3. Falkensteiner Schachopen
10.10.2026
Nach dem Turnier ist vor dem Turnier! Das dachten sich heute Thomas, Niclas und meine Wenigkeit, als wir
heute morgen zusammen nach Falkenstein bei Winnweiler hinter Kirchheimbolanden fuhren. Wer jetzt immer
noch nicht weiß, wo wir waren: Das ganze liegt in Rheinland-Pfalz und dort wohnt Martin, der den hiesigen
Schachclub TV Winnweiler
seit seinem Umzug dorthin ganz schön aufwirbelt. Unter anderem veranstaltet er erfolgreich seit drei Jahren
ein Schnellschachturnier, das Falkensteiner Schachopen, das überraschenderweise nicht nur die ortsansässigen
Schachfreunde anzieht, sondern auch gestandene Oberligaspieler als Fans vorweisen kann.
Bei der diesjährigen Ausgabe fanden sich 22 Schachbegeisterte im Falkensteiner Bürgerhaus zusammen und spielten
7 Runden Schweizer System mit 10 Minuten Grundbedenkzeit bei 5 Sekunden Inkrement pro Zug. Manche sollen extra
nur der guten Verpflegung wegen ins pfälzische Hinterland gefahren sein, die sich von Kuchen bis hin zu Kartoffelsuppe
erstreckte und insbesondere bei uns Zimmnern gut ankam. Doch damit zum Sportlichen:
Nach den 7 Runden konnten wir alle drei respektable bis zufriedenstellende Ergebnisse vorweisen.
Thomas, der eigentlich keinen guten Start mit einem Remis aus den ersten 3 Runden erwischte, schaffte es
am Ende auf Platz 10 und 4 Punkte. Bemerkenswert war das Remis aus Runde 2,
in der er seinen Gegner erst dominierte, dessen Königsstellung angriff und dann einzügig die Dame einstellte.
Mit einer Dame weniger - nicht gegen eine Figur oder einen Turm, sondern glatt weniger - überspielte Thomas
seinen Gegner aber erneut und gewann beinahe noch, ehe dieser sich ins Dauerschach rettete.
Niclas schaffte es am Ende ebenfalls zu 4 Punkten und Platz 8. Damit war er bester Jugendlicher und griff
den Sonderpreis hierzu erfolgreich ab. Ich kam mit freundlicher Unterstützung meiner Gegner auf 5½ Punkte
und beendete dank besserer Feinwertung das Turnier auf Platz 2.
Als Resümee waren wir uns aber alle einig, dass das freundschaftliche Turnier von Martin wieder mal ein Erfolg war und
wir im kommenden Jahr erneut antreten wollen. Der schnelle Zeitmodus lässt auch noch was vom Samstag übrig, denn
das Turnier war gegen halb 4 schon beendet. Nicht vermeiden ließen sich auch zwei Zimmner Duelle, die aber erst
in der finalen Runde ausgespielt werden mussten.
Der Endstand und unsere Einzelergebnisse gibt es mittlerweile auf chess-results:
3. Falkensteiner Schachopen
Und wer da immer noch nicht genug hat, kann morgen beim Blitzschachopen mitspielen. Martin nimmt gerne noch Teilnehmer auf die
Liste auf.
Am heutigen Sonntag fand wie schon geschrieben das Blitzturnier Falkensteins in der Burgstubb statt.
Auch hier gab es Beteiligung aus Groß-Zimmern: Neben Martin, der das Turnier organisierte und leitete, war als Spieler
Leon am Start, der extra aus Polen für das knackige, auf 17 Runden ausgelegte Blitzturnier anreiste.
Nach den 17 Runden konnte Leon 8 Punkte vorweisen und erspielte sich damit den Sonderpreis des besten Jugendlichen.
Einzelergebnisse und der gesamte Endstand gibt es bald wieder auf chess-results:
Falkensteiner Sonntagsblitz 2026
2. Zimmner Jubiläumsopen
08.10.2026
Mit einigen Tagen Abstand berichte ich nun von unserem großen Schachturnier, dem 2.
Zimmner Jubiläumsopen, das wir im Zuge der Feierlichkeiten zum 750 Jubiläum Groß-
Zimmern in der Mehrzweckhalle ausgerichtet haben.
Das auf vier Tage geplante und auf 150 Teilnehmer ausgelegte Turnier war bereits Anfang
September voll und blieb es erfreulicherweise auch bis zum Turnierstart, trotz viel Bewegung
in der Teilnehmer- und Warteliste. Mit dem Turniermodus von 7 Runden Schweizer System
bei 90 Minuten Bedenkzeit plus Inkrement konnten wir viele Spieler aus unserem heimischen
Bezirk von einer Teilnahme überzeugen. Aber wie schon 2021 bei der ersten Ausgabe des
Jubiläumsopen reisten erneut aus ganz Deutschland Spieler an, um im beschaulichen Groß-Zimmern
um das Preisgeld zu kämpfen. Zwickau, Stuttgart, Nürnberg, Köln oder Dortmund
sind nur einige der bekannteren Orte, aus denen Teilnehmer kamen. Die weiteste Anreise
hatte Eylül Tümer, die extra aus Izmir, was bekanntlich in der Türkei liegt, eingeflogen kam.
Dass jemand eine solche Anreise auf sich nimmt, hätte ich mir persönlich nicht träumen
lassen. Mein Gedanke beim Erstellen der Ausschreibung war die Schachfreunde aus der
näheren Umgebung, also ungefähr alles zwischen Frankfurt und dem restlichen Süden
Hessens, mit dem Turnier anzusprechen, auch wenn es international ausgeschrieben war
und nach Elo ausgewertet wurde.
Mit 20 Teilnehmern stellten aber wir die größte Gruppe im Turnier, was mich umso mehr
freut. Ich selbst wollte mir eine Teilnahme ja nicht entgehen lassen, wenn wir schon ein
solches „Heimspiel“ veranstalten und so erging es auch den anderen. Das führte auch zu vielen
vereinsinternen Duellen, die sich eben nicht vermeiden ließen. Wer so gegen wen gespielt hat, seht
ihr in den Bildern am Ende des Artikels.
Hier mal ein kurzer
Ausschnitt unserer sportlichen Leistungen: Bester Teilnehmer von uns wurde Lev, der mit
4½ Punkten auf dem 23. Platz landete und sich den 2. Platz in seiner Ratinggruppe
schnappen konnte. Ein schöner DWZ Gewinn kommt oben drauf und hebt ihn womöglich über die 1900er
Marke. Erfolgreich abgeschlossen haben auch Julianna mit 3 Punkten auf Platz
102., sowie Leon mit 2½ Punkten auf Platz 116. Beide wurden ebenfalls mit dem 2. Platz in
ihren jeweiligen Ratinggruppen belohnt.
Beim Rest ergaben sich leider keine allzu starken Ergebnisse und viele blieben hinter den
eigenen Erwartungen zurück. Als Beispiel hierfür ist Frank zu nennen, der zwar alle seine
Partien bis zum Schluss kämpfte, aber mehr „lernte“ als Punkte holen konnte, wie er selbst
nach Abschluss sagte. Auch bei mir lief es trotz eines grandiosen Starts mit ungeschlagenen
4 aus 5 am Ende zusammengefasst nicht gut, da ich bei 4 einfach stehen blieb und in den
letzten beiden Runden zusammenbrach und beide Partien einzügig wegwarf.
Das war sicherlich nicht nur bei mir, sondern bei den anderen der Preis für die schlauchende
Arbeit und das an den Kräften zehrende Wirken im Hintergrund des Turniers, damit dieses
eben zustande kam und auch auf dem Niveau lief, wie es lief. Das möchte ich an dieser
Stelle dann auch nochmal genauer beleuchten und festhalten. Unser Open bewegte sich in
allen erdenklichen Punkten auf vergleichsweise hohem Niveau und muss sich vor anderen
großen Turnieren nicht verstecken – im Gegenteil. Sei es das Spielmaterial, das an allen
Brettern aus hochwertigen Holzfigurensets bestand, die beigelegten Schreibunterlagen, neue
Kugelschreiber für jeden Teilnehmer, selbstgebaute Brettnummerschilder und angenehme
Spielbedingungen mit viel Platz und einem eigenen Tisch pro Brett. Oder der bequeme
Online Check-In, die Ergebnismeldung per vorgedruckten Kärtchen und schnelles Uploaden
der neuen Auslosung und Ergebnisse ins Internet. Darüber hinaus haben auch die beiden
Schiedsrichter Holger Bergmann und Fabian Czappa maßgeblichen Anteil am Erfolg des
Turniers und leiteten eine weitgehend vorfallarme und stets faire Veranstaltung souverän
und ohne größere Mühen. Dank und Lob gebührt auch den Leuten, die im Hintergrund und
im Essensverkauf gewirkt und uns mit Kuchenspenden versorgt haben. Leider gibt es nicht
ausreichend Worte um mich bei jedem einzelnen für die geleistete Arbeit und die
Unterstützung zu bedanken. Es würde auch den Bericht, der womöglich viel zu lang wird,
vollends sprengen.
Doch wenn wir schon bei Lobesworten sind, kann ich nicht auslassen, was mir bereits viele
Teilnehmer zurückgemeldet haben. Die allermeisten Stimmen, die ich vernommen habe,
waren vom Turnier sehr angetan bis regelrecht begeistert. Gerade die genannten Details und die
Spielbedingungen kamen dermaßen gut an, dass mehrere Dutzend Anfragen im Raum
stehen, wann das nächste Turnier stattfinden wird.
Bis hierzu eine Entscheidung fällt, versuche ich erstmal alle Restposten des Turniers im
Laufe dieser Woche abzuschließen und mich von allem zu erholen.
Anbei noch einige Bilder von uns und dem Turnier.
Seniorenmeisterschaft Runde 2.
Zimmner gut unterwegs, wenn auch etwas holprig
29.09.2026
Runde 2. der diesjährigen Seniorenmeisterschaften ist gespielt. In der zweiten von insgesamt fünf Runden warteten auf alle vier Zimmner
machbare Aufgaben. Sowohl Roland, als auch Thomas waren abermals als DWZ starke Favoriten in ihren Partien gesetzt und konnten jeweils mit
Schwarz gewinnen.
Bei Thomas stoppte sich ein Angriff auf seinen eigenen König von selbst, als sein Gegner die anrollenden Bauern verkeilen ließ. Danach setzte sich
Thomas Aktivität am Damenflügel durch. Als der Gegner durch das schwarze Läuferpaar vollkommen festgenagelt wurde, ließ er einen ganzen Turm einzügig
stehen und war ein Zug später sogar unabwendbar Matt.
Roland qäulte sich zwischendurch etwas mehr: Nachdem er aus der Eröffnung nichts herausgeholt hatte, verlor er im Mittelspiel einen Bauern ersatzlos.
Ein zweiter hätte sich gut und gerne dazugesellen können, doch Roland bewies Kampfgeist, aktivierte seine Figuren und gewann nach einem
Patzer seines Gegners einen ganzen Turm, mit dem er das Endspiel locker gewann.
Dieter und Torsten konnten nach ihren Auftaktniederlagen leider heute nicht voll punkten. Torsten vergriff sich einmal böse und verlor schon früh,
während Dieter in gedrückter Stellung ein Angebot zur Punkteteilung annahm.
Die nächste Runde findet am 13.10. statt. Ergebnisse und Paarungen gibt es auf chess-results.com:
Starkenburger Seniorenmeisterschaft 2026.
Starkenburger Jugend Grand-Prix gestartet
Lev überragt mit 7/7, Leon erspielt 2. Platz
27.09.2026
Zu Herbstbeginn startet wie gewohnt auch der alljährliche Jugend Grand-Prix des Bezirks mit dem ersten Teilturnier seiner
vierteiligen Serie. In der Edith-Stein-Schule waren 7 Runden Schnellschach angesetzt. Zum Turnier reisten aus Groß-Zimmern
Leon (U10) und Lev (U20), die auf dem Jugend Grand-Prix des Bezirks mitunter Stammgäste sind und kaum eins der Turniere
verpassen.
Lev konnte nach 7 Runden stolze 7 Punkte vorweisen und das Turnier, dessen genaue Einteilung mir noch nicht bekannt ist, damit
dominant und klar gewinnen. Leon erspielte sich den 2. Platz der U10 und legt somit auch einen soliden Grundstein für die Serie,
bei der ja am Ende alle Teilturniere aufsummiert werden.
Abschlusstabellen gibt es beim
Schachforum.
Bericht zum 1. Spieltag der Schachsaison
Ein gemischter Auftakt für die Mannschaften
20.09.2026
SC Groß-Zimmern I. - Schachforum Darmstadt II. 4½ : 3½
Zum bereits 2. Spieltag der Starkenburgliga empfing unsere erste heute den Landesklassenabsteiger Schachforum Darmstadt II., die wir zunächst
noch zu sechst empfingen. Leider fielen Lukas und Steffen G. aus und Ersatz wurde erst in
allerletzter Sekunde gefunden. Dino warf sich nämlich in die Breschen und verstärkte uns auf zumindest 7 Spieler.
Mit 0:1 im Rücken mussten wir gut aufgestellte Gäste in den Griff bekommen. Anfangs sollte uns das auch gelingen: Lev
an Brett 4. erreichte nach einem unzureichenden Qualitätsopfer seines Gegners aktives Spiel für seine Schwerfiguren, griff den feindlichen
König an und hätte bald mit einem sehenswerten Damenopfer die Partie beenden können. Er entschied sich allerdings für eine andere Variante,
in der er einen Turm gewann und ein paar Racheschachs aushalten musste.
Danach ging Darmstadt wieder in Führung, als Paul nach einem mit der Brechstange geführten Angriff eine Figur
verlor und der eigene König nicht mehr zu sichern war.
Auch Dino an Brett 8. musste die Waffen strecken. Nach guter Eröffnung, in der Dino durch mehrfaches Schlagen einen
Bauern auf g7 brachte und dadurch die schwarze Rochade verhinderte, wurde sein rochierter König bald unter Feuer genommen. Die geöffnete g-Linie
wurde ihm dabei zum Verhängnis und ein Läufereinschlag auf f3 setzte den Schlusspunkt.
Den Anschluss ans das so hergestellte 1:3 machte Niclas am 5. Brett. Nach schon wilder Eröffnug opferte sein
Gegner die Qualität, um die bis dahin verhinderte Entwicklung abzuschließen. Niclas verlor zwischendurch das Rochaderecht und musste
durch mehrere Züge mit dem König auf der Grundreihe künstlich rochieren und seine Stellung konsolidieren. Als das geschafft war,
war die Mehrqualität zu stark und Niclas fuhr den vollen Punkt ein.
An dieser Stelle kam Norbert zu mir und fragte, ob er Remis machen dürfe. Seine Stellung war noch voller Bauern,
obwohl viele Figuren und die Damen das Brett verlassen hatten. Er hatte den Vorteil eines gedeckten Freibauern auf der a-Linie, sein
Gegner den Vorteil von hohem Druck gegen seinen Königsflügel. Keine Seite konnte so wirklich Fortschritte machen, also willigte Norbert
ins Remis durch Zugwiederholung ein.
Dann gelang Roland der Ausgleich, als sein Gegner mehr oder weniger einzügig erst eine Figur, dann aber doch noch
die Dame durch Läuferspieß patzte. Vorher hatte Roland viel Druck auf den gegnerischen Königsflügel aufgebaut und die schwarzen Figuren
auf ungünstige Felder gedrängt, aber noch keinen entscheidenden Durchbruch gefunden.
Mit einem Sieg gegen 13 Uhr von mir war der Spieltag dann auch erfolgreich abgeschlossen. Bis ins Endspiel guter Springer
gegen schlechter Läufer war die Partie noch ausgeglichen. Dann kippte das Spiel in typischer Manier, als ich mit dem Springer durch
ständiges Hin- und Hergespringe Schwächen angriff und meinen König aktivierte.
Mit den weiteren zwei Punkten grüßen wir nun zwischenzeitlich von der Tabellenspitze und haben mit zwei Auftaktsiegen erste Sorgen abgeschüttelt.
Das Saisonziel Klassenerhalt rückt damit näher - doch noch ist die Saison lang.
SK Dieburg I. - SC Groß-Zimmern II. 5 : 2
Der Auftakt der zweiten Mannschaft ist redlich misslungen. Nicht nur fällt das erste Spiel mit 5 : 2 recht hoch aus, es wurden auch allerhand
Chancen liegen gelassen. Dabei musste man nur einen Stammspieler ersetzen und war sonst in voller Kampfstärke angetreten.
Beginnen wir mit der Jugend, soweit mir Infos vorliegen: Bogdan stand die Partie über besser, verlor aber noch und
eröffnete den verlustreichen Reigen. Leon spielte eine arg verkeilte Stellung am Damenflügel bis zum
bitteren Ende, das Remis lautete. Bis dahin wurde aber alles Erdenkliche probiert, doch noch in Vorteil zu kommen und einen ganzen Punkt zu
erspielen. Da sein Gegner deutlich besser nach der DWZ war, ist das Remis für ihn ein guter Einstand in die Saison.
Den stärksten Gegner hatte Harald am 2. Brett und bekam sogleich noch in der Eröffnung einen Vorgeschmack auf dessen
Spielstärke. Harald verlor durch einen forschen Vorstoß des weißen e-Bauern über e5, e6 und Einschlag auf f7 das Rochaderecht. Hiernach
kämpfte er aber gut mit und opferte nach abgeschlossener Entwicklung auf f3 fast erfolgreich einen Springer. Der freigelegte weiße
König hätte erfolgreich zur Strecke gebracht werden können, doch Harald tauschte zwischendurch falsch ab und blieb mit einer Figur weniger
im Hintertreffen.
Ein weiteres Remis steuerte Wolfgang bei, von dessen Partie mir nichts bekannt ist. Ebenso wenig weiß ich leider
von Gerds, der an Brett 7. aushalf, aber leider auch nichts Zählbares erspielen konnte.
Dieter hingegen hatte alle Möglichkeiten, einen vollen zimmner Punkt aufs Tableau zu bringen. Er gewann
in der Eröffnung einen Bauern, dann öffnete sich die Stellung an beiden Flügeln, wo Dieter mit einem Turmopfer die Dame einheimsen durfte.
Als er die Dame zurückopferte, um einen Freibauern durchzudrücken, verrechnete er sich und verlor die Partie noch.
Lediglich Thomas konnte noch einen ganzen Punkt erspielen, tat sich aber dafür sehr schwer. Er verzichtete unnötigerweise
auf die eigene Rochade und musste einige Klimmzüge machen, um zurück ins Spiel zu kommen. Da sein Gegner aber bald anfing schlechte Züge zu machen,
kam Thomas aber doch noch in Vorteil. Er gewann mehrere Bauern und verwertete diese im Turmendspiel problemlos
SC Breuberg II. - SC Groß-Zimmern III. 3 : 3
Unsere dritte Mannschaft konnte im ersten Saisonspiel einen Punkt aus Breuberg mit nach Hause entführen. Hilfreich war sicherlich auch der
Umstand in gemeldeter Stammbesetzung antreten zu können. Das beigefügte Bild zeigt hierbei, dass der Mannschaftsgeist schon am Leben ist.
Die Dritte ging sofort mit 0:1 in Führung, da Torsten keinen Gegner hatte und kampflos gewann.
Am Spitzenbrett opferte Kosto eine Qualität für einen starken gegnerischen Läufer und einen Bauern, patzte
dann aber ein Turmopfer und fand sich in einem Endspiel mit drei Bauern gegen einen Läufer wieder. Da beide Seiten noch einen Turm hatten,
setzte sich die Mehrfigur leider souverän durch, auch wenn Kosto bis zur letzten Patrone kämpfte.
Mohib spielte an Brett 2. sein Debüt für Groß-Zimmern und durfte sogleich den vollen Punkt einstreichen.
Er kam erst besser aus der Eröffnung, verpasste seinem Gegner einen Doppelbauern auf f3 und gewann dann später noch einen ganzen Turm, mit
dem er am Ende Matt setzte. Ein gelungener Einstand!
Breuberg konnte aber wieder ausgleichen, da Siggi an Brett 4. mit Dame mehr plötzlich Matt wurde. Siggi hatte
nach der Eröffnung die Kontrolle über die Partie. Sein Gegner opferte ohne größere Not eine Figur und griff danach mit allem an, was
er noch im Köcher hatte. Hierbei verlor er die Dame, setzte aber mit einem Turm einzügig Matt. Die Drohung war leicht abzuwehren,
wurde aber von Siggi anscheinend komplett übersehen.
Bei Demid lief es leider nicht besser, auch er ließ sich durch einen Turm einzügig Matt setzen, wurde aber bis dahin
durch drei im Zentrum rollende Bauern auf die Grundreihe gedrängt, ohne Gegenspiel zu haben.
Frank, der neu in die dritte Mannschaft kam vor der Saison, gewann bei seinem Debüt in einer sehr unübersichtlichen
Partie durch Matt mit Dame und Turm. Im Mittelspiel flogen die Figuren nur so übers Brett und jeder drohte mal hier, mal dort irgendwas.
Doch Frank behielt die Nerven und schnappte sich nach Abtausch der Damen einen einsamen Läufer, der vom Gegner vergessen wurde. Mit der Mehrfigur
in petto wandelte er einen Freibauern um und gewann wie geschrieben durch Matt.
SC Groß-Zimmern IV. - SC Groß-Zimmern V. 2 : 1
Da unsere Vierte und Fünfte beide in der C-Klasse spielen, mussten sie heute gegeneinander antreten. Leider konnten beide Teams nicht
vollständig spielen. Es entspann sich damit ein Kampf drei gegen drei, der knapp mit 2:1 für den Vorjahresmeister der C-Klasse ausging.
Am Spitzenbrett saßen sich Julianna und Toni gegenüber und versuchten beide
den vollen Punkt für ihr Team zu holen. Toni opferte für Angriff eine Figur, brach aber nicht durch und wurde selbst danach angegriffen.
Julianna war im Ansturm auf Tonis König jedoch erfolgreich und setzte ihren Ehemann am Ende Matt.
Tina spielte an Brett 2. gegen Kir und verlor nach der Eröffnung am Damenflügel
ein paar Bauern. Leider sah ich den weiteren Verlauf der Partie nicht, aber der materielle Vorteil Kirs hatte sich in einen vollen
Punkt umgemünzt.
Den Abschluss setzten Leon und Arina. Hier sah ich lange Zeit eine ausgeglichene Partie,
bei der Arina aber weit im Mittelspiel plötzlich eine Figur abhanden kam, mit der Leon dann gewinnen konnte.
9. Runde Langzeitturnier ausgespielt
Neuer Rekord mit 18 Teilnehmern und es wird wieder spannend!
18.09.2026
| Gesamttabelle Langzeiturnier 2026 | ||||
| Platz | Spieler | DWZ | Punkte | Buchholz |
| 1. | Maurice Held | 1866 | 5½ | 30,5 |
| 2. | Steffen Heß | 2090 | 5½ | 15,5 |
| 3. | Norbert Ziegler | 1825 | 5 | 28,5 |
| 4. | Harald Weber | 1751 | 5 | 25,5 |
| 5. | Dieter Rauck | 1735 | 5 | 21,5 |
| 6. | Niclas Wagner | 1796 | 4½ | 27,0 |
| 7. | Thomas Beutel | 1869 | 4½ | 21,0 |
| 8. | Dr. Wolfgang Beiersdorf | 1694 | 4 | 22,0 |
| 9. | Siegfried Scholz | 1600 | 3½ | 22,5 |
| 10. | Roland Rühm | 1994 | 3 | 22,5 |
| 11. | Kosto Ilievski | 1666 | 3 | 15,5 |
| 12. | Torsten Wöhl | 1696 | 3 | 5,5 |
| 13. | Lev Cherniavskii | 1822 | 2½ | 26,0 |
| 14. | Paul Terre | 1829 | 2½ | 16,0 |
| 15. | Leon Skalski | 1500 | 2 | 11,0 |
| 16. | Frank Ahrens | 1288 | 1½ | 29,0 |
| 17. | Mohib Utmankhil | / | 1 | 9,0 |
| 18. | Gerd Held | 1588 | ½ | 6,5 |
| 19. | Helmut Weiser | 1784 | ½ | 5,0 |
| 20. | Anatoli Hermann | 1139 | 0 | 18,0 |
| 21. | Antol Gasz | 1387 | 0 | 9,0 |
| 22. | Steffen Gathmann | 1813 | 0 | 5,5 |
| 23. | Julianna Guba-Gasz | 1319 | 0 | 3,0 |
| Brett | Weiß | - | Schwarz | Ergebnis |
| 1. | Torsten Wöhl | - | Julianna Guba-Gasz | 1 : 0 |
| 2. | Helmut Weiser | - | Harald Weber | ½ : ½ |
| 3. | Siegfried Scholz | - | Gerd Held | ½ : ½ |
| 4. | Antol Gasz | - | Frank Ahrens | 0 : 1 |
| 5. | Lev Cherniavskii | - | Steffen Heß | 0 : 1 |
| 6. | Paul Terre | - | Leon Skalski | 0 : 1 |
| 7. | Dr. Wolfgang Beiersdorf | - | Dieter Rauck | 0 : 1 |
| 8. | Niclas Wagner | - | Maurice Held | 1 : 0 |
| 9. | Norbert Ziegler | - | Thomas Beutel | ½ : ½ |
18 - in Worten Achtzehn - Spieler fanden sich gestern im Glöckelchen ein um Runde 9 des Langzeitturniers auszutragen. Unter dieser neuen
Rekordanzahl befanden sich auch zwei neue Gesichter. Neu, weil sowohl Julianna, als auch Helmut Weiser noch nicht im diesjährigen Turnier
mitgespielt hatten. Die hohe Nachfrage ließ die beiden Turnierleiter Siggi und Torsten vor einer Mammutaufgabe stehen, die sie aber
mit Bravour meisterten. Die Auslosung war trotzdem pünktlich und schnell. Darüber hinaus wurden bereits im Verlauf des Turniers gespielte Paarungen
souverän erkannt und bei ihrer Wiederholung der erzwungene Farbtausch beachtet.
Da es nun über 9 Partien zu berichten gilt, gehe ich diese diesmal etwas verkürzt und weniger detailreich durch.
Als Neueinsteigerin ins Turnier durfte Julianna zuerst wählen und suchte sich für ihre Debütpartie Torsten als Gegner aus, der sich die
weißen Figuren losen konnte. Nach dem Gewinn eines Bauern aus der Eröffnung heraus, schnürte Torsten Julianna über den Damenflügel zu, knöpfte
ihr einen zweiten Bauern ab und gewann im Endspiel durch Abzug einen ganzen Turm.
Der zweite Debütant, Helmut Weiser, ließ schon vor der Auslosung seine Wahl verkünden und wählte dementsprechend nicht überraschend Harald aus.
Harald bekam die schwarzen Steine und kämpfte mit Helmut bis zum Schluss auf Augenhöhe. Dass die Partie durch dreifache Stellungswiederholung
im Remis endete, ist sicherlich gerecht, wenn auch Harald sich vorwerfen lassen müsste, im Leichtfigurenendspiel zu passiv geworden zu sein und
einen gefährlichen Freibauern auf b6 ständig bewachen zu müssen, was ihm aber gelang. Das Remis hilft Harald, in der Spitzengruppe zu bleiben.
Partie 3. lautete: Antol - Frank, wo letzterer mit Schwarz das bessere Ende hatte. Lange sah es auch hier nach einem Remis aus. Mit ungleichfarbigen
Läufern ging es ins Turmendspiel, wo Antol aber einen Bauern falsch tauschte und einen Läuferspieß übersah, der ihn die Qualität kosten sollte.
Danach waren Franks Türme endlich im Spielgeschehen und das Endspiel gewann er durch baldiges Matt locker.
Der zweite Turnierleiter Siggi wurde von Gerd als Kontrahent des Abends auserkoren, wobei Siggi Weiß und Gerd Schwarz bekam.
In der Eröffnung patzte Siggi sogleich einen Bauern, ließ sich darüber hinaus auf e3 und e4 durch Damentausch einen Doppelbauern verpassen,
wurde aber von Gerd nach einem Remisangebot mit der Punkteteilung begnadigt.
Die schnellste Partie des Tages entspannte sich zwischen Lev und mir. Da wir bereits gegeneinander gespielt hatten, wurde auf die Auslosung
der Farben verzichtet und "gedreht". Lev bekam also Weiß, ich Schwarz. Im Übergang von der Eröffnung zum Mittelspiel patzte Lev eine Kombination,
die einen ganzen Turm kostete. Leider überlegte er, als ich zur Kombination nach 30 Minuten Bedenkzeit ansetzte, nicht lange genug für seine
direkte Antwort und war einzügig die Partie weg.
Ebenso einzügig verlor Maurice gegen Niclas, als nach absolut trockener und ausgeglichener Eröffnung Maurice plötzlich ungezwungen einen Läufer
durch Doppelangriff mit Schachgebot verlor. Niclas schüttelte sich kurz nach dieser freudigen Überraschung und nahm das Geschenk sofort an. Da
Maurice mit einem Punkt Vorsprung in Führung lag, war das für alle Verfolger natürlich von wert. Hierunter ist nun auch Niclas anzusiedeln, der mit
4½ Punkten nun ebenfalls nur noch einen Punkt entfernt von der Tabellenspitze ist.
Vor ein paar Monaten schrieb ich, dass Dieter sich mit der Aufholjagd langsam beeilen sollte, wenn er als amtierender Vereinsmeister nochmal
gewinnen möchte. Also holt er seitdem Sieg um Sieg um Sieg. Heute war Wolfgang leider der Leidtragende, der mit zwei Bauern weniger im
Turmendspiel nicht standhalten konnte. Dieter steht nun bei 5 Punkten und ist nur noch einen halben Punkt hinter den Führenden.
Das Spitzenspiel aus tabellarischer Sicht lautete Norbert - Thomas, das allerdings friedlich mit einem Remis endete. In der Schlussstellung
war auch für beide wenig zu holen und das Material ausgeglichen. Norbert hatte zuvor allerdings an einer Stelle die Möglichkeit mit einem
seiner Türme auf Thomas siebte Reihe einzudringen und die Initiative zu übernehmen. Oftmals führen solche Einbrüche zum Verlust der Partie,
doch Norbert ließ die Chance verstreichen und begnügte sich mit Remis.
Den wortwörtlichen Abschluss des Abends bildeten Paul und Leon in einer bis Mitternacht dauernden Partie. Zunächst schien alles seinen
gewohnten Gang zu gehen. Der Routinier Paul überspielte Leon am Königsflügel zunehmend und gewann im Angriff auf den König einen Bauern.
Hiernach warf Leon allerdings alles auf den Königsflügel und konnte den Spieß umdrehen. Er gewann zwei Bauern (hatte also in der Bilanz
selbst plötzlich einen mehr), tauschte ins Turmendspiel runter und gewann durch Einzug eines Freibauern die Partie.
Das brachte ihm nicht nur den zweiten Punkt im Turnier, sondern auch Applaus der noch anwesenden Zuschauer ein, was für den unermüdlichen
Kampf zu so später Stunde aber angebracht ist.
Die Tabellenspitze zieht sich bis zum 7. Platz, wo lediglich ein Punkt Unterschied vorherrscht. Mit noch drei
zu spielenden Runden, geht die Vereinsmeisterschaft damit in eine spannende und noch recht offene Schlussphase über.
Die nächste Runde im Oktober ist am 16.10.
Auftakt in die diesjährigen Seniorenmeisterschaft
4 Zimmner Schachfreunde an den vier vordersten Brettern
17.09.2026
In der Hammermühle zu Ober-Ramstadt haben die diesjährigen Einzelmeisterschaften der Senioren angefangen. Am vergangenen Dienstagabend traten insgesamt 17
Spieler an, um das vom neuen Seniorenwart Buntkowsky organisierten Turnier für sich zu entscheiden. Gespielt werden bei dieser
überschaubaren Teilnehmerzahl fünf Runden nach Schweizer System. Mit dabei sind auch Dieter, Thomas, Torsten und Roland, also insgesamt vier Spieler unseres
Vereins, die sogleich der Auslosung nach die vordersten vier Bretter besetzen sollten.
Während Roland und Thomas an 1. und 3. gesetzt waren, wurden Dieter und Torsten als "Underdogs" an Brett 2. und 4. gelost. Da es in der ersten Runde keine großen Überraschungen
gab, fiel die Punktausbeute auch dementsprechend ausgeglichen aus. Thomas und Roland konnten ihre Erstrundenspiele siegreich gestalten, während Torsten und Dieter
Lehrgeld zahlen mussten.
Die nächste Runde findet am 29.09. statt, also hauchdünn vor unserem Turnier. Ergebnisse und Paarungen gibt es - erfreulicherweise in Relation zu früheren Ausgaben des
Turniers - auf chess-results.com: Starkenburger Seniorenmeisterschaft 2026.
Vorschau Saison 2026/27
Erster Mannschaft gelingt Auftakt nach Maß
12.09.2026
Im Folgenden möchte ich eine kleine Vorschau auf die anstehende Schachsaison geben, insbesondere für unsere Teams.
Außer Frage steht wohl für alle, dass es eine lange und schwere Saison werden wird. Nach mehreren Aufstiegen und
dem Muss, weitere Bretter dadurch besetzen zu müssen, wird unsere Personaldecke weiter strapaziert.
Wir sind gesamtheitlich eigentlich gut aufgestellt, in der vergangenen Runde haben wir davon stark profitieren können
und oftmals sehr sorglos aufspielen können. Doch nun werden wir den Luxus nahezu dauerhaft auf Ersatzleute zurückgreifen
zu können nicht mehr haben.
SC Groß-Zimmern I. - Schachforum Darmstadt II.
Mit einem gelungenen Auftakt ist unsere erste in die Saison gestartet und erwartet als nächsten Gegner beim ersten Heimspiel
den Landesklassenabsteiger Schachforum Darmstadt II. Die zweite Mannschaft des Schachforums schätze ich persönlich etwas schwächer
ein als deren dritte, mit jungen Leuten besetzte Garde. Daher sollten wir auch am nächsten Sonntag auf Sieg spielen und
weitere zwei Punkte gegen den Abstieg sammeln, der in einer übervollen Starkenburgliga mehr droht denn je.
Der Klassenerhalt ist vorerst auch das angepeilte Saisonziel - für mehr wird es womöglich noch nicht reichen. Ein Aufstieg in die
hessischen Gefilde strebe ich aber mit der sich fortsetzenden Entwicklung unserer Jugend in den nächsten Jahren definitiv an. Doch vorerst
heißt es Stellung halten und die Nachwuchskräfte weiter stärker werden lassen. In der aktuellen Saison wird hierzu bei 11 Spieltagen
genug Gelegenheit sein - auch die eigene Ausdauer zu testen. Sollten wir nicht allzu viele Ausfälle haben, wird das sicherlich gelingen.
SK Dieburg I. - SC Groß-Zimmern II.
Nach dem Aufstieg der zweiten Mannschaft wird man in der stark besetzten Bezirksklasse offensichtlicher gegen den Abstieg kämpfen müssen.
Doch auch hier ist die Devise, dass die aufgestellte Mannschaft die Klasse halten kann, wenn die Stammbesetzung nicht allzu oft reißt.
Die Spielstärke für die Bezirksklasse ist definitiv gegeben, was man beim Auftakt gegen den Nachbarn Dieburg unter Beweis stellen kann und
meiner Einschätzung nach auch wird.
SC Breuberg II. - SC Groß-Zimmern III.
Unsere dritte Mannschaft hat nach einer sehr starken Saison und dem verdienten Aufstieg wohl das schwerste Los in der A-Klasse.
Diese ist dieses Jahr auch recht gut besetzt und wird öfters als einem lieb wäre "um Ausgleich kämpfen müssen", wie es im
Schachjargon so schön heißt.
Nichts destotrotz hat unsere dritte des öfteren die Qualität auch kleinste sich bietende Chancen zu ergreifen schon gezeigt und
sollte sich diese Eigenschaft auch in diesem Jahr nicht nehmen lassen. Dann klappt auch hier ein Klassenerhalt. Sollte der
Abstieg aber am Ende sportlich nicht verhindert werden können, ist das kein Beinbruch.
SC Groß-Zimmern IV. - SC Groß-Zimmern V.
Die C-Klasse ist dank etwas verringerter Anzahl an Teams nun wieder zusammengelegt worden, was bedeutet, dass unsere vierte und fünfte
Mannschaft den Auftakt in die Saison untereinander ausmachen müssen. Da für beide Teams gilt, weiter Erfahrung zu sammeln und Einsteigern
die Chance bieten soll, ihr Können am Brett weiter zu schärfen, gibt es hier auch keine großen sportlichen Sorgen. Ich bin gespannt, ob
die Mannschaften wie in der vergangenen Saison ebenso gut abschneiden und den Meistertitel verteidigen können. Spaß wird man allemal haben.
1. Spieltag Starkenburgliga Saison 2026/27
Erster Mannschaft gelingt Auftakt nach Maß
06.09.2026
SC Reinheim/Groß-Bieberau I. - SC Groß-Zimmern I. 2½ : 5½
Während erst in zwei Wochen für die anderen Klassen die neue Saison im Bezirk losgeht, musste unsere erste heute schon ran.
In der übervollen Starkenburgliga gibt es nämlich nicht 9, sondern 11 Spieltage zu bewältigen. Der Gegner zum ersten Saisonspiel
hieß Reinheim/Groß-Bieberau I., eine gestandene Mannschaft der höchsten Bezirksliga, die uns im letzten Jahr mit einer
3 : 5 Heimniederlage den Schneid abkaufen konnte.
Pünktlich im Hofgut zu Reinheim angekommen, starteten die Partien in exakt der Aufstellung, wie ich sie vorab vermutete. Dementsprechend
gut vorbereitet gingen wir in die einzelnen Partien, die dann aber doch zeigten, dass die meiste Vorbereitung auf unserem Niveau
gar keine Rolle spielt.
Nach rund zwei Stunden Spielzeit beendeten Lev und dessen Gegner ihre Partie mit einer Punkteteilung. Nachdem sich beide
aktiv entwickelten und im Zentrum keiner der beiden einen Vorteil erspielen konnte, wurde viel heruntergetauscht. Levs Gegner hatte zwar in der
Schlussstellung einen Bauern mehr, konnte diesen aber in der vorausgesehenen Folge dank aktiven Gegenspiels von Lev nicht halten. Das Remis
geht damit in Ordnung.
Hiernach gingen wir schnell und deutlich in Führung: Tobias half am 8. Brett aus und gewann aus einer scharf geführten
Eröffnung am Königsflügel einen Bauern, der sich dadurch auch öffnete. Da sein Gegner lang wegrochierte und einen zweiten Bauern zum Abschluss
der Entwicklung hergab, konnte Tobias die beiden Bauern mobil machen und unter einem Qualitätsopfer gewinnbringend vordrücken.
Steffen G. gewann eine ebenso scharf geführte Partie im Endspiel mit Freibauern und einem Springer, der sich einem hilflos
eingekeilten Turm übermächtig gegenüber stellte. Steffen griff zuvor am Königsflügel an, hatte selbst zum Damenflügel rochiert und damit genug
offene Linien. Er gewann im Zentrum zusätzlich zwei Bauern, konnte vorteilhaft ins Endspiel abtauschen und drückte ohne etwas anbrennen zu lassen
einen Freibauern zur Dame durch. Das Matt zwei Züge später krönte die sauber geführte Partie!
Den nächsten Punkt für Groß-Zimmern konnte Paul ergattern. Dem generellen Trend treu geblieben, spielte auch Paul
mit seinem Gegner scharfe Varianten mit offenem Visier. Es brannte eigentlich auf dem ganzen Brett. Beide Könige wurde entblößt, der Damenflügel
lag bei beiden brach und im Zentrum konnten zwischenzeitlich 6 sich gegenüberstehende Bauern ineinander schlagen. Als sich der Pulverdampf
verzog, hatte Paul einen Springer, Läufer, die Dame und zwei Bauern gegen einen Springer, Dame und Turm. Ehe dieses interessante Endspiel
weiter ausgespielt werden konnte, verlor Pauls Gegner auf Zeit.
Reinheim gelang dann allerdings auch ein Punktsieg: Lukas wurde schon in der Eröffnung ein Bauer abgeluchst. Spätestens
als sich kurze Zeit später ein zweiter hinzukam, war die Partie technisch gelaufen. Nichts destotrotz versuchte Lukas mit der Brechstange und unter
Opferung einer Qualität zu Gegenspiel zu kommen. Doch sein Gegner blieb kaltschnäuzig und verwertet den materiellen Vorteil zielstrebig und schnell.
Der Auswärtssieg wurde mit dem Sieg von Roland am 2. Brett dann aber besiegelt. Mit einem komplett von Bauern verkeilten
Zentrum wurde Roland früh Remis geboten, dass er (auch nach Rücksprache mit mir) selbstverständlich ablehnte. In der Folge öffnete Roland
nach abgeschlossener Entwicklung am Damenflügel die Stellung, drückte so lange gegen eine Schwäche im Feindeslager, bis ein Bauer gewonnen wurde,
und tauschte schlussendlich in ein reines Bauernendspiel ab, das klar und einfach gewonnen war.
Die Schlusspunkte (oder eher halben) kamen von Niclas (Brett 5.) und mir (Brett 1.). Bei mir gibt
es nicht viel zu berichten. Nach viel Lavieren und ersten Figurentauschen konnte keine Seite durchbrechen oder aktiv werden, womit wir uns
über eine Punkteteilung einig wurden. Niclas bot sich mehrfach die Gelegenheit sein vorteilhaftes Mittel- und Endspiel, bei dem er einen guten,
der Gegner einen schlechten Läufer hatte, zu gewinnen. Hie und da konnte eine Qualität oder ein Bauer eingeheimst werden, doch das schlechtere
Zeitmanagement ließ nur wenig Bedenkzeit für Niclas übrig, der damit die entscheidenden Kombinationen übersah und sich mit Remis begnügte.
Die erste Mannschaft feiert damit einen starken 2½ : 5½ Auswärtssieg und einen Auftakt nach Maß. Während Lev bei der Rückfahrt schon vom Aufstieg träumte, wäre ich mit einem Klassenerhalt mehr als zufrieden.
Bezirksmeisterschaften 2026
5 Zimmner auf der Jagd nach dem Titel
01.09.2026
Mit einer kleinen Verspätung folgt nun der Bericht zur diesjährigen Bezirksmeisterschaft, die wie gewohnt vom Babenhäuser Schachclub "Fallender König" ausgerichtet wurde. Da leider in diesem Jahr zeitgleich in Groß-Zimmern Kerb war, konnte ich mir selbst keinen Eindruck vom Turnier machen oder gar mitspielen. Dafür fuhren Harald, Lev, Leon, Niclas und Frank aufs Turnier und versuchten bei 5 Runden beschleunigtem Schweizer System den Bezirksmeistertitel nach Groß-Zimmern zu holen.
Durch den beschleunigten Turniermodus ergaben sich in den ersten Runden bereits harte Lose für alle - mit Ausnahme Haralds, der durch
seinen Setzlistenplatz jemand DWZ-losen bekam und schnell siegte. Punkte konnten auch Niclas (ein Schwarzsieg zum Auftakt) und
Leon (Remis gegen einen Gegner mit 1731 DWZ) erspielen, während Frank zum Beginn verlor und auch Lev sich geschlagen geben musste - das
allerdings gegen den späteren Turniersieger.
In den folgenden Runden entwickelte sich für alle fünf ein unterschiedliches Turnier. Harald avancierte bis zur Mitte des Turniers
zum Mitfavorit auf den Gesamtsieg. Nach 3 Runden standen 2½ Punkte auf seiner Habenseite, was aber bedeutete nun endgültig
im vorderen Haifischbecken gelandet zu sein und den guten Start gegen die besten Teilnehmer verteidigen und ausbauen zu müssen.
Am finalen Turniertag konnte Harald aber den anderen Favoriten nichts mehr abringen und beendete mit zwei Niederlagen die Bezirksmeisterschaften
auf Platz 26.
Frank verlor beide Auftaktspiele und musste hiernach eine Runde spielfrei aussetzen, da das Turnier ungerade besetzt war. Als er ab Runde 4.
wieder hat mitspielen dürfen, hatte er durch das zuvor zugeteilte Freilos einen kampflosen Punkt und konnte in der finalen fünften
Runde auch noch einen ganzen Punkt am Brett erspielen. Er schloss dann mit 2 Punkten auf Platz 41. ab.
Leons Turnier lief erneut sehr gut, was am Ende mit dem Gewinn seiner Ratingklasse belohnt werden sollte. Nach dem Remis am Freitagabend
wurde Leon zwar am Samstag zweimal besiegt, doch er kam mit zwei Siegen am Sonntag unbeeindruckt zurück und schaffte so 2½ Punkte.
Platz 30. und wie erwähnt der Gewinn seiner Ratingklasse bis 1600 DWZ.
Niclas und Lev erzielten die besten Zimmner Ergebnisse. Beide schlossen das Turnier mit 3 Punkten im obenren Mittelfeld ab und hatten
am Sonntag ebenso wie Harald gute Chancen noch weiter vorne in der Tabelle zu landen. Lev konnte nach der ersten Runde dreimal in Folge
gewinnen, verlor dann aber Runde 5. und wurde dadurch "nur" 14ter.
Niclas musste sich nach einem Sieg und zwei Remisen leider einmal in Runde 4. geschlagen geben und war damit auch aus dem Rennen um die
vordersten Plätze. Dennoch konnte er in der 5. Runde nochmal gewinnen und landete auf Platz 20.
Alle haben sich durch ihre Ergebnisse ein kleines DWZ-Plus von 10-20 Punkten erspielt und sich mit dem Turnier nun wohl endgültig fit für
die kommende Saison und unser Jubiläumsopen gemacht. Die Abschlusstabelle gibt es beim
Fallenden König auf deren Vereinswebsite, einen Abschlussbericht der Turnierleiterin gibt es
beim Bezirk.
Blitz, Schnellschach und Bogenschießen
Die Jugend vom Verein
23.08.2026
Seit mehreren Wochen, wenn nicht sogar schon seit Monaten, läuft ohne Schach kein Wochenende ab. So zumindest gilt es für unsere unermüdliche und unersättliche Vereinsjugend, die ich um deren Kondition, sich immer wieder ans Brett zu setzen und hungrig Gegner um Gegner herauszufordern, sehr beneide. Klar, früher war ich ebenso schachverrückt, doch so viele Turniere habe ich nie gespielt, wenn es diese denn in der näheren Umgebung so häufig auch gab. Kein Wunder also, das von einem Schachboom gesprochen wird und sich unser Nachwuchs so gut entwickelt.
Hessische Blitzmeisterschaften 2026
Beginnen wir mit den diesjährigen
Blitzmeisterschaften Hessens,
die in Kombination mit den Schnellschachmeisterschaften in Frankfurt-Griesheim
an zwei Tagen ausgetragen werden. Am Samstag fanden sich 127 Blitzspieler im Saalbau Griesheim ein um in 15 Runden (!) den neuen Hessenmeister
im Blitzschach zu küren. Dieses Jahr heißt der Sieger Christian Glöckler, der mit ungeschlagenen 14½ praktisch durchmarschierte.
Von Groß-Zimmern aus spielte Niclas als an Setzlistenplatz 93. gemeldeter Spieler mit und kam nach den 15 Runden auf 6 Punkte. Er selbst war
nicht zufrieden mit seinem Ergebnis, patzte in mehreren Partien einzügig Figuren oder gar die Dame, hatte aber insgesamt seinen Spaß, was ja
die Hauptsache ist.
Er landete auf Platz 103. in der
Abschlusstabelle.
Hessische Schnellschachmeisterschaften 2026
Zu der
hessischen Schnellschachmeisterschaft,
wurde Niclas dann von Leon und Lev am Sonntag begleitet. Gespielt wurde im Modus 15 Minuten + 5 Sekunden Inkrement - muss ich nicht mehr
erklären, das ist der Standard. 9 Runden standen auf dem Plan und erneut war das Turnier auch von GMs, IMs und FMs gespickt und vorne hart
umkämpft.
Um es vorweg zu nehmen: Unsere drei Jugendtalente spielten allesamt ein gutes Turnier, wie so oft wenn sie als Gemeinschaft zu Turnieren
reisen. Ich kenne das selbst von gemeinsamen Ausflügen auf schachliche Wettbewerbe, denn es macht einfach in einer eingeschworenen Gruppe
mehr Spaß und kann einen regelrecht zu besseren Leistungen beflügeln. Es freut mich sehr, dass das für Lev, Leon und Niclas ebenso gilt.
Doch kommen wir damit zu den Ergebnissen.
Lev erspielte 50%, also 4½ Punkte. Nachdem er erst stark ins Turnier kam, verlor er in der Mitte des Turniers dreimal nacheinander gegen
bessere Gegner, gewann aber die letzten beiden Runden und kommt daher auf ein solides Eloplus. Damit wurde Lev 101. der Endtabelle.
Einen halben Punkt weniger hatte Niclas vorzuweisen, der sich unter anderem auch einem IM und einem FM geschlagen geben musste. Mit 4 Punkten
erhöht auch Niclas seine Rapidelo leicht und wurde 115. von insgesamt 198 Teilnehmern.
Wiederum nur einen halben Punkt entfernt auf Platz 139. schloss Leon mit 3½ Punkten die Schnellschachmeisterschaften ab. Eine Niederlage
gab es leider auch gegen den eigenen Vereinskollegen Niclas in Runde 6. Nichts destotrotz hatte auch Leon starke Gegner. Sein Gegnerschnitt lag
bei 1773, also schon deutlich über seinem Rating. Dass er in 9 Runden gegen diese Gegner 3½ Punkte holte ist sehr stark.
Es ist zwar aus Zimmner Sicht Nebensache, aber Christian Glöckler hat mit 8 aus 9 auch die Schnellschachmeisterschaft Hessens souverän vor allen
anderen Titelträgern gewonnen. Der Sieger des Tages ist für mich aber erneut Marcin, ohne den es keine Bilder unserer Talente gäbe.
Ein weitere Funfact am Rande ist, dass zum Zeitpunkt der Veröffentlichung meines Berichtes 8 neue Anmeldungen fürs Jubiläumsopen eingegangen sind,
die auf die Werbung von Niclas zurückführbar sind.
Kommende Woche bietet sich bei den Bezirksmeisterschaften in Babenhausen die nächste Möglichkeit für die dreien Werbung zu machen. Nicht nur
für unser Turnier, sondern auch für Groß-Zimmern und unsere Jugendarbeit selbst.
Bogenschießeung 2026 - Ehrung
Damit nicht genug, denn unsere Jugend war am Freitag auch bei der Siegerehrung der Bogenschützen, die die besten des Ortsvereinsschießen
ehrten. Anbei die vielen Bilder, die Roland gemacht hat.
8. Runde Langzeitturnier ausgespielt
Maurice alleiniger Erster
22.08.2026
| Gesamttabelle Langzeiturnier 2026 | ||||
| Platz | Spieler | DWZ | Punkte | Buchholz |
| 1. | Maurice Held | 1866 | 5½ | 26,5 |
| 2. | Norbert Ziegler | 1825 | 4½ | 26,0 |
| 3. | Harald Weber | 1751 | 4½ | 22,5 |
| 4. | Steffen Heß | 2090 | 4½ | 14,5 |
| 5. | Thomas Beutel | 1869 | 4 | 17,0 |
| 6. | Dr. Wolfgang Beiersdorf | 1694 | 4 | 15,5 |
| 7. | Dieter Rauck | 1735 | 4 | 14,5 |
| 8. | Niclas Wagner | 1796 | 3½ | 23,0 |
| 9. | Roland Rühm | 1994 | 3 | 21,0 |
| 10. | Siegfried Scholz | 1600 | 3 | 19,0 |
| 11. | Kosto Ilievski | 1666 | 3 | 13,5 |
| 12. | Lev Cherniavskii | 1822 | 2½ | 24,5 |
| 13. | Paul Terre | 1829 | 2½ | 12,5 |
| 14. | Torsten Wöhl | 1696 | 2 | 3,5 |
| 15. | Leon Skalski | 1500 | 1 | 8,5 |
| 16. | Mohib Utmankhil | / | 1 | 8,0 |
| 17. | Frank Ahrens | 1288 | ½ | 25,0 |
| 18. | Anatoli Hermann | 1139 | 0 | 16,0 |
| 19. | Steffen Gathmann | 1813 | 0 | 4,5 |
| 20. | Antol Gasz | 1387 | 0 | 7,0 |
| 21. | Gerd Held | 1588 | 0 | 2,0 |
| Brett | Weiß | - | Schwarz | Ergebnis |
| 1. | Dr. Wolfgang Beiersdorf | - | Antol Gasz | 1 : 0 |
| 2. | Leon Skalski | - | Kosto Ilievski | 1 : 0 |
| 3. | Niclas Wagner | - | Frank Ahrens | 1 : 0 |
| 4. | Mohib Utmankhil | - | Dieter Rauck | 0 : 1 |
| 5. | Maurice Held | - | Lev Cherniavskii | 1 : 0 |
| 6. | Thomas Beutel | - | Norbert Ziegler | 1 : 0 |
| 7. | Harald Weber | - | Siegfried Scholz | 1 : 0 |
| 8. | Roland Rühm | - | spielfrei |
Die Urlaubszeit ist vorbei, was sich direkt in den Teilnehmerzahlen niederschlägt. Mit 15 anwesenden Spielern war er Verein gestern
proppevoll besetzt. Ebenfalls sehr erfreulich ist der Umstand, dass die Spieler bei der Auslosung der Paarung - gewollt oder ungewollt -
bislang größtenteils darauf achten, immer gegen jemand neues zu spielen und bereits gespielte Paarungen dadurch vermeiden. Das sorgt für
eine gute Abwechslung und Durchmischung.
Die erste Partie des Tages lautete Wolfgang - Toni, dass der Routinier der zweiten Mannschaft schlussendlich gewann. Mehr Details kann ich
leider hier nicht nennen, ebenso wenig bei der Paarung Leon - Kosto, wo diesmal nicht der erfahrenere Spieler, sondern das aufstrebende
Talent die Nase vorne hatte. Als ich zugegebenermaßen sehr spät im Verein vorbeischaute stand auf dem Spielberichtsbogen bereits ein 1 : 0
für Leon, der seine ersten Punkt im Turnier erspielt.
In der dritten Partie standen sich nach der Wahl Niclas und Frank gegenüber. Frank hielt lange die mit und die Partie ausgeglichen, was auch
die Engine und eine nachträgliche Analyse der beiden bestätigte. Dann gewann Niclas aber zwei Qualitäten und tütete bald den vollen Punkt
souverän ein.
Mohib, der erst in der letzten Runde sein Debüt gab und sogleich gewinnen konnte, wurde in seiner zweiten Partie von Dieter regelrecht überrannt.
Bereits nach wenigen Zügen verlor Mohib durch ein Schach einen an den Rand geirrten Springer und später durch Bauerngabel einen weiteren Läufer.
Dieter hatte danach keine Mühen mehr den nächsten Sieg dingfest zu machen und seine Aufholjagd fortzusetzen.
Bei der wohl als Spitzenspiel anzusehenden Partie zwischen Maurice und Lev behielt Maurice die Nase vorn. Nach einem Bauerngewinn im Mittelspiel,
hielt Maurice alle positionellen Trümpfe in der Hand. Die offene c-Linie diente zum Angriff auf Levs c-Bauer, während weiße Bauern gleichzeitig
im Zentrum alle wichtigen Felder kontrollierten und Lev langsam ersticken sollten. Lev sah das sehr früh ein und stellte alsbald die Gegenwehr ein.
Maurice zieht dem übrigen Feld damit davon und hat nun als einziger 5½ Punkte.
Zwischen Thomas und Norbert entbrannte ein bis Mitternacht andauernde Kampf. Thomas konnte nach einem falschen Springerzug Norberts die Initiative
ergreifen und in der Folge am Damenflügel nahezu unaufhaltsam Bauern vorpreschen lassen. Mit dem Läuferpaar, verdoppelten Türmen und der Dame drückte
Thomas am Ende seinen freien C-Bauern durch, gewann dabei einen ganzen Turm und schraubt das Punktekonto damit auf 4 hoch. Er klettert in der Tabelle
auf den 5. Platz und hat zur Spitzengruppe nur einen halbes Pünktchen Abstand.
Der erste Sieger des neu aufgelegten Langzeitturniers befindet sich in eben jener Spitzengruppe. Harald hat nämlich nach einem Sieg über Turnierleiter
Siggi (hier wurde durch Ausnutzung einer Fesselung ein Springer von Harald gewonnen) mit 4½ Punkten gute Chancen, das Turnier bis zum Ende
spannend zu halten und sich selbst erneut die Krone aufzusetzen. Für den Moment ist Maurice aber wie geschrieben mit einem ganzen Punkt vorne und neben
Harald in der Spitzengruppe gesellen sich vorerst Norbert und ich, wobei wir beide ohne Punkte heute blieben.
Da Roland spielfrei blieb, darf er in der nächsten Runde am 18.09. als erstes wählen.
Goldener Springer 2026
6 Runden KO-Turnier mit Lev, Leon und Niclas
09.08.2026
Obwohl das Wetter unermüdlich heizt, ließen sich Lev, Leon und Niclas nicht davon abhalten und fuhren am Wochenende
nach Bad Soden zum diesjährigen Goldenen Springer, dem Einzelpokalturnier des Hessischen Schachverbandes.
Wie beim 4er-Pokal werden die einzelnen Paarungen ausgelost - also wirklich zufällig gelost, sodass schon in Runde 1 die
Favoriten gegeneinander kommen können. Das Turnier wird dann im KO-Modus gespielt, wer verliert fliegt raus, kann aber
in einem parallelen Turnier im Schweizer System weiterspielen. Bei Remis müssen die beiden Kontrahenten Schnellschachpartien austragen,
bis ein Sieger feststeht und dieser dann in die nächste Runde einzieht.
Für unsere drei Recken brachte die Auslosung der ersten Runde durchaus machbare Gegner und damit Chancen das Ticket für Runde 2 zu ziehen.
Einzig Lev war leichter Underdog in seiner Paarung, aber spielstärketechnisch nicht weit von seinem Gegner entfernt. Schlussendlich schaffte
es aber leider nur Niclas die erste Runde zu überstehen - wenn auch holpriger als erwünscht. In der Langzeitpartie verspielte er seinen
positionellen Vorteil und schaffte nur Remis, konnte aber im Schnellschach ein Endspiel mit einer Mehrfigur gewinnen und eine Runde weiterziehen.
Bleiben wir auch noch bei Niclas und erzählen seinen Turnierverlauf zu Ende: In Runde zwei bekam er wieder etwas Losglück und war von den
DWZ-Zahlen her Favorit. Diesmal ließ er nichts anbrennen, wurde seiner Favoritenrolle gerecht und zerlegte den Gegner technisch sauber durch
Läufereinschlag auf h7. In Runde 3. hieß der Gegner FM Samuel Weber - ein gestandener, junger 2300 Spieler aus Oberursel, der keine Lust hatte
Niclas noch weiter kommen zu lassen. Standesgemäß musste sich Niclas, nachdem er die Partie in Zeitnot einpatzte, dann auch geschlagen geben.
Er gesellte sich dann mit der Niederlage zu Lev und Leon ins Parallelturnier und zog in Runde 4 sogleich Lev als Gegner. Die beiden trennten sich
mit Remis, kämpften aber die Partie nicht voll aus um Kräfte zu schonen. Heute bekam Niclas dann nochmal einen IM als Gegner, von dem er sich vermöbeln
ließ und schaffte in der Schlussrunde ein weiteres Remis.
Er schloss das Turnier mit 2½ Punkten etwas unter seinen Erwartungen ab und wird trotz Platz 25. ein leichtes DWZ-Minus machen.
Leon zahlte in diesem Turnier leider etwas Lehrgeld, bekam aber häufig nur bessere Gegner. Nachdem er schon in Runde 1 aus dem KO-Turnier eliminiert
wurde schaffte er es in den übrigen 5 Runden auf anderthalb Punkte und Platz 55. in der Abschlusstabelle.
Lev spielte ein weiteres solides Turnier. Nach der Auftaktniederlage erspielte Lev ungeschlagene 3½ Punkte aus 5 Partien,
hierunter auch das bereits angesprochene Remis gegen Niclas. Er landete schlussendlich auf Platz 19. und wird ein schönes DWZ Plus machen.
Die Ergebnisse der einzelnen Runden und die Abschlusstabelle gibt es bei chess-results: Goldener Springer 2026.
Ein Bericht zum Goldenen Springer wird bestimmt auch noch beim Hessischen Schachverband erscheinen.
Neckarsteinacher Jugendopen 2026
Leon war mit dabei
03.08.2026
Am vergangenen Wochenende fand in Neckarsteinach das
10. Neckarsteinacher Jugendopen statt, ein fünf rundiges und nach DWZ gewertetes Turnier mit
60 Minuten Bedenkzeit, wobei nach 40 gespielten Zügen nochmals 30 Minuten draufkommen. Das ist insbesondere für die ja gewohntermaßen schnell spielenden
Jugendlichen und Kinder ein angemessener Modus, der gepaart mit lediglich fünf angesetzten Runden ein flottes Turnier versprach.
Leon kam am Ende auf 2½ Punkte, bezwang hierbei zwei DWZ lose Spieler und schaffte gegen Spieler mit 1678, 1751 und 1685 DWZ immerhin ein Remis, obwohl
er sich aussichtsreiche und vorteilhafte Stellungen erspielen konnte. Marcin war wie immer mit von der Partie und hat für das Bildmaterial gesorgt.
Ergebnisse gibt es hier: Offizielle Turnierseite
Für Leon ist nach dem Turnier vor dem Turnier. Am kommenden Wochenende nimmt er beim
goldenen Springer in Bad Soden teil.
Dort wird er aber von Lev und Niclas begleitet. Ich werde selbstverständlich berichten.
7. Runde Langzeitturnier ausgespielt
Ein Führungstrio setzt sich ab
18.07.2026
| Gesamttabelle Langzeiturnier 2026 | ||||
| Platz | Spieler | DWZ | Punkte | Buchholz |
| 1. | Maurice Held | 1866 | 4½ | 21,0 |
| 2. | Norbert Ziegler | 1664 | 4½ | 19,0 |
| 3. | Steffen Heß | 2078 | 4½ | 12,5 |
| 4. | Harald Weber | 1548 | 3½ | 17,5 |
| 5. | Roland Rühm | 1928 | 3 | 19,0 |
| 6. | Dr. Wolfgang Beiersdorf | 1460 | 3 | 15,5 |
| 7. | Siegfried Scholz | 1313 | 3 | 12,5 |
| 8. | Dieter Rauck | 1524 | 3 | 11,5 |
| 9. | Kosto Ilievski | 1416 | 3 | 10,5 |
| 10. | Thomas Beutel | 1733 | 3 | 9,5 |
| 11. | Niclas Wagner | 1618 | 2½ | 19,5 |
| 12. | Lev Cherniavskii | 1660 | 2½ | 18,0 |
| 13. | Paul Terre | 1671 | 2½ | 9,5 |
| 14. | Torsten Wöhl | 1429 | 2 | 3,5 |
| 15. | Mohib Utmankhil | / | 1 | 3,0 |
| 16. | Frank Ahrens | 888 | ½ | 17,5 |
| 17. | Anatoli Hermann | 739 | 0 | 14,0 |
| 18. | Leon Skalski | 1109 | 0 | 4,5 |
| 19. | Steffen Gathmann | 1646 | 0 | 4,5 |
| 20. | Antol Gasz | 987 | 0 | 3,0 |
| 21. | Gerd Held | 1294 | 0 | 2,0 |
| Brett | Weiß | - | Schwarz | Ergebnis |
| 1. | Norbert Ziegler | - | Harald Weber | 1 : 0 |
| 2. | Dr. Wolfgang Beiersdorf | - | Mohib Utmankhil | 0 : 1 |
| 3. | Maurice Held | - | Leon Skalski | 1 : 0 |
| 4. | Frank Ahrens | - | Torsten Wöhl | 0 : 1 |
| 5. | Dieter Rauck | - | Thomas Beutel | 1 : 0 |
| 6. | Roland Rühm | - | Lev Cherniavskii | 1 : 0 |
Bei den gestern 12 anwesenden Teilnehmern des Langzeitturniers waren erneut zwei Debütanten mit von der Partie. Sowohl Leon als auch Mohib
spielten ihre ersten Runden im stetig wachsenden Turnier. Währenddessen setzt sich nach 7 Runden ein Führungstrio deutlich ab - doch
ob bei 5 zu spielenden Runden der anderthalb Punkte große Vorsprung der drei Ersten auf die Verfolger gehalten werden kann, sehen wir erst
später im Verlauf des Turniers.
Da Norbert im Juni bei der Wahl ohne Partner blieb, durfte er gestern mit Vorzugswahlrecht mitspielen. Norbert, der seit Beginn der diesjährigen
Ausgabe an der Spitze der Tabelle mitkämpft, wählte mit Harald kein einfaches Los. Harald hat bislang eine ausgezeichnete Bilanz: Bei vier
Teilnahmen am Langzeitturnier gewann er zwei mal und wurde zwei mal nur knapp Zweiter. Die tabellarische Situation war für beide aussichtsreich.
Beide konnten mit einem Punktgewinn in die Spitze vorstoßen. Nach einem übereifrigen Figurenopfer von Seiten Norberts war lange Zeit Harald im
Vorteil, auch wenn er sehr lange seinen entblößten König schützen und Figuren umgruppieren musste. Als sich der erste Pulverdampf lichtete, war
Harald mit der Mehrfigur am Drücker, stellte diese aber dann einzügig mitsamt der Partie ein, da Norbert mittels Turmopfer den zwischenzeitlich
gesicherten König Haralds aufknacken konnte. Norbert bleibt mit 4½ auf den Treppchenplätzen, während Harald bei 3½ Punkten im Mittelfeld
stehen bleibt.
Partie 2 lautete: Wolfgang - Mohib. Sein Debüt konnte Mohib direkt gewinnen - allerdings auch hier erst nach einem Figurenverlust. Aus der Eröffnung
heraus schlug Mohib einen zweifach gedeckten Bauern mit einem Springer und verlor diesen dabei. Bis ins Endspiel behielt dann Wolfgang die Kontrolle,
ließ aber nach einem Bauernopfer von Mohib den feindlichen König in die eigene Stellung einmarschieren, wo dieser sich einen weiteren Bauern
schnappte und mit zwei Freibauern dann gegen den Läufer kurzen Prozess machte. Nach 64 Zügen gab sich Wolfgang geschlagen, der damit auch einen
tabellarischen Sprung nach vorne verpasst.
In der dritten Partie spielte der zweite Debütant, Leon. Er nahm sich mit Maurice einen weiteren Spitzenspieler der Tabelle als Gegner. Es sollte
sich auch in dieser Partie ein ähnliches Bild wie in beiden zuvor beschriebenen zeigen. Nachdem beide zu Anfang symmetrisch ihre Figuren entwickelten
und echte Kampfhandlungen (in Form von Bauerntausch versteht sich) ins Mittelspiel verlagerten, übernahm Maurice mit aktiven Figurenzügen die
Initiative und bildete sich einen gefährlichen Freibauern auf der d-Linie. Um diesen zu stoppen, opferte Leon einen Springer und war von da an
mit einer Figur weniger chancenlos. Maurice erspielte sich damit einen weiteren Punkt und übernimmt mit 4½ Punkten dank bester Feinwertung
Platz 1.
Kommen wir zur vierten Partie, in der Turnierleiter Torsten mit Frank um den Punkt spielte. Beide Spieler entwickelten sich in einer arg verkeilten
Stellung zunächst untypisch. Mehrfach wurden Springer vor und zurück gespielt, immer bessere Felder suchend. Diesen ersten kleinen Kampf
sollte Torsten für sich entscheiden, als er erfolgreich das Feld e4 als Vorposten für seine Figuren schaffen und sichern konnte. Doch auch wenn
Torsten ab da an etwas aktiver stand, war die Partie noch in der Balance. Erst als sich das anfangs zugestellte Zentrum öffnete, schlug Torstens
Aktivität durch und machte sich im Gewinn eines ersten Bauern bezahlt. Im resultierenden Endspiel rührte Torsten dann Zement an, wehrte präventiv
alle Angriffsversuche ab und verstärkte dann immer weiter die eigene Stellung, bis er mit zwei Bauern mehr im Turmendspiel die Hand von Frank
gereicht bekam.
Ein weiteres Highlight war die Partie Dieter - Thomas, die im Vergleich zu den anderen Spielen recht kurz ausfiel. Dieter mit Weiß brauchte unbedingt
einen Sieg, um das eigene Punktekonto aufzustocken und damit als amtierender Vereinsmeister noch Chancen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung zu wahren.
So sollte es auch kommen: Dieter griff nach der Öffnung der f-Linie Thomas Königsstellung an bzw. ließ einen Angriff eigentlich erst losrollen, als Thomas
ohne Not durch ein Abzugsschach die eigene Dame patzte. Hierbei zog Thomas einen Zug vorher die Dame noch in den Abzug hinein. Dieter kommt damit nun
auf 3 Punkte und macht gleich mal 5 Plätze in der Tabelle gut. Dieses Tempo muss er bei einem Rückstand von 1½ Punkten zu Maurice aber auch
beibehalten für die Mission Titelverteidigung.
Die finale Partie des Abends wurde von Roland und Lev ausgetragen. Roland provozierte Lev mit forschen Bauernvorstößen die eigene Rochadestellung
auf den weißen Feldern zu schwächen, was in Kombination mit einer geöffneten e-Linie schnell zum Eindringen seiner Figuren in Levs Lager führte.
Hier gab es bald keine Rettung für den schwarzen König oder anderweitige Gegenwehr mehr, sodass Lev wenige Züge vorm Matt oder großem Materialverlust
aufgeben musste.
Die nächste Runde im August ist am 21.08.
Heinerfestpokal 2026
Kosto, Leon, Lev und Steffen stellen sich 150 Festspielern
05.07.2026
Seit 1992 führt das Schachforum parallel zum Heinerfest ein neun rundiges Schnellschachturnier durch, den
sogenannten Heinerfestpokal. In der 33. Ausgabe des Turniers fanden sich unter 157 angemeldeten Spielern
auch vier tapfere Zimmner im alten Schalthaus hinter dem Bahnhof Darmstadts ein: Kosto, Leon, Lev und meine
Wenigkeit vertraten Groß-Zimmern im stark besetzten Teilnehmerfeld.
Wie bereits geschrieben ist der Heinerfestpokal ein etabliertes und angesehenes Turnier. Das lockte nicht nur mehrere
GMs, IMs und FMs an, sondern gab mir auch wieder Gelegenheit unser Open im Herbst zu bewerben. Und wenn ich dann
schon mal da war, spielte ich natürlich mit.
Gespielt wurde mit 30 Minuten Bedenkzeit ohne Inkrement, was einige heiße Zeitnotschlachten versprach. Gerade an den vordersten
Brettern wurden diese vermehrt ausgetragen, hierbei aber stets fair und fast schon freundschaftlich entschieden. Vor Beginn
des Turniers bekam Holger Bergmann für seine langjährige und unermüdliche Tätigkeit als Turnierleiter und als
Träger vieler weitere Ehrenämter zurecht die goldene Ehrennadel des Hessischen Schachverbandes vom 1. Präsidenten Andreas Filman
verliehen.
Dann fiel aber der Startschuss und wir stürzten uns in die erste Runde. Lev wurde in der 1. Runde ans 3. Brett gelost und musste
sich nur wegen der ablaufenden Bedenkzeit einem gestandenen IM geschlagen geben. Auch Leon gelang zum Einstand ins Turnier ein
respektabler Kampf gegen einen deutlich besseren Spieler, der aber in Zeitnot das nötige Quäntchen Glück hatte und einen Einsteller
Leons zum Sieg nutzen konnte. Kosto, der an 71. gesetzt war und zu Beginn also der Favorit war, gewann schnell, während ich mich
mit freundlicher Unterstützung meines Erstrundengegners über einen ersten Punkt freuen durfte.
Über die zwei Tage und neun Runden hinweg spielten wir dann alle ein solides Turnier, das vielleicht hier und da noch Luft nach
oben gehabt hätte. Kosto schaffte es mit 4½ Punkten auf den 82. Platz und lag in seinem Soll. Gegen die Schwächeren und
Gleichstarken punktete er wie erwartet, gegen die Besseren bezahlte er etwas Lehrgeld.
Bei Lev reichte es am Ende zu 4 Punkten und Platz 92. Er war zurecht etwas von seiner Leistung enttäuscht, konnte aber zwei 2100er Spieler
umwemmsen (eine schöne Wortschöpfung). Das ist eben Schnellschach, sollte man nicht überbewerten.
Leon erspielte sich 3½ Punkte und war ebenfalls nicht 100% zufrieden. Ich finde aber, dass er damit in seinem erwarteten Score oder
sogar leicht darüber gespielt und gepunktet hat. Als 131. gestarteter Teilnehmer hat er den 118. Platz gemacht, was das ganze nochmal
bestätigt.
Nachdem ich am ersten Tag 3½ aus 4 gemacht hatte, wollte ich am zweiten Tag natürlich weit nach vorne kommen und gegen die
besten im Turnier mithalten. Nach morgendlichen Startschwierigkeiten wurde ich aber in das der Spitze folgende Mittelfeld zurückgeworfen und
musste die Tuchfühlung durch aggressives Aufspielen halten. Mit etwas Glück, gerade in der finalen Runde, gelangen mir 6½ aus 9 samt Platz
12. in der Gesamtwertung. Damit war "nur" Platz 2. in meiner Ratinggruppe zu gewinnen, da Peter Nies vom SK Gernsheim wie immer hauchdünn vor mir
landete, dank besserer Drittwertung (sic!). Aber als Sympathieträger gönne ich Peter das selbstverständlich, er spielt ja auch besser als ich.
So gingen dann neun kurzweilige und spaßige Runden Schnellschach rum. Wer sich noch im Detail mit unseren Ergebnissen beschäftigen mag, kann das
auf der Turnierwebsite tun:
33. Heinerfestpokal
Ein großes Dankeschön gebührt nicht nur den Ausrichtern und Turnierleitern vom Schachforum Darmstadt, sondern auch Marcin, der wieder mal im
Dienste Groß-Zimmerns Photograph war. Hier noch weitere seiner Schnappschüsse.
Grillfest 2026
Der Hitze trotzen 37 Besucher
30.06.2026
Am vergangenen Samstag trafen wir uns zu unserem alljährlichen Grillfest bei Roland daheim.
Wie die Jahre zuvor, bewiesen wir auch in 2026 Talent mit den heißesten Tag für unser
Grillfest zu erwischen. So zeigte das Thermometer stolze 40 °C an, die sich entweder in
Rolands mit Ventilatoren belüfteten Garage oder im Garten beim Rasensprenkler ertragen ließen.
Trotz alledem fanden sich 37 Mitglieder plus Anhang bei Roland ein, brachten reichlich kühle Getränke,
köstlichste Salate und Kuchen, sowie eine Menge guter Laune mit.
Da war es kein Wunder, dass sich die Letzten erst um 04:50 Uhr Morgens auf den Heimweg machten.
Dank sei an dieser Stelle wie stets Roland ausgesprochen, der auch in diesem Jahr sein Heim zur Verfügung stellte, wie auch allen Helfern beim Auf- und Abbau, sowie auch beim Grillen - was angesichts den Temperaturen keine leichte Aufgabe war.
Mehr Berichte im Archiv: Berichte aus 2026
