise unentschieden. Auch Jasko, der zwischenzeitlich besser stand, einigte sich mit seinem Gegner im Läuferendspiel auf Remis, da keine Seite entscheidend mit dem König vordringen konnte. Auch bei mir lautete das Endergebnis nach einer eher trockenen Abtauschpartie Remis. Stefan hatte seinen Gegner überspielt, dann aber einen eigentlich ungefährlichen Konter übersehen. Die augenscheinliche Drohung seines Gegners wehrte Stefan, der zuvor eine Qualität geopfert hatte, mit Abbruch seines Angriffs auf den König ab, was seinem Gegner Zeit ließ weitere Kräfte in den nun eigenen Angriff auf Stefans Stellung hinzu zu holen. Die geopferte Qualität machte sich Schlussendlich über die offene e-Linie bemerkbar und Stefan konnte dem Angriff nicht mehr standhalten. Roland gewann etwas später durch Zeitüberschreitung seine Partie. Das Turmendspiel war aber zu diesem Zeitpunkt schon klar gewonnen für ihn. Dieter erkämpfte im Endspiel Springer gegen Läufer bei eigenem Mehrbauer den vollen Punkt, nachdem sein Gegner die nötigen Endspielfähigkeiten vermissen ließ. Am letzten Brett holte Alexander trotz Schwächung durch eine Erkältung ein Remis im ausgeglichenen Turmendspiel.

Damit erringt man den zweiten Sieg im zweiten Spiel und ist schon fast alle Sorgen um den Klassenerhalt los. So kann es weiter gehen.

Babenhausen II. - Groß-Zimmern II. 2:6
Ein ganz klarer Auswärtssieg, so sieht es auch nach dem Ergebnis aus. Während Thomas ein dreizügiges Selbstmatt seines Gegners dankend annahm, hat Paul schnell in ein Remis eingelenkt. Er hatte zwar nach taktisch geführtem Mittelspiel einen Mehrbauern, aber der Blick auf die anderen Partien ließen ihm keinen Zweifel am Sieg mehr: Kosto hatte zu diesem Zeitpunkt eine Figur mehr und den Gegner klar überspielt, sodass sein Sieg nur eine Frage der Zeit war. Maximilian konnte dem Youngster an Brett 1 ein Remis abknöpfen. Man weiß bei den ganz jungen Spielern ja nie wirklich, wie gut sie wirklich spielen. Daher wird das schon in Ordnung gehen. Martin hatte auch keine Mühen ein Remis gegen den nominell schwächeren Gegner zu erhalten und das Remis, im Sinne der Mannschaft, mitgenommen. Torsten hatte nach deutlichem Entwicklungsvorsprung bald eine Qualität mehr. Die einzige Hoffnung des Gegners bestand in der langen weißen Diagonale, die er mit Dame und Läufer beherrschte. Die so aufgezogene Mattdrohung zwang Torsten mit dem König quer über das Brett davon zu laufen, wonach sein Gegner zwar einen Bauern, aber nicht die Qualität zurückgewann. Ein Remisangebot von Torsten nahm sein Gegner dann an. Lucas spielte erneut als achter Mann mit. Nach nicht ganz so solider Eröffnung stand er eigentlich schon gedrückt und einfach schlechter, konnte aber die gegnerische Dame fangen, was seinen Gegner zur Aufgabe zwang. Damit war der Drops schon gelutscht, doch Gerd setzte dem ganzen den Schlusspunkt auf. Nach ausgeglichenem Mittelspiel fand sich Gerd im Endspiel mehr und mehr zurecht. Er tauschte zuletzt ins Bauernendspiel ab, das in allen Varianten für den Gegner durch Zugzwang verloren war.

So meldet sich auch unsere zweite Mannschaft eindrucksvoll in der A-Klasse zurück.

Skatturnier mit neun Spielern

Gast Thilo gewinnt

Ganze neun Skatfreunde haben sich am vergangenen Freitag eingefunden und das nächste Skatturnier zu einem erneut schönen Abend werden lassen. Neben gutem Bier und warmen Würstchen fehlten manchen nur das nötige Quäntchen Glück beim Skat selbst. Mit neun Spielern war klar, dass wir drei Tische zu je drei Spielern besetzen. Damit erfreut sich das vereinsinterne Skatturnier konstanter Beliebtheit.
Gewonnen hat Thilo als Gast mit insgesamt 1030 Punkten. Dahinter folgte auf Platz 2 Dauerbrenner Harald, dessen 953 Punkte Jessica auf Platz 3 verwiesen. Allerdings hat Jessica mit 841 die restliche Konkurrenz deutlich abgeschlagen.

Blitzturnier im Oktober

Oktoberturnier mit Rekordteilnahme

Mit 11 Mitspielern war das im Oktober ausgetragene Monatsblitz sehr gut besucht. Insgesamt waren sogar 17 Leute anwesend, wobei unser Raum beinahe zu klein wurde. Wer jetzt sagt, im Schachclub sei nichts los oder die Stimmung tot, der irrt sich gewaltig.
Ergebnisse finden sich unter Vereinsmeisterschaften.

Lust auf Blitzen im Team?

Bezirksmeisterschaften im Blitzschach mitte November

Blitzturniere
Letztes Jahr wurde die Mannschaftsmeisterschaft im Blitzen des Bezirks von Thomas, Torsten, Jasko, Dieter und mir besucht. Wir spielten als Team für Groß-Zimmern mit und haben einen schönen Tag dort verbracht. Mitte November, am 16.11. um genau zu sein, soll das Turnier dieses Jahr stattfinden. Ich rühre hiermit mal die Werbetrommel und suche wieder 3-4 Kumpanen, die mit mir zumindest eine uns vertretende Mannschaft dort stellen.

Neue Internetpräsenz des SC

Website kurzzeitig nicht erreichbar

Da die alte Website nicht mehr zeitgemäß war und sie mir nicht mehr gefiel, musste eine neue her, die sowohl meinem Auge, als auch den neuen technischen Standards entspricht. Herausgekommen ist die zu sehende Seite, bei der die Navigation von links nach oben gewandert ist. Generell hat sich eigentlich nur das Design und die dahinter stehende Codierung geändert. Etwas abgespeckt hat die Website auch. Da das Gästebuch nicht genutzt wurde, habe ich es abgeschafft. Manche Punkte sind miteinander verschmolzen, so das Hans-Werner-Haas-Turnier mit der regulären Vereinsmeisterschaft, als auch der Reiter Saison mit den Mannschaften. Ich hoffe, man findet sich trotzdem noch einigermaßen zurecht. Das sollte nur Gewöhnungssache sein.

Zweiter Spieltag der Runde 2017/18

Ausblick auf die Paarungen

Kaum ist der erste Spieltag rum, möchte ich Ausblick auf den zweiten geben. Gerade weil über ein Monat Zeit verstreichen wird bis dahin.

Weiterstadt I. - Groß-Zimmern I.
Für viele mag es verwunderlich sein, dass jetzt noch nicht Saisonende ist, denn die Weiterstädter haben wir in den letzten Jahren immer erst zum Schluss bekommen. Gegner zum Schluss bieten häufig Möglichkeiten auf ein schnelles und unkompliziertes Mannschaftsremis, das es aber meiner Meinung nach dieses Jahr nicht geben wird. Nicht nur weil wir uns so früh in der Saison treffen, sondern auch weil die Weiterstädter mit 1:7 gegen den Landesklasseabsteiger Langen unter die Räder gekommen sind. Wir gehen mit breiter Brust in die Partie, nachdem wir schon Ober-Ramstadt deutlich besiegen konnten. Ich tippe daher auf einen knappen 3½ : 4½ Auswärtssieg für uns. Damit würde man weiterhin vom oberen Teil der Tabelle lachen.

Babenhausen II. - Groß-Zimmern II.
Pfungstadt war ein harter Gegner für den ersten Spieltag, Babenhausen wird dafür nicht viel einfacher werden. Für die A-Klasse besitzt Babenhausen eine grundsolide Mannschaft mit jungen Leuten, die es uns schwer machen werden. Nach den Leistungen gegen Pfungstadt kann man aber auf einen offenen Kampf hoffen, besonders, da die erste dieses mal keine Ersatzleute aus der zweiten ziehen wird und diese sodann in voller Kampfkraft antreten kann. Mein Tipp ist hier ebenfalls ein 3½ : 4½ Auswärtssieg.

Skatturnier am 27. Oktober

Vierte Auflage steht an

Nachdem die ersten drei Skatabende gut angenommen wurden und auch der beständige Wunsch nach einer Wiederholung im Verein besteht, wird es im Oktober zum nächsten Turnier bei uns kommen.
Aktuell peilen wir den 27. Oktober an. Für das leibliche Wohl wird in Form von Getränken und Essen wie immer gesorgt sein. Wer kein Skat mitspielen will, wird trotzdem genügend Leute zum Schach spielen finden.

Erfolgreicher Start in die neue Saison

Groß-Zimmern I. - Ober-Ramstadt I.    5½ : 2½


Mit einem souveränen und absolut nie gefährdeten Sieg startet unsere erste Mannschaft in die neue Saison. Ober-Ramstadt war und bleibt ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf, zu dem wir einmal mehr gezählt werden. Also musste ein Sieg her, der nicht nur zu Beginn der Saison klare Verhältnisse schaffen, sondern auch der Mannschaft für die kommende Spiele eine breite Brust verleihen sollte.
Mit Dieter, Alexander und Jasko fehlten allerdings ganz drei Stammkräfte. Daher kamen Martin und Thomas aus der zweiten Mannschaft zum Einsatz. Auch Kosto spielte für die erste Mannschaft und gab an Brett 8 sein Debut. Er konnte auch gleich das erste mal punkten. Als sich die Bauern seines Gegners und seine eigenen über das ganze Brett hinweg verkeilten, konnte keine Seite auf Sieg spielen und man einigte sich auf Remis. Glückwunsch an Kosto für diesen tollen Einstand. Martin hatte mit seinem Gegner zunächst keine Probleme, stellte dann aber plötzlich eine Figur weg. Martin spielte noch einige Züge weiter und gewann die Partie schlussendlich noch. Sein Gegner hatte einen eigentlich harmlosen Läufereinschlag auf h7 deutlich überschätzt und gab auf. Auch der dritte Ersatzmann Thomas hatte keine Mühen seinen nominell schwächeren Gegner niederzuringen, auch wenn er am längsten von allen spielte. Nach guter Eröffnung sprang schon bald der erste Bauerngewinn für Thomas raus, dem schnell die Qualität folgte. Dieser Materialvorteil wurde am Ende gegen einen Freibauer eingetauscht, der zu mächtig war und den Sieg für Thomas sicherte. Harald hat an Brett 5 aufgerückt remisiert. Nach einem schnell versandeten Angriffversuchs seines Gegners auf Harald´s Königsstellung, entschied sich Harald zu Gunsten der Mannschaft den halben Punkt risikolos mitzunehmen. Ich habe ebenfalls recht risikolos Remis gespielt, was nach Blick auf die anderen Partien kein Problem war. Roland spielte eine Wahnsinnspartie und hatte mehrfach die Gelegenheit, seinem Gegner den Gar aus zu machen. Doch er fand die richtigen Züge nicht und musste sich in einem seltenen Endspiel mit Mehrfigur gegen drei Bauern ins Remis fügen. Das war ärgerlich, aber kein Punktverlust, der bestraft wurde. Denn auch Florian holte noch den vollen Punkt, nachdem sein Gegner das Endspiel mit ungleichfarbenen Läufer schlecht behandelte.

So startet die erste seit langer Zeit mal wieder erfolgreich in die Runde und kann einen direkten Konkurrenten in die Schranken verweisen.

Zweite Mannschaft unterliegt knapp

Groß-Zimmern II. - Pfungstadt I.     3 : 5


Gegen die nominell überstarken Pfungstädter sollte es heute nichts zu holen geben, auch wenn sicherlich die Leistung unserer Leute damit nicht gebührend anerkannt wird. Da auch hier ganze drei Mann ersetzt werden mussten (Martin und Thomas spielten in der ersten, Dominik fehlte), kam es auch hier zu einem Debut. Amir wurde nämlich nach einem Crashkurs im Aufschreiben am achten Brett eingesetzt. Sein erfahrener Gegner wollte frühzeitig Remis, Amir glaubte aber an sich und spielte weiter um zu gewinnen. Später musste er sich aber nach einem Figurenpatzer doch noch ins Remis fügen, da sein Gegner mit schlechterer Zeit sich nicht traute, die Mehrfigur zum Sieg zu benutzen. Trotzdem war Amir immer in der Lage gut mitzuhalten und kann auf den ebenfalls erfolgreichen Einstand stolz sein. Lucas spielte ein Brett weiter vorne und bekam einen Gegner mit DWZ 1700. Das sollte eine klare Partie zu Gunsten der Pfungstädter werden, wurde es aber nicht. Auch wenn Lucas eine Qualität verlor, konnte er die Stellung geschlossen halten und gab keine Schwächen oder Angriffspunkte preis. Also einigte man sich auch hier auf eine Punkteteilung. Willi war als erfahrenster Ersatzmann auch mit von der Partie, verlor aber seine Partie. Willis Gegner überspielte ihn über den Damenföügel im Turmendspiel und schob einen Bauer unhaltbar gen Grundlinie vor. Von Torstens Partei weiß ich leider nur den Ausgang, aber da der Punkt an Pfungstadt ging, kann man sich auch die Ausführungen sparen. Brett 1 war wie gewohnt von Max besetzt, der sich in der Eröffnung überspielen hat lassen. Das Gambit seines Gegners war extrem scharf fortgeführt, weswegen sich bald der erste Bauernverlust auf Seiten von Max andeutete und die Partie vollends umschlagen ließ. Gerd musste bis auf 5 vorrücken, dachte sich aber, na gut, dann gewinn ich eben an 5 und das tat er auch. Dasselbe dachte sich Paul, der aber an Brett 2 seinen Gegner nach allen Fäden der Kunst überspielte. Mit offenen e- und f-Linien begann Paul seine Schwerfiguren gegen den kurz rochierten, feindlichen König zu werfen. Nach dem öffnenden letzten Bauernhebel nebst einem ruhigen Königszug, um den eigenen Monarchen aus der Schusslinie in Sicherheit zu bringen, war der schwarze König angreifbar. Die in der Folge eindringenden Schwerfiguren von Paul drohten unabwendbar Matt, sodass Pauls Gegner aufgab. Da Alex aus unerklärlichen und unentschuldigten Gründen fehlte, konnte kein weiterer Punkt auf zimmner Seite geholt werden.
Damit blieb es bei einem 3 : 5, das aber auf eine gute Saison hoffen lässt.